Spanische Köstlichkeiten - das schmeckt nach Urlaub

Spanische Köstlichkeiten - das schmeckt nach Urlaub

Wenn beim Familienessen Urlaubsgefühle aufkommen, dann steigt die Laune! Mit feinen Spezialitäten aus unserem Lieblingsurlaubsland Spanien können wir uns die locker, leichte Sommerstimmung ganz schnell nach Hause holen, egal wie das Wetter draußen ist.

Beim Genuss typisch spanischer Köstlichkeiten, wie bei Paella oder bei einer aromatischen Gazpacho fühlen wir uns schnell wie in Spanien. Zumal die kalte Suppe schnell gemacht ist und im Kühlschrank eine Weile hält. Aber auch folgende Köstlichkeiten sind lecker ...

Tortilla - hmmm, Kartoffeln mit Zwiebeln und Ei

Eine traditionelle spanische Tortilla darf auf dem spanischen Urlaubsbuffet nicht fehlen, zudem ist sie preisgünstig und leicht zuzubereiten: Schälen Sie zuerst 500 g vorwiegend festkochende Kartoffeln und 150 g Zwiebeln. Die Kartoffeln werden in kleine Würfel á 0,5 - 1 cm geschnitten und mit Salz bestreut. Die Zwiebeln müssen Sie fein hacken. Nun gibt man in eine mittlere Pfanne 250 ml Olivenöl hinein und fügt die Kartoffeln dazu. Die Kartoffeln sollten rundherum im Öl schwimmen, bei mittlerer Hitze müssen sie etwa 12-15 Minuten garen. Parallel kann man in einer zweiten Pfanne schon die Zwiebelwürfelchen in ein wenig Olivenöl andünsten. In einer großen Schüssel schlagen Sie dann vier Eier mit dem Schneebesen auf. Die Kartoffelwürfel lässt man in einem Sieb abtropfen - anschließend kommen sowohl die Kartoffeln als auch die Zwiebeln in die Schüssel mit den verquirlten Eiern. Hier muss alles drei bis fünf Minuten ziehen.

Nun geben Sie in eine große Pfanne noch einmal zwei bis drei Esslöffel Olivenöl, drehen die Hitze stark auf und gießen die ganze Masse hinein. Die Tortilla muss etwa zwei Minuten braten. Zeigt sich eine leichte Braunfärbung, gibt man einen Teller auf die Pfanne und dreht die Tortilla mit Hilfe des Tellers um. Auch von der Rückseite muss sie noch etwa eine Minute braten. Perfekt ist sie, wenn die Tortilla innen flüssig und außen knusprig ist. Dazu gibt es frischen grünen Blattsalat und selbstgebackenes Brot, Oliven und Tomaten.

Köstlich: Bohnensalat mit Schinken und Schafskäse

Ein herzhafter Bohnensalat darf bei einer spanischen Fiesta nicht fehlen: Garen Sie dazu zuerst 400 g Buschbohnen in Salzwasser schön bissfest, dann gießt man das Wasser ab und lässt sie ganz erkalten. In dieser Zeit können Sie bereits die Marinade mixen, geben Sie einfach 2 EL Honig, 1 EL Senf, 50 ml Balsamico, Salz, Pfeffer und 200 ml Olivenöl in ein hohes, verschließbares Gefäß und schütteln Sie den Mixbecher gut durch.

Weiter schneidet man 100 g Schafskäse und 50 g Serrano-Schinken in kleine Würfel und mischt alles mit den kalten Bohnen auf einer großen Platte. Hier streuen Sie eine Handvoll Pinienkerne, die sie gern auch vorher trocken anrösten können, und ein paar Rosinen oder Cranberries darüber. Die Marinade kommt darüber, alles einmal gut vermengen und zum Schluss etwas Parmesan grob darüber raffeln, servieren.

Schmeckt wie im Süden: Gomerische Käsecreme

Eine feine Käsecreme wird auf der Kanareninsel La Gomera als Vorspeise gereicht. Dabei schmeckt sie zuhause auch sehr lecker als Aufstrich aufs Brot, als Dipp zu kleinen Snacks oder zu vegetarischen Grillgerichten. Schälen Sie zuerst 5 Zehen Knoblauch. Dann wird er durch die Knoblauchpresse gedrückt und mit etwas Salz zu einer Paste vermischt. Nun püriert man das Fruchtfleisch von zwei enthäuteten Tomaten. Das Tomatenmus wird mit dem Knoblauch gut gemischt. Jetzt kocht man eine getrocknete, sehr scharfe Pfefferschote in etwas Wasser und gibt nur (!) das Wasser zur Tomaten-Knoblauchmasse.

Als Nächstes kommt der Käse: Sie brauchen 250 g getrockneten Ziegenkäse und 250 g Hartkäse. Mag in der Familie jemand keinen Ziegenkäse, kann man genauso auch nur 500 g Hartkäse verwenden. Der Käse muss gerieben werden - nun wird alles gut durchmischt. Zu guter Letzt rührt man ein sehr gutes Olivenöl unter die Creme, so dass sie genau die sämige Konsistenz erhält, die wir mögen. Im Kühlschrank lässt sich die Käsecreme gut aufbewahren, ist sie dadurch etwas eingetrocknet, muss man vor dem Servieren einfach nur wieder etwas Olivenöl unterrühren.

Tarta de Santiago: ein saftiger Mandelkuchen mit Puderzucker bestreut

Zum Abschluss etwas Süßes: ein Mandelkuchen. Heizen Sie zuerst den Ofen auf 150 Grad vor. Verrühren Sie als Nächstes 200 g zimmerwarme Butter, dann rühren Sie 200 g Zucker und 6 kleine zimmerwarme Eier darunter. Weiter kommen 1 Prise Salz und Bittermandelaroma dazu. Ganz zum Schluss hebt man 500 g geschälte, fein geriebene Mandeln unter.

Nun eine Springform mit 26 cm Durchmesser leicht einfetten und mit Backpapier auslegen. Jetzt füllen Sie den Teig ein, streichen ihn glatt und geben die Form in den Ofen. Nach etwa einer Stunde sollte es lecker duften und der Kuchen fertig gebacken sein. Machen Sie am besten eine Stäbchenprobe, bevor Sie ihn entnehmen: Einfach einen Holzstick oder ein Metallstäbchen in den Kuchen stecken, beim Rausziehen sollte kein Teig daran kleben.

Der Kuchen muss nach dem Backen erst in der Form auskühlen, dann muss er aber auch noch einen Tag ruhen. Wer das Backwerk gern ganz authentisch hätte, der schneidet aus fester Pappe ein Jakobsschwert aus, legt es in die Mitte des Kuchens und bestreut die ganze Mandeltorte mit Puderzucker.

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