HiPP Ernährungsberatung

Veronika Klinkenberg

   

 

Muss ich meinen Sohn Zeit geben für die Umstellung auf Familienkost?

Hallo!

Mein Sohn ist gut 11 Monate alt. Abends (nach dem Brei), ggf. nachts und morgens stille ich noch.
Zum Frühstück isst er 2 Scheiben Toast mit Frischkäse und hinterher etwas Obst. Das Brot isst er selbstständig (Stückchen) und das Obst auch.
Ist das schon zu viel?

Des weiteren habe ich Probleme bei der Umstellung auf Familienkost.
Ich habe von Anfang an selber für ihn (mittags) gekocht. So auch jetzt noch, nur halt "stückiger".
Ich versuche nun ihn langsam an die Familienkost heran zu führen. Wir essen immer zusammen.
Seinen "Mittagsbrei" isst er sehr gut. Versuche ich nun aber ihm die einzelnen Bestandteile des Breies als "Fingerfood" anzubieten (so z.B. gekochte Möhrensticks oder Kartoffeln etc.), isst er das nicht. Er tut richtig angewidert.
Klar habe ich ihm die Möglichkeit gegeben, das Fingerfood zu "begreifen", zu matschen, zu kosten etc. Aber dabei bleibt es dann auch. Versuche ich ihm etwas in den Mund zu legen, macht er den Mund zu und dreht den Kopf weg...
Alles was er kennt, isst er. Möchte ich etwas neues einführen (z.B. auch als Aufstrich beim Frühstück) blockt er ab, egal wie oft ich etwas anbiete. Ich zwinge ihm natürlich nichts auf.

Mach ich mir nur zu viele Sorgen und muß ihm einfach nur mehr Zeit geben?

Vielen Dank schon einmal im voraus!

LG

von yumchen am 05.08.2013, 14:19 Uhr

 

Antwort:

Muss ich meinen Sohn Zeit geben für die Umstellung auf Familienkost?

Liebe „Yumchen“,

Prima, dass Ihr Söhnchen morgens sein Brot und auch Obst selbstständig isst. Das ist doch schon gut, mehr muss es im Moment auch noch nicht sein.

Immer wieder hört und liest man, dass die Kleinen gegen Ende des ersten Lebensjahres an den Familientisch herangeführt werden können. Dieser Schritt erfolgt aber ganz individuell, ganz nach Entwicklung, Lerntempo und vor allem Temperament. So gibt es sehr Vorsichtige, die mit Begeisterung das essen was sie kennen. Neues wird erst einmal abgelehnt – besonders dann wenn eine andere Entwicklung im Vordergrund steht. Dann gibt es Trennköstler, die alles fein nebeneinander essen. Gemüse- und Obstmuffel, kleine Vielesser oder eben das Gegenteil – Essen wie ein Spatz – sind ebenfalls bekannt.

Machen Sie sich bitte keine Sorgen, Ihr Junge ist nicht einmal ein Jahr alt. Ihren Schilderungen nach braucht er einfach noch etwas Zeit. Er hängt - gerade was die Mittagsmahlzeit anbelangt - noch an seinen Gewohnheiten. Lassen Sie ihm die Zeit, die er benötigt. Sie machen es ganz richtig, indem Sie die Breikost immer stückiger zubereiten und ihn weiter füttern. Vielleicht ist das Selberessen, „Begreifen“ und Matschen ohnehin nicht unbedingt seine Sache oder die Neugier noch nicht so groß.

Wichtig ist, dass Sie möglichst immer gemeinsam essen und Ihr kleiner Schatz somit beobachten kann, wie Mama und Papa essen. Der natürliche Drang zu lernen und die Neugierde der Kleinen tun ihr übriges. Legen Sie ihm irgendwann in den nächsten Monaten immer wieder einmal einen Löffel hin und zeigen wie es geht. Wenn Ihr Kind in seiner Entwicklung weit genug ist, wird er versuchen nach zu ahmen. Kinder lernen vor allem durch Nachahmen. Aber da haben Sie jede Menge Zeit.

Auch was neue Geschmackserlebnisse anbelangt dauert es bei manchen Kleinen einfach ein wenig bis sie Vertrauen aufbauen und auf den Geschmack kommen. Kombinieren Sie am besten immer wieder einmal kleine Mengen Neues zwanglos zum Gewohnten dazu.

Herzliche Grüße und viel Spaß und Freude mit Ihrem kleinen Schatz

Veronika Klinkenberg

von Veronika Klinkenberg am 05.08.2013

Antwort:

Muss ich meinen Sohn Zeit geben für die Umstellung auf Familienkost?

Hallo Frau Klingenberg!

Vielen Dank für die schnelle Antwort, die mich doch beruhigen konnte.

Also, einfach mehr Zeit geben und abwarten *ggg* und immer mal wieder was anbieten.

LG

von yumchen am 05.08.2013

Antwort:

Muss ich meinen Sohn Zeit geben für die Umstellung auf Familienkost?

Liebe "Yumchen",

Sie haben für die Umstellung wirklich jede Menge Zeit. Setzen Sie sich und Ihren Jungen nicht unter Druck, dann entwickelt sich das ganz von selbst.

Einen schönen Tag

Veronika Klinkenberg

von Veronika Klinkenberg am 06.08.2013

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