Was gehört in die Kliniktasche ..?

Kliniktasche

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Eine Checkliste für die Stunde X ... denn unter Umständen kann plötzlich alles ganz schnell gehen...!

 

Ab dem 7. Schwangerschaftsmonat sollten Sie Ihren Klinikkoffer, bzw. Ihre Klinik- tasche bereitstehen haben - viele Babys haben es plötzlich sehr eilig und warten mit ihrer Ankunft nicht auf den errechneten Geburtstermin. Außerdem ist es ein beruhigendes Gefühl, wenn man für die Zeit im Kreißsaal und in der Klinik alles parat hat. Kleiner Tipp: Bereiten Sie zwei verschiedene Taschen vor - für die Geburt und für die Tage danach im Krankenhaus. Dann haben Sie alles, was Sie für die Entbindung brauchen, ganz schnell griffbereit.

Aber selbst, wenn Sie eigentlich eine Hausgeburt oder ambulante Geburt planen, sollten Sie vorsichtshalber die wichtigsten Dinge für ein paar Tage Klinikaufenthalt vorbereiten.

Hier eine Liste, die kaum etwas zu wünschen übrig lässt ...

Wichtige Dokumente

  • Mutterpass
  • Personalausweis / Pass (Ausländerinnen)
  • Versicherungskarte der Krankenkasse
  • Einweisungsschein
  • Viele Kliniken übernehmen die Anmeldung beim Standesamt. Hierfür benötigen Sie: Heiratsurkunde, bei unverheirateten Müttern eine Geburtsurkunde, oder das Familienstammbuch

Für die Entbindung

  • Ein weites, bequemes T-Shirt oder ein altes Nachthemd, das schmutzig werden darf
  • Bademantel (für Spaziergänge über den Gang)
  • Hausschuhe
  • Dicke, warme Socken (kalte Füße hemmen die Wehen)
  • Lippenbalsam
  • Haarband oder Haargummi, falls Sie lange Haare haben
  • Getränke und Snacks (Müsliriegel, Traubenzucker, Bonbons) zur Stärkung für Sie und Ihre Begleitung
  • Musik (CDs mit Entspannungsmusik, IPod oder MP3-Player)
  • Massageöl
  • Fotoapparat (aber bitte fotografieren Sie den kleinen Neuankömmling nicht mit Blitz!)
  • Brille (falls Sie sonst Kontaktlinsen tragen)

Für die Zeit in der Klinik

  • 3 bis 4 weite T-Shirts, bequeme Nachthemden oder Schlafanzugjacken (zum Stillen sollten sie sich vorne öffnen lassen)
  • Jogginganzug oder bequeme, weite Hose, die etwa im 6. Monat gepasst hat (direkt nach der Geburt passen Sie noch nicht wieder in Ihre alte Kleidung!)
  • 2 bis 3 Still-BHs (ca. 2 Nummer größer)
  • 1 Packung Stilleinlagen
  • Etwa 8 alte, kochfeste Slips oder Wegwerfhöschen (möglichst dehnbar, damit sie bei einer eventuelle Kaiserschnitt-Narbe nicht wehtun)
  • 1 Paket weiche Monatsbinden
  • Einige Waschlappen (praktisch sind Einmalwaschlappen) und Handtücher. (Letztere stellt normalerweise die Klinik, mitnehmen schadet aber auch nichts.)
  • 1 Rolle weiches Toilettenpapier (für den empfindlichen Dammbereich)
  • Toilettenartikel: Zahnpasta und Zahnbürste, Gesichtscreme bzw. Hautcreme, Deo, Lotion, Duschgel, Shampoo, Kamm und/oder Bürste, eine Nagelfeile, ein kleiner Spiegel, Zellstofftücher, den Fön, Lippenpflegestift.
  • Adressbuch mit den wichtigsten Telefonnummern
  • Notizbuch und Kugelschreiber - Eventuell ein Tagebuch?
  • Etwas Geld
  • Persönliche Dinge wie Fotos, Buch, Zeitschriften, Kuschelkissen
  • Handy + Ladekabel

Für das Baby

  • Die meisten Krankenhäuser stellen vor Ort Babykleidung, Windeln, etc. zur Verfügung.
  • Ansonsten 2-3 Bodies, Hemdchen und Strampler in Größe 56-62, Windeln für Neugeborene und ein paar Baumwolltücher (Spucktücher)
  • Für die Fahrt nach Hause: Eine Garnitur in Größe 56-62 (Body, Hemdchen, Jäckchen, Strampler, Söckchen, Wolljäckchen und Mützchen)
  • Im Winter: Schneeanzug und warme Babydecke (je nach Jahreszeit)
  • Nicht vergessen: Baby-Sicherheitsschale für die Fahrt nach Hause!
  • Tipp: Die Babykleidung für den Heimweg können Sie auch in der Sicherheitsschale zu Hause bereitlegen, und der Papa bringt dann alles mit, wenn er Sie und das Baby abholen kommt.

Übrigens, machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie ganz plötzlich - z.B. wegen eines Blasensprungs - ins Krankenhaus müssen und keine Zeit mehr haben, sich die Kliniktasche zu schnappen. Für solch unvorhergesehene Fälle ist jede Klinik mit einer kleinen "Notausstattung" ausgerüstet. Das Einzige, was Sie im Notfall wirklich brauchen, ist Ihr Mutterpass. Den sollten Sie deshalb vorsichtshalber immer bei sich tragen!

Zuletzt überarbeitet: März 2019

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