Leichte Sommergerichte - Rezepte für heiße Tage

An einem heißen Sommertag steigt der Appetit auf leichte Gerichte: Viel knackiges Gemüse, dass jetzt erntefrisch und in leuchtenden Farben angeboten wird, dazu knusprig gebackenes Brot, ein frischer Salat und feiner Käse, mediterrane Kräuter und als Nachtisch leckeres Obst pur – hmmm, da schmeckt man die Sonnenstrahlen!

An heißen Tagen mag man nicht ewig lang in der Küche stehen. Gerichte, die schnell zubereitet sind und kalte Speisen, die man leicht auf einen Ausflug zum Picknicken mitnehmen kann, sind jetzt
genau richtig.

Feiner mediterraner Nudelsalat - benötigt etwas Zeit zum Durchziehen

Für vier Personen kochen Sie 250 g Schmetterlingsnudeln in Salzwasser, schrecken sie mit kaltem Wasser ab und lassen sie erkalten. Waschen Sie je eine große gelbe und eine orangene Paprikaschote, zwei mittlere Möhren, ein Bund Lauchzwiebeln und 200 g Kirschtomaten. Schneiden Sie das Gemüse dann in mundgerechte Stücke bzw. den Lauch in Röllchen und die Tomaten in Hälften. Außerdem schneiden Sie noch 100 g Cornichons in kleine Stücke. In einem hohen Rührgefäß mixen Sie 100 g Remouladensoße mit 150 g Naturjoghurt, Pfeffer und einem halben Bund Dill. Nun mischen Sie das Gemüse und die Nudeln in einer Schüssel und geben die Salatsoße darüber. Achtung, der Salat sollte etwas durchziehen können, bevor Sie ihn servieren, erst dabei entfaltet er sein ganzes Aroma.

Die leckere Gemüse-Spezialität: Ratatouille

Das beliebte Sommergericht ist leicht und voller Vitamine. Außerdem schmeckt es lecker. Für ein Gericht, das etwa für vier Personen reicht, waschen und putzen Sie zuerst je eine gelbe, rote und grüne Paprikaschote. Dann schneiden Sie sie in mundgerechte Stücke. So verfahren Sie ebenfalls mit 500 g Zucchini. Waschen Sie anschließend 500 g Auberginen, würfeln Sie diese und bestreuen Sie die Würfel mit Salz und lassen Sie sie ziehen. So wird das Wasser entzogen, beim Anbraten saugt sich das Gemüse nicht mit ml voll. Nehmen Sie zwei mittelgroße Zwiebeln, schälen Sie diese und schneiden Sie sie in Spalten. Knoblauch ist natürlich Geschmackssache, wer mag, kann gern drei Zehen pellen und würfeln. Wer es gern scharf mag, entkernt eine rote Chilischote und hackt sie ganz fein. Achtung, anschließend die Hände gut waschen und nicht ins Gesicht oder gar in die Augen fassen. Nun geht’s an die Tomaten, sie benötigen ein Kilogramm. Entweder man wäscht sie und schneidet sie einfach nur in Würfel oder man entfernt vorher die Haut. Dazu schneidet man die Unterseite der Tomaten kreuzweise ein und gibt sie kurz in kochendes Wasser bis sich die Haut leicht ablöst. Dann kann man sie aus dem Topf holen und die Haut mit einem Messer abziehen. Dann entfernen Sie den grünen Stielansatz und würfeln das Fruchtfleisch.
Anschließend geht’s ans Anbraten: Die Auberginen tupfen Sie mit Küchenpapier etwas ab, dann geben Sie sie in einen großen Topf etwas Olivenöl und dünsten zuerst die Zwiebel und den Knoblauch bei mittlerer Hitze etwas an. Das Gemüse kommt dann - bis auf die Tomaten - dazu, die Paprikawürfel, die Auberginen, die Zucchini und die roten Chilistückchen. Schauen Sie das alles bei ausreichend Olivenöl gut anbraten kann, zwischendurch immer wieder umrühren. Zum Schluss kommen die Tomatenwürfel, ein Stiel Rosmarin und ein Lorbeerblatt in den Topf, nun gehen Sie mit der Pfeffer- und mit der Salzmühle über das Gericht, rühren noch einmal kräftig um und decken dann den Deckel darauf. So darf der Gemüseeintopf bei schwacher Hitze etwa 45 Minuten leise köcheln. Schauen Sie nach dieser Zeit, ob Sie noch einmal nachwürzen wollen – ansonsten verteilen Sie das Ratatouille auf die Teller, reichen knuspriges Baguette dazu – und rufen Ihre Familie zum Essen!

Grüne Frittata - schmeckt beim Picknick besonders gut

Waschen Sie vier kleine Zucchini mit einem Gesamtgewicht von etwa 500 Gramm und schneiden Sie das Gemüse in Scheibchen von etwa 1cm Stärke. Schälen Sie anschließend eine kleine Zwiebel und eine Knoblauchzehe und würfeln Sie sie. Waschen Sie zwei Zweige frischen Rosmarin ab und streifen Sie die Nadeln ab, raspeln Sie 125 g Mozzarella in grobe Flocken. In einer mittelgroßen Schüssel verquirlen Sie nun vier Eier mit 100 ml Milch, würzen mit Salz und Pfeffer. Geben Sie reichlich Olivenöl in eine feuerfeste Pfanne, vielleicht vier Esslöffel, und braten Sie die Zucchini, eventuell in kleineren Portionen, darin kräftig an. Dabei die Scheiben immer wieder wenden. Zum Schluss geben Sie noch die Zwiebel, den Knoblauch und den Rosmarin dazu und lassen sie kurz mit braten. Verteilen Sie dann alles in der Pfanne und gießen Sie die Eiermilch darüber, der Mozzarella wird darüber gestreut. Im vorgeheizten Ofen muss die Eierspeise dann bei 125 Grad Umluft stocken, das dauert etwa 20 Minuten. Danach muss die Frittata ungefähr fünf Minuten ruhen, bevor man sie in Würfel schneidet und in kleinen Boxen verpackt. So kann man die Frittata später beim Ausflug zusammen mit einem fruchtigen Tomatensalat und gerösteten Weißbrotschreiben genießen.

Herzhafter Leckerbissen: Kartoffel-Quiche

Schälen Sie ein halbes Kilo mehlig kochende Kartoffeln. Nach dem Waschen, schneiden Sie sie in kleine Würfelchen und kochen sie in Salzwasser bis sie gar sind und stampfen sie zu Brei. In den Topf geben Sie 80 g Mehl und 2 EL Butter dazu und verkneten alles zu einem Kartoffelteig. Nun benötigen Sie eine kleine Backform von 20 cm Durchmesser, die fetten Sie ein und legen den Teig hinein und drücken einen kleinen Rand nach oben. Stechen Sie anschließend mit einer Gabel in den Teig, legen Sie Backpapier darauf und beschweren Sie das Papier mit getrockneten Hülsenfrüchten. So wird der Teig etwa 20 Minuten bei Umluft 160 Grad vorgebacken. In dieser Zeit können Sie für die Füllung eine rote Paprikaschote waschen und würfeln, eine Dose Mais öffnen, 100 g gekochten Schinken würfeln sowie ein Bund Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Verquirlen Sie dann in einer großen Tasse drei Eier und 150 ml Milch miteinander und geben Sie Salz und Pfeffer dazu. Dann dürfte der Boden soweit sein: Geben Sie nacheinander das Gemüse und den Schinken darauf und gießen Sie die Eiermilch darüber. Nun streuen Sie noch 50 g geriebenen Hartkäse darauf und schieben die Form wieder in den Ofen. Dort muss sie weitere 20 Minuten backen und Sie müssen sich noch etwas in Geduld üben bis sie die Quiche warm – oder auch kalt – genießen dürfen.

Schmeckt aromatisch würzig: Couscoussalat mit Krabben und Fetakäse

Geben Sie 110 ml Gemüsebrühe in einen Topf auf den Herd und vermischen Sie 140 ml Zitronensaft darin. Lassen Sie die Flüssigkeit aufkochen und rühren Sie 150 g Couscous hinein, dann ziehen Sie den Topf von der Herdplatte und lassen den Couscous knapp 10 Minuten quellen. Geben Sie ihn in eine große Schüssel, lockern Sie ihn danach mithilfe von zwei Gabeln auf, gießen Sie drei EL Olivenöl oder Walnussöl dazu und würzen Sie mit Salz und Pfeffer aus der Mühle. Das ist die Basis. Nun rösten Sie in einer Pfanne ohne Fettzugabe 25 g Mandelblättchen hellbraun an und hacken je ein Bund Schnittlauch und Dill, nachdem Sie die Kräuter gewaschen haben. Verrühren Sie jetzt in einer Schüssel 100 g Schmand mit 2 EL Milch und einem Drittel der Kräuter, Salz und Pfeffer dazu. Waschen Sie eine halbe Salatgurke und hobeln Sie diese in der Längsrichtung in lange dünne Scheiben und schneiden Sie 100 g Fetakäse in kleine Würfelchen – beides geben Sie zusammen mit den Mandelblättchen und den restlichen Kräutern zum Couscous und fügen noch 100 g Krabben hinzu. Alles gut durchrühren, vielleicht noch einmal abschmecken und mit dem Schmand servieren.

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