Große Wäsche fürs Kuscheltier

Große Wäsche fürs Kuscheltier
 

Sie werde abgelutscht, dienen als Kopfkissen und fliegen über all herum: Von Zeit zu Zeit brauchen Kuscheltiere und -püppchen daher mal eine gründliche Reinigung. Gibt’s ein Etikett mit Waschanleitung, ist das Ganze einfach. Aber was ist mit dem selbst gemachten Häkelpüppchen oder den vielen Plüschtieren ohne Waschangaben?

Die chemische Reinigung ist ungeeignet für Spielzeug, das Kinder ablutschen, an sich drücken oder mit ins Bett nehmen. Verträglich ist in den meisten Fällen jedoch eine kurze Handwäsche in 30° Grad warmem Seifenwasser. Hartnäckige Schmutzstellen und Verklebungen am besten vorher separat behandeln, damit das "Bad" nicht zu lange dauert. Allerdings ist es schwierig, ein größeres Kuscheltier von Hand so gut auszudrücken, dass nicht tagelang Wasser heraustropft. Tipp: Normalerweise passiert nichts, wenn Sie das gute Stück in einem Waschsack auf kleiner Umdrehungszahl schleudern.

Viele Mütter machen jedoch auch ohne Waschanleitung kurzen Prozess: Das muffelige Stück landet in der Waschmaschine. Zusammen mit anderer Wäsche bei 30° Grad oder im Wollwaschgang gewaschen - und zum Schutz eventuell im Waschsack verpackt - scheinen die meisten Plüschtiere Wäsche samt Schleudern gut zu vertragen. Das gilt auch für den Trockner: Gut gepolstert zwischen der restlichen Wäsche und auf niedriger Stufe überstehen die Plüschgenossen zumindest 20 bis 25 Minuten Antrocknen. Hohe Trockner-Temperaturen sind ungeeignet, denn Kunststoff-Fell könnte dabei kaputt gehen. Wegen der Vielzahl der verwendeten Materialien und Bauteile bleibt bei der Hand- und Maschinenwäsche auf eigene Faust allerdings immer ein gewisses Risiko. Zum Beispiel können sich die "Stimmen" von Teddys und anderen Tieren von Wäsche zu Wäsche verschlechtern.

Zuletzt überarbeitet: November 2018

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