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Die besten Tipps bei Haarausfall und anderen Haarproblemen

Haarprobleme

Unsere Haare sind unser wichtigster natürlicher Schmuck. Sie signalisieren Kraft, Gesundheit und Sexappeal - obwohl sie genau genommen aus "toter Materie", nämlich aus Horn bestehen.

Wenn sie nicht so wollen, wie wir wollen, können sie uns regelrecht zur Verzweiflung bringen - oder uns ganz schön den Tag und die Laune verderben. Für die meisten Haarprobleme gibt es aber durchaus eine Lösung.

Wissenswertes über Haare

Jedes Haar hat einen eigenen Haarwurzelkanal, aus dem herauswächst, Blutgefäße, die seine Wurzel versorgen, und eine Talgdrüse, die das Haar einfettet. Rothaarige haben mit durchschnittlich 90.000 die wenigsten Haare, Blondinen mit etwa 140.000 zwar die meisten, dafür aber auch die dünnsten. Braun- und Schwarzhaarige liegen irgendwo dazwischen. Ein Haar bleibt 7 Jahre auf dem Kopf. In dieser Zeit wächst es etwa 1 bis 2 cm jeden Monat. Dann folgt eine 4-monatige Ruhephase, in der es nicht mehr länger wird und am Ende schließlich ausfällt. Jeden Tag verlieren wir bis zu 100 Haare. Das kann bei langen, dunklen Haaren schon mal ziemlich bedrohlich wirken, ist aber völlig normal. Erst wenn es mehr als 100 sind, spricht man im medizinischen Sinne von "Haarausfall".

Wie entsteht Haarausfall?

Was bei Männern manchmal echt sexy wirkt, ist für Frauen der pure Horror: kahle Stellen auf dem Kopf. Kein Wunder, ist doch eine glänzende, wallende Haarpracht der Inbegriff weiblicher Sinnlichkeit und Verführungskraft. Nicht umsonst werden im streng muslimischen Glauben in erster Linie die Haare der Frau verhüllt.

Haarausfall kann die verschiedensten Gründe haben: Bei Männern ist er am häufigsten genetisch bedingt, bei Frauen liegt er dagegen meistens an den Hormonen. Wenn die männlichen Hormone Übergewicht bekommen, passiert bei Frauen plötzlich dasselbe wie bei Männern: die Haare fallen aus. Daneben können aber auch Krankheiten wie Diabetes oder eine Schilddrüsenüberfunktion, Medikamente, Stress, seelische Probleme, Umweltgifte oder aggressive chemische Haarfärbemittel der Auslöser sein. Bei massivem Haarausfall helfen der Dermatologe weiter oder spezielle "Haarausfall-Ambulanzen" in dermatologischen Kliniken.

Haarausfall nach der Schwangerschaft

Kräftig, fest und glänzend - die meisten Frauen haben während der Schwangerschaft so schöne Haare wie nie zuvor. Das liegt am Östrogen, das - neben vielen anderen Eigenschaften - die Wachstumsphase der Haare verlängert und die Haare auf dem Kopf festhält. Leider ist mit dem Ende der Hormonflut die Pracht ganz schnell wieder vorbei. Direkt nach der Geburt sinkt der Östrogenspiegel rapide und die Haare fallen dann oft büschelweise wieder aus. Aber keine Sorge: Der Körper trennt sich jetzt nur vor dem, was er vorher festgehalten hat. Normalerweise pendelt sich der Östrogenspiegel nach ein paar Wochen von selber wieder ein, sobald die Eierstöcke ihre Tätigkeit wieder aufnehmen. Wenn Sie aber das Gefühl haben, dass Ihre Hormone von selber gar nicht in Schwung kommen, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt sprechen. Ein zu niedriger Östrogenspiegel setzt auf Dauer nicht nur Haut und Haaren zu, sondern kann sich insgesamt auch sehr negativ auf Laune, Wohlbefinden und Gesundheit auswirken.

Hilfe bei speziellen Haarproblemen

Haarausfall

Die Ursache für den Haarausfall liegt meist in schlecht durchbluteten Haarwurzeln. Entsprechend hilft alles, was die Durchblutung der Kopfhaut anregt. Kopfmassagen, eventuell auch mit Phytohormonen oder Östrogen-haltigem Haarwasser, regelmäßiges Bürsten mit einer Naturhaar-Bürste und eine ausgewogene, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung. Zink und Biotin sind für schöne Haare am wichtigsten. Beides steckt z.B. in Milchprodukten, Nüssen, Vollkornprodukten und Fleisch.

Fettige Haare

Wenn Sie zu fettigen Haaren neigen, sollten Sie alles vermeiden, was die Talgproduktion noch zusätzlich anregt: Also möglichst wenig föhnen, Haare nicht mit heißem Wasser waschen und möglichst mildes Shampoo verwenden. Eine kleine Haarkur kann helfen: Geben Sie den Saft einer halben Zitrone nach der Haarwäsche auf die Kopfhaut und massieren Sie ihn gut ein. Anschließend nur kurz ausspülen und die Haare lufttrocknen lassen.

Trockene Haare

Hier helfen alle Maßnahmen, die die Durchblutung der Kopfhaut fördern und damit die Talgproduktion anregen. 100 Bürstenstriche jeden Abend am besten mit einer Naturbürste, das war Uromas Tipp für schöne Haare. Außerdem sind Kopfmassagen gut. Oder eine Kur mit Sesam- oder Olivenöl.

Schuppen

Die weißen Flocken sehen unschön aus und fallen vor allem in dunklen Haaren besonders auf. Bei der Behandlung muss man zweierlei Arten unterscheiden: trockene und fettige Schuppen. Frauen leiden häufig unter trockener Kopfhaut. Hier hilft ein mildes Shampoo zu verwenden, seltener Haare zu waschen und die Haare nicht oder nur lauwarm zu föhnen. Gegen Schuppen auf fettiger Kopfhaut helfen Anti-Schuppen-Shampoos, die den überschüssigen Talg wegnehmen sowie gegen den Hefepilz vorgehen, der sich häufig in der Kopfhaut ausgebreitet hat.

Graue Haare

Ob blond oder braun - die Pigmentierung bekommen die Haare durch den Farbstoff Melanin. Irgendwann im Laufe unseres Lebens lässt die Melanin-Produktion nach. Der Zeitpunkt ist genetisch bedingt, kann aber auch vorzeitig durch Stress oder Rauchen ausgelöst werden. Hilfe versprechen hier Haarfarben und -Tönungen. Achten Sie aber auf hochwertige Produkte oder milde Pflanzenfarben, die die Haarwurzeln schonen. Ansonsten ist bald nichts mehr zum Färben übrig. Der Farbstoff Melanin in unseren Haaren sorgt aber nicht nur für die Färbung, sondern macht sie auch weich und geschmeidig. Wenn also mit den Jahren die Haare langsam ergrauen, werden sie dabei meistens auch störrischer und fester.

Gibt es Pillen, die die Haare wachsen lassen?

Immer wieder hört man von Wunderpillen, die angeblich das Haarwachstum beschleunigen oder den Haarausfall stoppen sollen. Wissenschaftler haben tatsächlich bei einigen Medikamenten verstärkten Haarwuchs sozusagen als unbeabsichtigte Begleiterscheinung entdeckt. Diese Mittel haben aber teilweise beträchtliche Nebenwirkungen, und die Haare fallen nach Absetzen der Präparate sofort wieder aus. Gegen den weiblichen, hormonbedingten Haarausfall helfen in erster Linie Hormonpräparate, die das hormonelle Ungleichgewicht beheben (z.B. anti-androgyne Pille oder eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren) und das Haarwachstum wieder in Gang bringen. Beschleunigen kann man die natürliche Wachstumsgeschwindigkeit der Haare hingegen nicht. Dies ist ganz individuell genetisch festgelegt. Wenn Sie alles für starke Haarwurzeln getan haben - gesunde Ernährung, vitaminreiche Kost, genügend Durchblutung, etc. - hilft nur Geduld. Oder vielleicht Haare schneiden nach dem Mond?

Der Einfluss des Mondes

Manche schwören drauf, andere tun es als größten Humbug ab: Haarpflege nach dem Mond und den Sternen. Dass der Mond auf seiner Umlaufbahn die Vorgänge hier bei uns auf der Erde beeinflusst, ist unumstritten. Ebbe und Flut sind ein deutliches Zeichen dafür. Aber hat der Mond auch Einfluss auf die Natur, auf das Wachstum der Bäume, der Ernte und - auf unsere Haare? Wenn Sie es ausprobieren möchten, sollten Sie folgende Grundregeln für die Planung Ihres nächsten Friseurtermins beachten: Der zunehmende Mond soll sich positiv auf das Wachstum auswirken. Haare, die in dieser Zeit geschnitten werden, wachsen schneller nach. Jetzt ist auch die beste Zeit fürs Haarefärben und für Kuren. Soll der Haarschnitt hingegen lange halten und das Haar eher langsam und kräftig nachwachsen, ist der abnehmende Mond günstiger. Ein Kurzhaarschnitt hält am besten, wenn er an Vollmond geschnitten wurde, ebenso eine Dauerwelle.

von Maxi Christina Gohlke

Zuletzt überarbeitet: September 2015

   

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