CarmenSantDiego
Hallo Biggi, Seit etwa einem Monat will mein Sohn partout nicht mehr die linke brust stillen. Ich kann ihn nur manchmal betuppen in dem ich im Liegen die andere Seite anbiete und mich dann rüber beuge und die linke gebe. Da er aber zum Teil auch mal nur 1mal am Tag diese Seite stillt ist die Milch dort sehr zurückgegangen. Wie bekomme ich beide brüste wieder ins Gleichgewicht? Mein Sohn ist jetzt 23 wochen alt. Zudem kommt das ich mich bevor beide brüste nicht wieder gleich gut funktionieren nicht boostern lassen kann. Ich hatte nach beiden corona Impfungen je einen schweren milchstau mit starkem milchrückgang auf jeweils einer brust... Ich wäre in etwa 1,5 Monaten an der Reihe. Ich freue mich sehr auf Tipps
Liebe CarmenSantDiego, zunächst würde ich unbedingt abklären lassen, ob das Baby evtl. Schmerzen hat, bei Ohrenschmerzen z.B. lehnen viele Babys eine Seite ab. Wir Menschen sind nicht symmetrisch und das gilt auch für die Brüste einer stillenden Frau. Es ist ganz normal, wenn eine Brust mehr Milch bildet als die andere. In einigen Fällen kommt es zu einer stärkeren Milchproduktion in einer Brust, weil in dieser Brust mehr Milchgänge arbeiten und die Milch in dieser Brust schneller und reichlicher fließt. Manchmal wird (häufig unbewusst) an einer Seite mehr angelegt als an der anderen und so diese Seite zu mehr Milchbildung angeregt. Dieser Unterschied ist jedoch normalerweise bedeutungslos, da es nicht auf die Menge in einer Brust ankommt, sondern auf die Gesamtmenge. Du kannst versuchen durch gezieltes Anlegen einen Ausgleich zu schaffen, doch es gibt keine Garantie dafür, dass Du diesen Ausgleich erreichen wirst. Und wie gesagt: wichtig ist die Gesamtmenge und nicht, wie viel Milch eine Brust bildet. Du kannst ohne Probleme auch mit einer Seite voll stillen. Der in diesem Fall entstehende Größenunterschied zwischen den beiden Brüsten ist nur ein kosmetisches Problem und gleicht sich nach dem Abstillen wieder aus. Lass also vorsichtshalber einmal vom Kinderarzt nachschauen, ob alles in Ordnung ist und wenn ja, dann hat dein Kind eine eindeutige Lieblingsseite. Liebe Grüße Biggi
CarmenSantDiego
Liebe Biggi, Würde ich denn nicht in anderen Situationen am Tag merken wenn er Schmerzen hätte. Es ist für ihr auch völlig egal auf welcher Seite er liegt. Und Nachts dreht er sich selber auf die Seite auf der er ja dann die Ohrenschmerzen hätte. Auch ist er bis auf das ablehnen der einen brust gut drauf. Er Meckert auch nur, weint aber nicht. Wenn ich auf der seite die er nicht gern möchte Pumpe kommen da keine 10 ml raus früher hab ich problemlos 120ml abgepumpt. Auch wird die brust nicht mehr prall (das gilt allerdings für beide Seiten wobei die eine halt wirklich schlaff erscheint) und ich habe dort auch keine Schmerzen selbst wenn er dort kaum bis gar nicht stillt.
CarmenSantDiego
Liebe Biggi, Würde ich denn nicht in anderen Situationen am Tag merken wenn er Schmerzen hätte. Es ist für ihr auch völlig egal auf welcher Seite er liegt. Und Nachts dreht er sich selber auf die Seite auf der er ja dann die Ohrenschmerzen hätte. Auch ist er bis auf das ablehnen der einen brust gut drauf. Er Meckert auch nur, weint aber nicht. Wenn ich auf der seite die er nicht gern möchte Pumpe kommen da keine 10 ml raus früher hab ich problemlos 120ml abgepumpt. Auch wird die brust nicht mehr prall (das gilt allerdings für beide Seiten wobei die eine halt wirklich schlaff erscheint) und ich habe dort auch keine Schmerzen selbst wenn er dort kaum bis gar nicht stillt.
Liebe CarmenSantDiego, dann hat Dein Baby wahrscheinlich einfach eine Lieblingsseite :-). Lieben Gruß Biggi
Tutiska
Hallo, ich hab ungefähr das gleiche Problem. Ich lege meine Tochter (13 wochen) immer erst an die linke Seite an (da weniger Milch), dennoch löst sie den Milchreflex nicht aus obwohl Milch vorhanden ist. Wenn sie anfängt zu jammern, dann lege ich sie an die rechte Seite an und laufe komplett in der linken Seite aus (da Brust noch voll ist). Was mache ich falsch? Liebe Grüße
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