Silvester - jetzt gibt’s Raclette

Silvester - jetzt gibt’s Raclette

Am letzten Tag des Jahres feiern wir am liebsten zusammen mit Freunden und der Familie bei einem leckeren Essen. Die perfekte Gelegenheit für Raclette: Hier steht der Koch nicht stundenlang in der Küche, sondern wir können alle gemeinsam ausgiebig schlemmen, während genug Zeit zum Plaudern und für kleine Spiele, Tischfeuerwerk und Cocktails ist.

Während die einen am liebsten Fondue mögen, ist bei anderen das Raclette beliebt. Das Prinzip ist das gleiche, die Zutaten lassen sich leicht vorbereiten, werden in kleine Schüssel gefüllt und dann sitzen alle um den großen Tisch, jeder kann sich nach Herzenslust bedienen und sein Pfännchen ganz nach Belieben mit kleinen Köstlichkeiten belegen - dabei vergeht die Zeit im Nu.

Raclette: jedem Gast ein Pfännchen

Raclette hat seinen Ursprung in der Schweiz und Käse spielt dabei traditionell eine wichtige Rolle. Er wird geschmolzen und darf zähfließend, duftend und warm genossen werden. Neben dem Käse stehen außer dem Raclette-Grill in der Mitte noch allerlei Schüsseln mit den verschiedensten Kleinigkeiten auf dem Tisch verteilt.

Jeder Esser bekommt ein Pfännchen. Oft beinhaltet ein Gerät 8 bis 12 Pfännchen, sind sehr viele Gäste zugegenen, kann man ruhig noch ein zweites Gerät aufstellen, sonst ist die Wartezeit vielleicht zu lang. Dazu hat man einen Spatel, mit dem das Pfännchen geleert wird, damit es wieder einsatzbereit ist. Auf dem Grill oben können zudem auch Fleisch, Fisch und Gemüse gegrillt werden.

Gemüse, Pilze und herzhafter Schinken

In den Schüsseln kann man wirklich alles bereit stellen, was man mag, bei der Auswahl gibt es keine Grenzen. Schneiden Sie das Gemüse in Würfel, damit man es in die Pfännchen füllen kann oder in Scheiben, damit es auf die Grillplatte gelegt wird. Grundsätzlich ist jedes Gemüse und alle Pilze geeignet zum Raclette: Zucchini, Paprika, Mais, Champignons, vorgegarter Brokkoli und Bohnen, Tomaten, Kürbis, Aubergine, Zwiebelchen, Kidneybohnen, Oliven, Fenchel, Peperoni, Avocado etc.

Dazu sind Gewürz- bzw. Essiggurken und Silberzwiebeln beliebt und viele bestehen auf Kartoffelscheiben, die unbedingt vorgegart sein sollten, da sie nur überbacken bzw. gegrillt werden. Wer mag, kann stattdessen auch Polentaschnitten anbieten, die man auf den Grill legen kann oder knusprige Tortillachips.

Stellen Sie Ananas und Birnenstückchen dazu, manch einer mag süßes Obst mit herzhaften Dingen kombinieren. So wird die Kombi gekochter Schinken und Ananas gern gegessen oder Datteln mit Bacon eingerollt, Preiselbeeren zusammen mit Schwarzwälder Schinken und Ziegenfrischkäse oder Schinkenspeck, grüne Bohnen und Birne. Auch Salamiwürfelchen bzw. Chorizo werden zusammen mit Tortillachips, Jalapenos und geschmolzenem Raclettekäse gern verputzt.

Geschnetzeltes, Krabben und geräucherter Fisch

Fleisch und Fisch dürfen beim Raclette nicht fehlen. Rechnen Sie je nach Vorlieben der Esser mit etwa 120 - 150 g Fleisch pro Person. Geeignet ist beispielsweise Geschnetzeltes vom Rind, kleine Minutensteaks, klein geschnittenes Hähnchenfilet oder kleine Stückchen Schweinefleisch, Wild oder Lamm. Die Stücke werden oben auf dem Grill gebraten oder im Pfännchen überbacken.

Wer stattdessen lieber Fisch anbieten möchte, kann Garnelen, Krabben, Shrimps oder geräucherten Fisch in kleinen Schüsseln auf den Tisch stellen. Die Meeresfrüchte und der Fisch können ebenfalls einfach gegrillt werden und sorgen für Abwechslung. Vegetarier und Veganer werden sich außerdem über ein Schälchen mit mariniertem, geräuchertem Tofu freuen.

Hauptakteur: der Käse

Der Hauptakteur beim Raclette ist der Käse. Pro Person kann man ruhig etwa 200 g einplanen, für Kinder können auch 100 g oder noch weniger schon völlig ausreichen. Der spezielle Raclette-Käse ist sehr würzig, schmilzt besonders schnell und ist deshalb sehr gut geeignet. Der Original Schweizer Raclette ist zudem frei von künstlichen Zusatz- und Konservierungsstoffen und man kann ohne Weiteres die Rinde mitessen. Bei Raclette-Käse aus anderen Ländern sollte man die Rinde großzügig abschneiden, da hier der Konservierungsstoff E235 enthalten sein kann. Den Raclette-Käse kann man übrigens geräuchert und ungeräuchert, in Vollfett- oder in Rahmstufe kaufen.

Außer dem Raclette-Käse kann man zusätzlich auch andere Käsesorten, die gut schmelzen, anbieten: Mozzarella, Parmesan, Feta, Gorgonzola, Cheddar, Bergkäse, Butterkäse, Tilsiter, junger bis mittelalter Gouda, Pecorino, Schafskäse, Camembert oder Schmelzkäse-Scheiben. Käse mit Kräutern, etwa mit Bärlauch, Dill oder Paprika ist ebenso lecker. Bei einer großen Auswahl kann jeder seinen Lieblingskäse finden.

Süße Früchte und Pancakes als Nachspeise

Für den süßen Abschluss des Essens sind Früchte vom Grill perfekt. Legen Sie oben auf die Platte frische und in Stückchen geschnittene Ananas, Feigen oder Banane. Dazu reichen Sie Schokoladensoße oder Schokoaufstrich - und nicht nur die Kinder werden begeistert sein.

Weiter können kleine Pancakes oder Pfannkuchen auf der Grillplatte gebacken bzw. erwärmt werden. In ein Pfännchen passen auch verschiedene Früchte, grob gehackte Nüsse und etwas Ahornsirup mit etwas gesüßtem Eischnee - fertig gebacken können die Süßschnäbel ihren Nachtisch genießen.

Beilagen: Brot, Soßen und Dips

Als Beilagen zum Racletteessen gibt es frisches Brot, Sie können Baguette, Walnussbrot oder Ciabatta aufschneiden und im Brotkorb auf den Tisch stellen.

Dazu sind allerlei Soßen, Aufstriche, Chutneys und Dips wichtig. Selbst gemacht schmeckt es natürlich am besten, aber Sie können auch fertige Soßen kaufen. Achten Sie auf vielfältige Geschmacksrichtungen: milde Soßen und schärfere Soßen mit Chili und Pfeffer, welche mit Curry und eine Soße mit Knoblauch, Ketchup wird oft gern genommen. Zu Fleisch, Gemüse und Fisch passt auch Tzatziki oder Ailoi, vielleicht eine Salsa Verde, Guacamole oder Pesto. Bieten Sie an, was Ihnen und den Gästen schmecken könnte.

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