Schneller einkaufen: so geht’s!

Schneller einkaufen: so geht’s!

Wer kennt das nicht: Man hat wenig Zeit, muss aber noch schnell etwas einkaufen. Ausgerechnet in der Situation scheint das Einkaufen dann besonders lang zu dauern. Man kommt kaum an die Regale und die Schlangen an den Kassen sind endlos. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie Zeit sparen können.

Ist der Einkauf wirklich dringend nötig?

Fragen Sie sich natürlich zuerst, ob das Einkaufen tatsächlich sein muss. Vielleicht kann man ja die Mahlzeiten auch zubereiten, indem man die Zutaten etwas abwandelt oder man nutzt für den Moment eine Alternative. Generell ist ein großer Familieneinkauf gut geplant und mit einem umfangreichen Einkaufszettel einmal die Woche nämlich zeitsparender und auch insgesamt kostengünstiger als alle zwei Tage in den Supermarkt zu stürmen, nur weil eine Kleinigkeit fehlt. In vielen Fällen kann man mit weniger auskommen bzw. einen Ersatz benutzen.

Wann sollte man am besten zum Einkaufen gehen?

Wenn möglich sollten Sie den Einkauf auf einen Tag und eine Zeit legen, zu der andere nicht einkaufen. Insgesamt ist wohl am Dienstag und am Mittwoch am wenigsten los in den Supermärkten. Donnerstag, Freitag und Samstag erledigen viele den Einkauf fürs Wochenende und montags füllen einige ihre Vorräte wieder auf.

Außerdem ist am Wochenende rund um den Ersten des Monats viel los in den Geschäften, da viele Arbeitnehmer ihr Gehalt am Monatsanfang erhalten und dann einen Großeinkauf hinter sich bringen.

Die Frage aller Fragen: An welcher Kasse geht es am schnellsten?

An welcher Kasse stellt man sich an? Scheinbar geht es immer an der Nachbarkasse schneller als an der eigenen. Während die anderen Schlangen schneller vorrücken, scheint sich die eigene Kassenschlange nicht zu bewegen.

Natürlich sollten Sie, bevor Sie sich für eine Kasse entscheiden, einen Blick in die Einkaufswagen werfen: wer legt wie viel aufs Band? Bedenken Sie, am meisten Zeit kostet das Bezahlen und das Einräumen der bezahlten Ware in den eigenen Einkaufskorb bzw. zurück in den Wagen. Das Scannen der Artikel geht heutzutage, vor allem bei versierten Kassierern/Kassiererinnen, sehr rasch.

Sollte an einer Kasse also ein Kunde mit einem gut gefüllten Wagen warten und an der anderen Kasse stehen schon drei, vier Personen jeweils mit Kleinigkeiten, sollten Sie sich am besten für die Kasse mit dem einen Kunden entscheiden. Denn dieser zahlt wahrscheinlich schneller als die drei, vier Personen ihr Geld abgezählt haben. Achtung, manchmal gehören auch drei, vier Personen zusammen zu einem Einkauf. Natürlich hält ein Umtausch bei einem Kunden meist auch länger auf, diese Kassenschlange vermeidet man besser, wenn die Zeit drängt. Übrigens sind Experten der Ansicht, dass Frauen schneller sind beim Bezahlen, da sie mehr Erfahrung beim Einkaufen haben als Männer. Dies könnten Sie ja mal mit ihren eigenen Erfahrungen vergleichen. Grundsätzlich muss aber die kürzeste Schlange Sie nicht zwangsläufig am schnellsten zur Kasse führen.

Was tun, wenn die Kassenschlangen weit in den Verkaufsraum reichen?

Warten schon sehr viele Kunden an den Kassen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass bald eine weitere Kasse öffnet. In diesem Moment ist es clever, wenn man seine Produkte noch nicht auf dem Kassenband liegen hat, nahe an den noch geschlossenen Kassen steht und einfach wartet bis die neu geöffnete Kassennummer verkündet wird.

Steht man bereits an einer Kasse an, sollte man schnell überlegen, ob sich ein Wechsel wirklich lohnt. Nur wenn der Weg wirklich kurz ist, kann sich das lohnen. Sonst sind andere Kunden wahrscheinlich schneller. Außerdem nimmt die eigene Schlange vielleicht ab, weil andere Kunden wechseln. Manchmal dauert es auch einige Zeit bis der neue Kassierer/ die neue Kassiererin die Kasse öffnet.

Welche Artikel müssen aufs Band?

Kauft man Produkte in höherer Stückzahl, etwa Milchkartons oder Wasserflaschen, ist es in den meisten Geschäften ausreichend eine Packung oder eine Flasche aufs Band zu legen und den Rest im Wagen zu belassen. So geht das Einräumen später an der Kasse schneller.

Achten Sie bei Zeitnot auch unbedingt darauf, den Stab zum Abtrennen Ihres Einkaufs aufzulegen. Es ist ärgerlich, wenn Zeit verloren geht, nur weil die Kassiererin/ der Kassierer das Ende bzw. den Anfang Ihrer Waren nicht erkennt.

Zudem sollte man, wenn man wirklich zum Verstauen der Artikel eine Einkaufstasche kaufen will, diese als Erstes aufs Band legen.

Wie kann ich das Bezahlen beschleunigen?

Sie sind an der Reihe: Jetzt sollte man zuerst etwaige Pfandbons abgeben, dann ist das erledigt und man hat die Hände frei, um die Artikel einzupacken. Der Einkaufskorb oder die Box steht bereits leer im Einkaufswagen parat.

Wer eine Kundenkarte oder eine bestimmte Punktekarte für das Geschäft hat, sollte diese natürlich an der Kasse griffbereit haben und nicht erst beim Bezahlen mit dem Suchen anfangen.

Cash oder mit Karte? Sucht man die Geldbörse nicht nach dem verfügbaren Kleingeld ab, sondern zahlt einfach mit einem Schein, ist das wohl der schnellste Weg, um das Bezahlen zu erledigen. Aber auch mit Karte kann es sehr rasch gehen, wenn man in der Zwischenzeit seine Einkäufe einräumt. Viele Supermärkte bieten auch kontaktloses Bezahlen, dann muss man bei kleineren Geldbeträgen weder eine PIN eingeben noch eine Unterschrift leisten und kann sofort zum Ausgang weitergehen.

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