Cremesuppen - die löffeln auch Kinder weg

Kennen Sie diese Worte von Ihren Liebsten auch? Nein, ich esse meine Suppe nicht! Dabei kann ein feines Süppchen, cremig aufgeschäumt und mit einer tollen, leuchtenden Farbe nicht nur lecker schmecken, sondern auch noch ganz appetitanregend aussehen. Versprochen!

Kinder mögen es auch auf dem Teller gern bunt! Serviert Mama oder Papa eine quietschgrüne Spinatsuppe oder feuerwehrrote Paprikasuppe - sorgt das schon mal für leuchtende Augen beim Nachwuchs. Handelt es sich dann nicht nur um eine einfache Suppe, sondern trägt das Gericht einen originellen Namen greift Ihr Kleines bestimmt schnell zum Löffel. Oder wer kann einer „Magischen Zaubersuppe“, einer „Grünen Seeungeheuer-Speise“ oder einer „Ratzfatz-Wachsen-Suppe“ wiederstehen? Probieren Sie einfach mal folgende Cremesuppen...

Übrigens, die cremige Konsistenz entsteht oft durch die Sahne, die zugefügt wird. Sie können, falls Sie eine „leichtere Variante“ bevorzugen, diese je nach Rezept durch Schmand, Kaffeesahne, saure Sahne oder eine Pflanzencreme ersetzen.

Knallrot und mit viel Vitamin C: Paprikacremesuppe

Dazu benötigen Sie vier rote Paprika, die Sie waschen, vierteln und mit einem Sparschäler die äußere Haut entfernen. Das Fruchtfleisch wird klein geschnitten. Eine mittelgroße Kartoffel schälen Sie und schneiden Sie ebenfalls in kleine Stückchen. In einer heißen Pfanne mit einem TL Butter lassen Sie die Paprikawürfel und die Kartoffelstückchen dünsten, dazu gesellen sich eine Prise gemahlener Chili, ein TL getrocknetes Basilikum, ein TL getrockneter Estragon und drei Prisen Fenchelsamen. Wenn das Gemüse etwas Farbe angenommen hat, löschen Sie mit einem halben Liter Gemüsebrühe und 200 ml Orangensaft ab, geben den Topfdeckel darauf und lassen die Suppe noch etwa 20 Minuten leise köcheln. Anschließend fügen Sie 50 ml Sahne hinzu, gut umrühren, dann lassen Sie alles noch einmal aufkochen und pürieren die Suppe mit dem Pürierstab. Ein kleiner Schuss Balsam-Essig und ein wenig Petersilie zur Dekoration - voilà fertig, es kann serviert werden.

Noch ist Gelegenheit: Spargelsuppe mit frischen Kräutern und Räucherlachs

Am 24. Juni endet die Spargelsaison, noch ist also Gelegenheit, um ein feines Spargelsüppchen zu zaubern. Dazu säubern Sie 500 g grünen Spargel, schneiden die holzigen Enden ab und teilen ihn in 1-2 cm lange Stücke. Die Spitzen sind das Beste, die legen Sie zur Seite, der restliche Spargel kommt in einen großen Topf und wird in 2 EL Olivenöl erst leicht angebraten, mit Salz, Pfeffer gewürzt. Dann löschen Sie mit 300 ml Gemüsebrühe und 100 ml Sahne ab, alles muss 10 Minuten leicht köcheln bis der Spargel schön weich ist. Nun gehen Sie mit dem Pürierstab in den Topf und zerkleinern das Gemüse. Stellen Sie den Topf anschließend wieder auf die Herdplatte und lassen Sie die Suppe noch einmal aufkochen, abschmecken nicht vergessen!

Zum Schluss kommen die zarten Spargelspitzen dazu, sie sind nach einigen Minuten gar, dann fügen Sie den Saft einer ausgepressten Orange hinzu, jetzt darf die Suppe aber nicht mehr köcheln. Verteilen Sie das Süppchen auf die Teller, bei den Großen dürfen Sie gern geräucherten Lachs, den Sie in mundgerechte Happen geschnitten haben, auflegen oder mögen das Ihre Kleinen auch? Die Kinder bekommen sonst einen Klecks Sauerrahm auf ihre Suppe und etwas frisch geschnittene Kräuter, Petersilie, Dill und Kerbel passen wunderbar. Vielleicht haben Sie auch Lust mit den grünen Kräutern und dem weißen Sauerrahm ein lustiges Gesicht auf die gelbe Suppe zu zaubern?

Toll: Orangefarbenes Suppenmeer mit weißen Eisbergen

Möhren haben einen leicht süßlichen Geschmack, deshalb kommt ein Möhrensüppchen bei den Kleinen oft gut an - vor allem wenn noch weiße Berge, sprich Grießnocken darin schwimmen! Zuerst also die Grießnocken: Lassen Sie 250 ml Wasser mit einem EL Butter und 1/2 TL Salz aufkochen und streuen Sie, während Sie kräftig rühren, 100 g Grieß hinein. Immer weiter rühren - bis sich die Masse vom Topfboden löst. Der Brei muss nun abkühlen, während Sie schon mal einen großen Topf Wasser mit einer Prise Salz aufkochen. In den abgekühlten Brei verrühren Sie erst ein und danach noch ein zweites Ei, mit Salz, Pfeffer, etwas Muskat wird gewürzt. Aus dem Grießbrei formen Sie jetzt schön nacheinander mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Nocken, die lassen Sie ins nicht mehr kochende Wasser gleiten, hier sollen die Teighäufchen in zehn Minuten gar ziehen. Schwimmen sie oben, werden sie mit der Schaumkelle entnommen und dürfen auf einem Teller abtropfen.

Nun zur Möhrensuppe: Dazu schälen Sie erst einmal 750 g Karotten und würfeln sie. Eine Zwiebel wird auch geschält und fein gewürfelt. Die Gemüse lässt man in einem Topf in einem EL Butter leicht andünsten und löscht anschließend mit 1 Liter Gemüsebrühe ab. Der Topfdeckel kommt wieder darauf, so muss alles 15 bis 20 Minuten köcheln, bevor Sie die Suppe mit dem Pürierstab fein durchmixen. Probieren Sie mal! Dann geben Sie Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft hinzu. Zum Schluss schlägt man 100 g Sahne halbsteif und hebt sie vorsichtig unter die Suppe. Waschen Sie ein halbes Bund glatte Petersilie und wiegen Sie es klein. Jetzt wird serviert: Verteilen Sie das Süppchen auf die Teller, geben Sie jeweils ein paar Grießnocken hinein und garnieren Sie mit der Petersilie.

Ein Klassiker: Feiner Champignoncremesuppe hilft beim Wachsen - ganz gewiss!

Reiben Sie 500 g weiße Champignons sauber und schneiden Sie die Pilze in kleine Viertel. Danach schälen Sie eine Zwiebel und würfeln sie. Bei größeren Kindern kann man auch mal Knoblauch in die Suppe geben, kleine Kinder akzeptieren den Geschmack sicher nicht. Eventuell schälen Sie also eine kleine Zehe und geben Sie zusammen mit den Zwiebelwürfeln in eine heiße Pfanne mit 20 g Butter und lassen sie schön andünsten, dann kommen die Champignons dazu. Stäuben Sie nun ein bis zwei TL Mehl über die Pilze und geben Sie einen Liter Gemüsebrühe hinzu. Der Topfdeckel wird aufgesetzt und so muss die Suppe bei kleiner Hitze eine halbe Stunde köcheln. Nach dieser Zeit verrühren Sie 100 g Crème fraîche in die Suppe und mixen mit dem Pürierstab alles einmal gut durch. Jetzt fehlt nur noch etwas Salz, dann verteilen Sie das Süppchen auf die Teller. Schlagen Sie in einem hohen Gefäß 50 g Sahne halbfest und geben Sie ein paar Kleckse auf jeden Teller. In einer kleinen Schüssel bestreuen Sie einen Esslöffel getrocknete Steinpilze mit schwarzen, frisch gemahlenen Pfeffer - die Pilzmischung verteilen Sie ebenfalls in die Suppenteller, noch etwas Petersilie dazu - fertig.

Zaubersüppchen: Kerbel-Suppe mit saurer Sahne verleiht Bärenkräfte!

Wie wär`s mit einem grünen Kräutersüppchen. Eigentlich ist es ja ein Zaubersüppchen, es macht nämlich Bärenkräfte! Ihre Kinder sollten das wirklich mal ausprobieren! Lassen Sie 30 g Butter in einem Topf schmelzen, geben Sie 30 g Mehl dazu und verrühren Sie es, bevor Sie 375 ml Rinderbrühe dazu gießen und die Flüssigkeit etwa 15 Minuten köcheln muss. In dieser Zeit waschen und hacken Sie 25 g frischen Kerbel, der kommt zur Suppe, die weitere 10 Minuten köcheln muss. Nach der Zeit geben Sie 125 ml saure Sahne hinzu und würzen mit Salz, Pfeffer und etwas Cayennepfeffer. Super machen sich hier auch kleine gebratene Hackbällchen, Cocktailwürstchen oder Fleischwurst, die Sie in Würfel geschnitten haben.

Süße, kalte Variante für heiße Tage: Milchsuppe mit Marzipan und Beeren

Hmmm, eine Suppe mit Marzipan! Kochen Sie einen halben Liter Milch mit 50 g Zucker auf, in einer Tasse verrühren Sie 2 Eigelb, 1 EL Vanille-Puddingpulver und 4 EL Apfelsaft. Den Mix geben Sie, sobald die Milch kocht, in den Topf dazu und lassen die Milch erneut aufkochen. Dann wird 100 g zerkrümelte Marzipanrohmasse mit einem Pürierstab unter die Suppe verrührt, bevor sie anschließend in eine Suppenschüssel gefüllt wird und vollständig erkalten muss.

Waschen Sie nun frische Beeren oder verwenden Sie ein Tiefkühlprodukt, Sie benötigen etwa 400 g Himbeeren, 100 g Heidelbeeren, 100 g rote Johannisbeeren und 100 g Brombeeren. Etwa 250 g Himbeeren geben Sie in ein hohes Gefäß und pürieren sie fein mit 25 g Zucker, danach streichen Sie das Fruchtmus durch ein Sieb und rühren es in die Marzipansuppe ein, die jetzt eine schöne rosarote Farbe annimmt. Alle anderen Beerenfrüchte werden mit 25 g Zucker gesüßt und müssen eine halbe Stunde ziehen. Etwa 30 Minuten vor der Mahlzeit stellen Sie die Suppe außerdem noch ins Tiefkühlfach, denn sie schmeckt eiskalt am besten. Sie wird dann auf die Teller verteilt, die Beeren verteilen Sie gleichmäßig darauf, darüber streuen Sie noch 30 g zerbröselte Amarettini - da will sicher jeder sofort probieren.

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