Incognita4
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, Ich befinde mich in der 6. SSW und nehme 0,25mg Risperidon. Ich hatte eine Psychose 6 Monate nach der 2. Schwangerschaft vor ein paar Jahren. Jetzt konnte ich das Medikament bis letztes Jahr herunterschleichen auf 0,25mg. Wahrscheinlich werde ich die ganze Schwangerschaft darauf eingestellt bleiben. Welche Auswirkungen kann so eine Dosis auf das ungeborene Kind haben? Gibt es Studien zu Fehlentwicklungen? Über Ihre Erfahrungen und Rückmelfung freue ich mich. Mit freundlichen Grüßen Incognita
Eine Auswertung von Versicherungsdaten aus 1.360.101 Schwangerschaften in den USA zwischen 2000 und 2010 zeigte einen geringen Zusammenhang zwischen der Verschreibung von Risperidon während der Schwangerschaft und angeborenen Fehlbildungen (Huybrechts et al 2016.). Bei einer Kombination der Datenbanken von US Medicaid und den skandinavischen Ländern wurde die Einlösung von mindestens einem Risperidon-Rezept im ersten Trimester nicht mit Fehlbildungen in Verbindung gebracht (Huybrechts et al 2022). Da eine individuelle Risikoabschätzung den Rahmen dieses Forums sprengen würde, dürfen Sie uns gerne über unser Online-Anfrageformular unter www.reprotox.de kontaktieren.
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