Kalea-Malou
Lieber Herr Dr. Paulus, ich habe vergangene Woche meine Haare nach fast 3 Jahren mal wieder blondieren lassen (Balayage Technik, d.h. Strähnchen blondieren am gesamten Kopf, wobei die Farbe nicht auf die Kopfhaut aufgetragen wurde und ein paar mm Abstand frei blieben). Anschließend wurde eine Tönung aufgetragen. Mein Kind ist 19 Monate alt und ich Stille noch mehrmals tagsüber und nachts. Das Stillen ist tatsächlich noch die Hauptnahrungsquelle, da unser Kind kaum etwas isst. Ich habe mich vor dem Termin in meiner Frauenarzt Praxis informiert (konnte mit einer Arzthelferin sprechen) und auch beim Friseur nachgefragt, ob die Anwendung unbedenklich sei, was beide Stellen bejaht hatten. Mir war das OK sehr wichtig, da ich keinesfalls ein Risiko für unser Kind eingehen wollte und ansonsten natürlich darauf verzichtet hätte. Tatsächlich lies es mir im Nachgang leider aber doch keine Ruhe, ob die „Chemie“ meinem Kind geschadet haben könnte. Die Friseurin meinte, es kam keine Blondierung auf die Kopfhaut, dass aber die „Dämpfe“ die entstehen, während die Blondierung einwirkt, schon mit der Kopfhaut in Berührung kommen. Der Abstand der Blondierung zur Kopfhaut war leider auch nur ein paar mm (ich hatte zuvor gesagt, dass sie lieber 1-2 cm frei lassen soll, was sie jedoch leider nicht gemacht hat, was ich erst zum Ende hin bemerkt habe). Die Tönung wurde eingekämmt, da ich diese auch nicht direkt auf der Kopfhaut haben wollte. Die Friseurin sagte, es sei kein Ammoniak enthalten; ob dieses PPT enthalten war, weiß ich leider nicht. Ich mache mir seitdem leider große Sorgen, ob die Anwendung unserem Kind geschadet haben könnte, durch die Chemie, die über meine Kopfhaut in die Muttermilch übergegangen sein könnte und ärgere mich über mich selbst, warum ich es nicht einfach sein hab lassen. Nun hab ich leider erst im Nachgang auch hier gelesen, dass ihr Kollege Herr Dr. Busse stark davon abgeraten hätte, Haare zu blondieren/zu färben. Können Sie mir bitte sagen, ob mit einem Schaden zu rechnen ist und wenn ja, mit welcher Art? Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Mühe und hoffe, Sie können mich beruhigen.
Ähnliche Fragen
Hallo Herr Dr. Paulus, ich habe eine Dünndarmfehlbesiedlung und bin nun schwanger. Die Behandlungsstrategien sind im Normalfall Refaximin oder Oreganoölkur. Ich vermute, dass ich beides in der Schwangerschaft nicht nehmen kann, oder? Wie ist es in der Stillzeit? Ich brauche dringend einen Ausblick, wann ich diese Fehlbesiedlung behandeln kann, ...
Hallo Herr Dr. Paulus, vielen Dank für Ihre Antwort bzgl dem Oreganoöl in dem anderen Beitrag. Was für mich noch wichtiger ist, ist die Frage, ob ich in der Schwangerschaft Refaximin/Xifaxan nehmen kann, oder zumindest in der Stillzeit? Es geht um eine Einnahme über etwa 12 Tage 3*400mg pro Tag. Diese Dosierung schlägt der Gastroenterologe zur ...
Hallo Dr. Paulus, mein Baby ist 10 Wochen alt und ich habe leider leichte Symptome einer Blasenentzündung. Ist in der Stillzeit D-Mannose erlaubt? Dies hat mir vor der Schwangerschaft immer super geholfen. Leider steht nun auf dem Beipackzettel, dass es in der SS und Stillzeit nur nach ärztlicher Rücksprache genommen werden darf. Freund ...
Guten Tag Herr Dr. Paulus Leider muss ich aus diversen Gründen zeitgleich eine Magen- und eine Darmspiegelung machen lassen. Meine Tochter, 11 Monate alt, wird noch teilweise gestillt. Medikamente: - (Untersuchung um 9:45, morgens) * "Propofol" für ca. 45 Minütige Untersuchung * "Pleinvue" Abführmittel (am Vorabend) * lokal anästhetiku ...
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus! Hiermit möchte ich mich höflich erkundigen, ob Ihres Wissens nach ein Nahrungsergänzungsmittel für den Darm mit folgenden Zutaten in der Stillzeit unbedenklich sein sollte? Wasser, Melasse und Zuckerarten, Kräuter- und Pflanzenmischung (Ananas, Angelikawurzel, Anis, Basilikumkraut, Dillfrüchte, Fenchel, Hageb ...
Ich stille und habe zwei verhärtete Abszesse an der linken Brust nach einer Mastitis, die man nicht mehr punktieren kann, da die Flüssigkeit darin verdickt/hart geworden ist. Im Krankenhaus wurde mir Ilon Zugsalbe geraten, mehrmals täglich darauf zu schmieren, so dass sie sich eventuell entleeren bzw innen verflüssigen, so dass man punktieren kann. ...
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, ich stille aktuell mein 4,5 Monate altes reif geborenes Baby voll und werde wegen eines ausgeprägten Rezidivs eines Morbus Basedow seit 2 Wochen mit Propylthiouracil (PTU) behandelt. Derzeitige Dosis: 200 mg/Tag (100-50-50mg), die Endokrinologin hätte lieber 300mg/d (100-100-100mg). Meine Fragen: 1. Ist die Ei ...
Hallo Herr Dr. Paulus, leider hatte ich bereits in der Schwangerschaft und auch jetzt in der Stillzeit mit rissigen Händen Probleme, die eigentlich täglich bluten. Können Sie mir sagen ob ich folgende Creme ohne Bedenken verwenden kann ? Neutrogena Ingredients: Aqua, Glycerin, Isopropyl Myristate, Ethylhexylglycerin, Caprylyl Glycol, Cetyl Alc ...
Hallo Herr Dr.Paulus, Ich nehme aufgrund eine Zwangsstörung seit 2015 Escitalopram 20mg. 2019 wollte ich das Medikament absetzen und habe eine depressive Espispde bekommen bei der Quetiapin zur Verstärkung als Medikament hinzukam. Mittlerweile nehme ich nur noch Escitalopram ( habe es auch während den Schwangerschaften beider Kinder genommen) und ...
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, leider habe ich gerade Influenza a. Meine Symptome waren bzw. Sind doch sehr heftig. Ich habe nun auch leider die letzten 3 Tage das Nasenspray Nasivin für Kleinkinder 6-8 mal pro Nasenloch genutzt. ich weiß dass das zu viel war, aber ich hatte so Schmerzen in den nebenhölen und konnte nicht schlafen. Ich stille mei ...