Fitnessgeräte unterm Weihnachtsbaum

Fitnessgeräte unterm Weihnachtsbaum

Gesundheit, Fitness, Wohlbefinden - das wünschen wir uns alle.

Deshalb sind Weihnachtsgeschenke, die das körperliche Befinden verbessern, auch immer gern gesehen: Die einen verschenken Gutscheine für Wellness-Behandlungen, andere wollen den sportlichen Ehrgeiz wecken. Klar, wenn Stepper, Hanteln oder ein Trampolin unterm Weihnachtsbaum liegen, dann ist der Startschuss zum Sporteln gefallen.

Socken, Schokolade und Likör sind als Weihnachtsgeschenke passé - mit dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein liegen Fitnessgeräte und Accessoires für den Sport voll im Trend. Die einen trainieren möglicherweise schon emsig, andere verausgaben sich hin und wieder vor der Wii oder legen eine Trainingseinheit beim Putzen ein und andere wollen endlich mit Sport beginnen. Und während die Fitness-Freaks genau wissen, welches Stück in ihrer Ausrüstung noch fehlt, kann man einen sportlichen Neuling mit dem passenden Fitness-Geschenk motivieren, aktiver zu werden, die Kondition zu trainieren, Muskelkraft aufzubauen oder die Koordination zu verbessern.

Für die Kondition: Laufband, Crosstrainer oder Spinningrad

Ausdauersport ist das optimale Training für eine gute Kondition und eine bessere Fettverbrennung. Mit einem kleinen Stepper kann man abends noch regelmäßig "eine Runde gehen" und dabei Oberschenkel und Po trainieren. Andere lieben es, auf einem Spinningrad an ihre Grenzen zu gehen. Wer gerne läuft, liebäugelt vielleicht mit einem Laufband und auch Crosstrainer sind sehr beliebt. Grundsätzlich sollte man aber genau abwägen, welches Gerät infrage kommt. Denn häufig werden besonders in der Weihnachtszeit sehr gerne Fitnessgeräte gekauft - die bei vielen nach ein paar Wochen nur noch als Kleiderständer in der Ecke stehen bzw. das Wohnzimmer verschandeln. Das schlechte Gewissen hat der Beschenkte dann außerdem noch dazu. Informieren Sie sich also vorher durch versteckte Nachfragen genau, ob derjenige sich wirklich freuen würde, bevor Sie so ein großes Gerät verschenken.

Ist das Geschenk beschlossene Sache, sollte man von Billigprodukten die Finger lassen. Bei regelmäßiger Nutzung ist der Verschleiß zu hoch. Für den normalen Hobbysportler ist die mittlere Preisklasse zu empfehlen, denn die teuren Geräte verfügen wiederum über zahlreiche Feature, die man normalerweise nicht wirklich braucht. Vergleichen Sie verschieden Anbieter, lesen Sie die Rezensionen im Internet, die sich auf das Gerät beziehen und nicht auf die Kaufabwicklung und achten Sie auf die Gewährleistungsfrist. Außerdem muss man auch die Gewichtsklasse berücksichtigen, für die das Gerät ausgelegt ist.

Gewichte, Klimmzugstange oder Federgriffhanteln - optimal zum Muskeltraining

Wer Muskeln aufbauen will, freut sich vielleicht über eine stylische Hantelbank, die man gleichzeitig zur Sitzgelegenheit umfunktionieren kann. Die passenden Gewichte kann man gleichzeitig für Kräftigungsübungen oder bei der Gymnastik nutzen. Eine spezielle rotierende Trainingsmatte erlaubt ein effektives Ganzkörpertraining und eine Stärkung der Rückenmuskulatur. Andere wünschen sich einen Expander, einen Bauchmuskeltrainer oder eine Klimmzugstange, die man in den Türrahmen spannt. Für Leute, die in ihrer Freizeit gerne klettern, sind kleine Federgriffhanteln ein schönes Geschenk, so können sie die Kraft in ihren Händen trainieren.

Beliebt sind auch Schwing-Sticks - und vor allem sind diese weitaus dezenter zu verstauen bei Nichtgebrauch. In den Kursen der Fitnessstudios sind sie zahlreich im Einsatz, aber auch zu Hause kann man die Stangen in einem großen Zimmer mit viel Platz benutzen. Die Stange, die in verschiedenen Stärken erhältlich ist, kann man durch leichtes Schwenken an der Seite oder vor der Brust zum Schwingen bringen oder hinter dem Rücken beugen und zusammendrücken. Zusammen mit Bändern und Schlingen ergeben sich hier eine ganze Palette an Übungen, mit denen man die Tiefenmuskulatur kräftigen sowie seine Kraft, Koordination und Beweglichkeit trainieren kann.

Verbessert die Koordination: Balance-Trainer sind eine wackelige Angelegenheit

Neben Kondition und Muskelkraft ist weiter die Koordinationsfähigkeit von Bedeutung. Diese kann man mit Balance-Trainern verbessern. Dabei steht der Sportler zum Beispiel auf einer Scheibe, die nur auf einer runden Kugel steht bzw. eben rollt und kippt. Bei Modellen für Fortgeschrittene besteht das Gerät aus drei Ebenen, die untere Scheibe kippt, die mittlere rotiert und die obere Ebene wackelt - und Sie müssen die Balance halten. Dabei spannt man vor allem die inneren Muskeln an. Auch weiche, labile Schaumstoffpads oder mit luftgefüllte Kissen auf denen man barfuß das Gleichgewicht halten muss, einen Einbeinstand übt und dabei vielleicht noch in die Knie geht, sind für den Aufbau der Tiefenmuskulatur geeignet.

Bunte Gummibänder, die Klassiker: Überaus gern werden daheim auch Bänder und Tubes benutzt. Mit den Gummibändern, die es in acht verschiedenen Stärken und entsprechenden Farben gibt, kann man jede Gymnastikübung aufpeppen. Sie sind überall einsetzbar und man kann sie auf Reisen mitnehmen, die Muskeln kräftigen und stabilisieren.

Wie wäre es mit Walking-Stöcken, Yogamatte oder eine Blackroll?

Aber nicht nur ein großes, tolles Fitnessgerät unterm Weihnachtsbaum kann Begeisterung auslösen, auch andere Accessoires lassen ein Sportlerherz höher schlagen: Ein Läufer freut sich über einen Gutschein für neue Laufschuhe, ein Abo für eine Lauf-Zeitschrift oder eine Pulsuhr. Achtung, das Angebot ist groß, es gibt Modelle mit detaillierten Trainingsprogrammen und sofortigem Feedback. Ein anderer freut sich über schicke Walking-Stöcke und einen Schrittzähler und ein Radfahrer gerät vielleicht bei einem Geschwindigkeitsmesser fürs Fahrrad aus dem Häuschen.

Schwimmen ist gesund - vielleicht möchten Sie auch gar kein Gerät verschenken, sondern lieber eine Jahreskarte fürs Schwimmbad. Für Menschen, die sich dehnen und entspannen sollten, sind ein Yogakurs und eine Yogamatte tolle Geschenke. Ein Sport-Shirt, eine neue Gymnastikhose oder Schweißbänder sind genauso nützliches Equipment wie passende Literatur, etwa eines der vielen Fitness-Bücher zum Thema "Trainieren ohne Gewichte".

Zu guter Letzt ist derzeit das Faszientraining in aller Munde - und eine Blackroll ist ein schönes Weihnachtsgeschenk: Mit Blackrolls soll man Muskelverspannungen und verklebtes Bindegewebe frei massieren. Das Bindegewebe, das aus Kollagen besteht, umschließt Knochen, Muskeln, Sehnen und Organe und kann bei falscher Belastung bzw. zu wenig Bewegung verdrehen oder verkleben, so dass Schmerzen oder Verspannungen auftreten. Mit einer Rolle aus Schaumstoff, mit oder ohne Noppen und in einer Länge von 30 cm, massiert man sich durch Hin- und Herrollen selbst die Beine, die Oberschenkel, Rücken oder die Fußsohlen. Hier wird für den Anfänger aber immer erst eine Einweisung durch einen Physiotherapeuten oder einen Fitnesstrainer empfohlen, damit die Übungen wirklich korrekt ausgeführt werden.

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