kostenlos anmeldenLog in

   
Rund ums Baby

  Expertenforen
  Foren
  Gruppen
  Community
  Mein RuB
  Testteam
  Videos
  Suche / Biete

Vornamen
Geburt
Stillen
Babypflege
Ernährung Milch
Ernährung Beikost
Kinderernährung
Entwicklung
Vorsorge
Kindergesundheit
Unverträglichkeiten
Allergien
Neurodermitis
Frauengesundheit
Wellness
Mein Haushalt
Kochen
Reisen
Familie
Erziehung
Tests
Finanzen
Flohmarkt
Gewinnspiele
Infos und Proben
Videos
mit unserer Hebamme
Stephanie Helsper
Videos Babymassage
Babymassage

Videos Babys baden
Babys baden

Rückbildungsgymnastik
Rückbildung
Hebammenhilfe
Hebammenhilfe

 
 
 

Anzeige

Anzeige

 
  Martina Höfel - Hebamme

Martina Höfel
Hebamme

  Zurück

Brei/Obstgläschen

Hallo! Ich habe eine Frage. Warum darf ein Baby erst mit 4 Monaten Brei oder ein Obstgläschen essen und nicht schon mit 3 Monaten? Vielen Dank!


von Jenny1501 am 13.01.2014

 
 
Frage beantworten
 
Frage stellen

Antworten:

Re: Brei/Obstgläschen

Liebe Jenny,

der beste Plan ist: abwarten bis das Kind Ihnen die Nahrung vom Teller klaut und dann in seinen Mund steckt, kaut und schluckt.
Schauen Sie unter baby led weaning.

Bei Speiseplänen muss man immer schauen, wer sie aufstellt und was der Sinn dahinter ist!

Die WHO sagt, dass in besonderen Fällen, der früheste Beginn der Zufütterung die 17. Lebenswoche ist (http://www.euro.who.int/document/WS_115_2000FE.pdf Seite 176), WENN das Kind sonst nicht genug zunimmt oder nach ausreichend stillen nicht satt wird.(s.o. S.177).
Die WHO sagt, dass 6 Monate voll stillen am besten sind.

Die Nahrungsmittelindustrie stellt Produkte her, von denen sie manchmal glaubt, dass sie besser oder wenigstens gleich gut wie Muttermilch sind.

Die Allergologen haben herausgefunden, dass gestillte Kinder relativ früh (ab besagter 17. Woche) gut mit KLEINEN Mengen Beikost (ein paar Löffelchen) umgehen können, da die Muttermilch den Darm schützt! Für nicht gestillte Kinder kann man das nicht belegen, da es keine Studien nur Annahmen dazu gibt.

ABER: Niemand hat gesagt, dass ein Kind ab 17. Woche Brei essen muss!

Die Entwicklung eines Kindes Zeigt deutlich, wann der Zeitpunkt für die Beikosteinführung ist! Hier nochmal die Beikostzeichen:

"Dein Baby ist bereit für Beikost, wenn es die folgenden Anzeichen zu erkennen gibt:
o es ist in der Lage alleine aufrecht zu sitzen,
o der Zungenstoßreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder aus dem Mund herausschiebt, hat sich abgeschwächt,
o es zeigt Bereitschaft zum Kauen,
o es kann selbstständig Nahrung aufnehmen und in den Mund stecken,
o es zeigt ein gesteigertes Stillbedürfnis, das sich nicht mit einer Erkrankung, dem Zahnen oder einer Veränderung in seiner Umgebung oder in seinem Tagesablauf in Verbindung bringen lässt.
In den meisten Fällen ist dies etwa mit einem halben Jahr der Fall, manche Babys (eher wenige) sind schon früher so weit, andere (eher mehr) brauchen noch etwas länger.

Manchen Eltern juckt es in den Fingern, etwas Gutes für Ihre Kinder zu tun! Da gibt es meterlange Regale mit Brei und Gläsern...... und drauf steht; nach (ganz klein geschrieben) dem 4. Monat (ganz groß geschrieben)...... und das soll das Kind nicht haben? Und der Kinderarzt sagt vielleicht auch, dass man ab 4. Monat anfangen kann (Dann ist er auf der sicheren Seite und hat drauf hingewiesen. Hoffentlich hat er auch gesagt, dass ansonsten die Empfehlung lautet..........)! Siehe oben!

Die Einführung der Beikost sollte langsam erfolgen. Es ist am günstigsten , zunächst nur eine geringe Menge anzubieten (jeweils nur mit ein paar Löffeln beginnen) und diese dann langsam zu steigern. Die Empfehlung lautet also nicht strikt erst eine komplette Mahlzeit vollständig zu ersetzen, sondern immer mal etwas von diesem und jemem anzubieten.

Ohnehin sollte der Begriff BEI-Kost wörtlich verstanden werden, es ist ergänzende Kost, die die Milchnahrung nicht ersetzen, sondern ergänzen soll. Sollte die Milch durch die Beikost ersetzt werden, würde es ANSTATT-Kost heißen.
Wird in Zusammenhang mit der Beikostmahlzeit gestillt, kann das Kind außerdem einige Nährstoffe aus der Beikost besser aufnehmen und verwerten.

Liebe Grüße
Martina Höfel

Antwort von Martina Höfel am 13.01.2014

Mamas Augen Papas Nase Allergie Vererbung Vorbeugung Vorbeugen Baby2
Baby
 

Re: Brei/Obstgläschen

Vier Monate sind der füheste Zeitpunkt von dem an Beikost ohne größere Nachteile vertragen werden kann. Empfohlen wird allerdings, noch etwas länger zu warten, damit der Darm des Kindes besser ausreifen kann und ca. 5-6 Monate ausschließlich zu stillen.
Die Altersangaben sind das, was der Industrie erlaubt ist, draufzuschreiben und ein Kompromiß zwischen gesundheitlichen Interessen(der Kinder) und Geldgier der Hersteller.
Da es aber keine Gesetze gibt, wann Eltern was in ihr Kind einfüllen können "darfst" Du natürlich Dein Kind füttern wann und womit Du willst. Daß dies nicht sinnvoll ist steht auf einem anderen Blatt...

Antwort von Andrea6 am 13.01.2014

 

Re: Brei/Obstgläschen

Mit 3 Monaten haben die wenigsten Säuglinge rein von der Verdauung die Möglichkeiten mit festern Nahrung, egal welcher, zurechtzukommen. Verdauung betrifft hier die Enzymbildung (zum Verstoffwechseln der Nahrungsmittel) und eben auch die Duchlässigkeit der Darm-Membran. Und, ein Kind sollte aufrecht sitzen können damit es sich an der Nahrung nicht verschluckt. Dazu sind die Nieren noch nicht ausreichend ausgebildet um damit zurechtzukommen

Die meisten Kinder sind so um den 6ten Lebensmonat herum wirklich beikostreif - wenn man sie von sich aus machen läßt. Ab dann verlangen sie auch AKTIV von sich aus Beikost. Im kompletten ersten Lebensjahrist Milch, sei es Flasche oder Brust, das wichtigste Lebensmittel überhaupt. Deshalb heissen Babys auch Säugling, und beikost eben Beikost und nicht Anstattkost.

Nun ist es so das die Nahrungsmittelindustrie an jeden Tag verdient den man früher mit Beikost beginnt. Und in wenigen Fällen kann es auch nötig sein ein Kind schon ab dem VOLLENDETEN 4ten Lebensmonat (sprich also NACH dem 4ten Monat, also Beginn 5ter Monat) geringe Mengen beikost zu geben.rse merken sich viele Mütter nur 4ter Monat, und fangen viel zu früh mit beikost an. Ich kenne nicht wenige wo das tägliche essen im geschrei endet, Kind isst 2-3 Löffelchen, weint, schreit, spuckt alles aus und Mama sitzt davor, weint teils auch mit, versucht auch mit Ablenkung und Co das essen quasie "reinzuwürgen". Und leider, leider kommt dann oft von anderen, von Familie/Freunde, Ärzten, Hebammen usw auch noch Sprüche wie, das Kind muß was anständiges essen.... Dabei zeigt das Kind mehr als deutlich, das es noch nicht soweit ist.

Es gibt nicht wenige Ernährungsexperten welche der Meinung sind, das Essstörungen, sei es Magersucht/Bulemie oder Übergewicht, auch aus diesen rgehen heraus "angelegt" wird. Und nicht wenige welche sagendas einige Darmerkrankungen udn auch der daraus begünstigte Darmkrebs Folgen von zu früher Beikost sind. Ob was dran ist, ene Ahnung, es ctar logisch.

Man muß auch mal logisch bedenken, da ist der hohe Stellenwert von Milch im 1ten Jahr, Kinder haben sich früher durchaus bis zum 4-6ten lebensjahr gestillt (und dann stellt sich passenderweise das Immunsystem auch um), der Körper baut vieles wie Enzymbildung, Organausreifung usw erst noch NACH der geburt. Und die natürliche Grenze mit 6 Monaten (dann wenn viele Kinder auch aufrecht, wenn auch mit Hilfe sitzen können) und die ersten Zähnchen oft schon durch sind. Dazu der Umstand, wei haben Eltern wohl in zeiten mit Beikost begnnen wo es noch keinlän, Instantbreie und Pürierstäbe gab? Rein von der logischen Seite sind wir in den Dingen noch Steinzeitmenschen, unser Körper hängt noch dort. Und IMO sollten wir auch danach handeln, und eben den Kindern schon früh etwas aufzwängen, was die Natur nicht für sie vorgesehen hat.

Antwort von Danyshope am 13.01.2014

Ähnliche FragenÄhnliche Fragen an Hebamme Martina Höfel:

Brei füttern-zusätzlich trinken anbieten

Hallo Frau Höfel, ich möchte nach dem 4. Monat mit dem Mittagsbrei anfangen. Man soll ja den Brei in kleine Eiswürfelbehälter einfrieren und dann nach und nach die Portion vergrößern....soll man dann im Anschluss noch stillen??Erstmal ist das sicherlich sinnvoll damit sie satt ...

Brinarot_0   08.01.2014

Frage und Antworten lesen

Stichwort: Brei
 

Brei

Hallo, Ich bin ein wenig verzweifelt meine Tochter fast 6 Monate kriegt mittags einen Gemüsrbrei, ich versuche seid Wochen den Abendbreu einzuführen leider hat meine kleine eine kuhmilchallergie, deshalb hab ich da nicht virl Auswahl, Obstschale die gar nicht, Hirse auch ...

meli1   29.12.2013

Frage und Antworten lesen

Stichwort: Brei
 

Wie krieg ich mein Baby dazu selbstgekochten Brei zu essen?

Hallo Frau Höfel, seit kurzem bekommt mein Baby (fast 5 Mon.) mittags (Gemüse) und abends Brei (Milch) was auch gut klappt. Sie ißt sehr gut und läßt kaum was übrig. Teilweise möchte sie danach noch die Flasche und ist dann erst satt und zufrieden und schläft gut. Gestern ...

Niphba   12.12.2013

Frage und Antworten lesen

Stichwort: Brei
 

Brei

Hallo Frau Höfel, wir waren mal wieder beim Kinderarzt, da meine kleine ja nicht sonderlich viel wiegt (Geburt 2200, 45cm, jetzt 67cm und 6300),sie wird diese Woche 10 Monate alt, kennt keinen Schnuller und nimmt keine Flasche. Brei isst sie momentan Mittags ca. 40-100g ...

Beccy   03.12.2013

Frage und Antworten lesen

Stichwort: Brei
 

Brei

Hallo Frau Höfel, ich hätte mal eine Frage bzgl. der Breieinführung. Meine Tochter (27 Wochen) bekommt seit 2 Tagen selbstgekochten Kartottenbrei. Nach 4-5 Tagen kann man doch dann das nächste Gemüse einführen, oder? nehme ich dann zB Karotte + Kartoffel oder lieber nur ...

Beccy   20.08.2013

Frage und Antworten lesen

Stichwort: Brei
 

Brei

Hallo Frau Höfel, ich hätte mal eine Frage bzgl. der Breieinführung. Meine Tochter (27 Wochen) bekommt seit 2 Tagen selbstgekochten Kartottenbrei. Nach 4-5 Tagen kann man doch dann das nächste Gemüse einführen, oder? nehme ich dann zB Karotte + Kartoffel oder lieber nur ...

Beccy   19.08.2013

Frage und Antworten lesen

Stichwort: Brei
 

Breiverweigerung durch zahnen kann man mittags auch mal wieder eine Flasche...

Liebe Frau Höfel! Sohnemann (8 Mo.) bekommt seinen 1. oberen und 2. unteren Schneidezahn und ist eifrig am Sabbern. Der Speichel rinnt wie Wasser, aber sonst geht es ihm gut, denke ich. Vielleicht ein wenig ruhiger als sonst. & Überall will hineingebissen werden. Seit ca 5 ...
staybee   19.05.2013

Frage und Antworten lesen

Stichwort: Brei
 

8 Monate - Kein Brei und Schlafen was kann ich machen?

Hallo Frau Höfel, ich hoffe ich bin mit meiner Frage noch richtig bei Ihnen :-) Meine Kleine ist jetzt genau 8 Monate und wird eigentlich noch so gut wie voll gestillt. Mit 5 Mon habe ich ganz ganz langsam mit Beikost angefangen, d.h. die ersten 2-3 Wochen ein paar ...

Whitsundays   02.04.2013

Frage und Antworten lesen

Stichwort: Brei
 

Wieviel Breimahlzeiten benötigt mein Kind?

hALLO ;mein kleener is nu 7 monate und bekommt seit er 6 monate ist regelmäßig gemüse fleisch brei und nach 2 wochen nu regelmäßig abends milchbrei er ist momentan immer alles auf freiwillig und er bekommt noch 3 milchflaschen a 170 ml milch je nach hunger auch ma ne große ...

efeu   12.03.2013

Frage und Antworten lesen

Stichwort: Brei
 

Beikost ja oder nein? Alternative zum Brei

Hallo, unsere Tochter wird nächste Woche 6 Monate alt. Vor ein paar Wochen haben wir unseren ersten Breiversuch gestartet (sie erschien uns beikostreif und auch die Kinderärztin empfahl uns mit 5 Monaten zu starten). Insbesondere auch, da wir den Eindruck hatten, dass sie ...

schokihexe   11.03.2013

Frage und Antworten lesen

Stichwort: Brei
    Die letzten 10 Fragen an Hebamme Martina Höfel  
Mobile Ansicht
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz
Forenarchiv
 
© 1998-2018 USMedia