Nicola Bader, Rechtsanwältin

Nicola Bader, Rechtsanwältin

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht

Nicola Bader erhielt ihre juristische Ausbildung an der Universität Würzburg, wo sie auch das Referendariat absolvierte. Seit 1997 ist sie als Rechts­anwältin tätig - seit 2000 in ihrer eigenen Kanzlei Bader in Koblenz, wobei der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf den Gebiet des Familienrechtes ( Mutterschutz­gesetz, Bundes­erziehungs­geldgesetz u.a. ) und Vertragsrechtes liegt. In diesen Bereichen nimmt sie regelmäßig an Fortbildungs­lehrgängen teil. Sie ist Fachanwältin für Familienrecht und Honoraranwältin der Verbraucher­zentrale-Rheinland-Pfalz. Nicola Bader ist verheiratet und hat zwei Kinder, Emilia und Justus.

Nicola Bader, Rechtsanwältin

Überschneidung Mutterschutz und Elterngeld

Antwort von Nicola Bader, Rechtsanwältin

Frage:

Sehr geehrte Frau Nicole Bader,

wir haben ein kleines Problem bezüglich des AG-Anteils zum Mutterschaftsgeld.

Folgende Situation: Am 31.08.12015 (Mutterschutz ab dem 28.07.15) ist unser 2 Kind Malea zu Welt gekommen. Zu der Zeit befand ich mich aber noch in Elternzeit mit unserem ersten Kind bis zum 02.08.2015. Somit hat sich beides überschnitten. Von der Krankenkasse erhalten wir die ganz normale Pauschale von 13 € pro Tag. Die Krankenkasse teilte uns auch mit, dass der AG-Anteil in der gleichen Hohe gezahlt werden muss wie bei dem ersten Kind, da es ja hier eine Überschneidung gab. Nun zum Problem: Ich habe wärend der Elternzeit, bei meinen jetzigen AG noch auf 450 € Basis gearbeitet. Nun ist der AG bzw. das Steuerbüro des AG der Meinung, dass der AG Anteil nur an den 450 € gemessen werden muss und nicht an dem Lohn/Gehalt wie vor der ersten Geburt. Wer hat den nun Recht, ist es wirklich so, dass ich als Mutter im Nachteil bin, weil ich wärend der Elternzeit auf 450 € Basis gearbeitet habe? Es wäre schön wenn Sie uns hier helfen könnte (ggf. mit einem Gesetztext der auf diese Situation zu geschnitten ist und wir es dem Steuerbüro vorlegen können) aus den ganzen Gesetzestexten werden wir nicht schlau und einige wiedersprechen sich auch wie § 14 abs. 2 mit der Proschüre bmfsfj.de. Vielen Dank und Grüße

von maleajonas am 17.09.2015, 17:29 Uhr

 

Antwort auf:

Überschneidung Mutterschutz und Elterngeld

Hallo,
1. In der Zeit vom 28.07. - 02.08.2015 bekommen Sie kein MG
2. Danach lebt der alte Vertrag wieder auf - wenn der TZ-vertrag auf die EZ befristet war
Liebe Grüße
NB

von Nicola Bader, Rechtsanwältin am 18.09.2015

Antwort auf:

Überschneidung Mutterschutz und Elterngeld

Deine Elternzeit endete also am 02.08. und die 450€ waren auf die Elternzeit begrenzt?
Dann ist der alte Vertrag gültig und somit auch zu bezahlen.
Davon abgesehen bekommt er es eh von der Krankenkasse wieder.

von Sternenschnuppe am 17.09.2015

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