Mitglied inaktiv
Hallo! Ich werde für 10 Tage ohne Kind (22 Monate alt) verreisen und bin mir im Unklaren darüber, was das für das Abstillen bedeutet. Abreise nächste Woche Freitag. Ich stille bisher noch abends, VOR dem einschlafen und früh im Bett, vor dem Aufstehen. Das wird für 10 Tage urplötzlich ausfallen. Der Papa ist aber als Zu-Bett-Bringer akzeptiert, es wird abends eine andere Kuschelrunde geben, ohne Stillen, das klappt ganz gut. Früh wird spannend, da wird es wohl dann auch ein bisschen Tee oder Milch tun müssen, wenn ich nicht da bin. Frage: Kann ich durch die 10 tage "Nichtbenutzung" immer noch einen Milchstau o.ä. kriegen, sollte ich da vorbeugen? Gibt es Erfahrungen? Vielen Dank.
Liebe peuks, ich will nicht sagen, dass es unmöglich ist, für eine gute Woche von einem Stillkind getrennt zu sein und anschließend weiter zu stillen (das beste Beispiel dafür, sind die Mütter die auf diese Weise versuchen abzustillen und keinen Erfolg dabei haben), aber es könnte kritisch werden. Das Problem wird vermutlich weniger das Aufrechterhalten der Milchproduktion sein, obwohl das regelmäßige Abpumpen bzw. Ausstreichen im Urlaub oder auf einer Dienstreise o.ä. sicher nicht gerade zu den tollsten Freizeitbeschäftigungen gehören dürfte. Ich sehe eher ein Problem darin ein Kind für eine Woche nicht mehr zu stillen und auch nicht bei ihm zu sein. Auf alle Fälle (also wenn Sie abstillen möchten) sollten Sie anfangs noch abpumpen oder ausstreichen, denn sonst riskieren Sie tatsächlich einen Milchstau. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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