Kathy33
hallo kristina, meine maus hat meine beide brustwarten heftig zerbissen. beide seiten schmerzen beim stillen heftigst. egal welche stellung. kannst du mir ein tipp geben, wie die schnellst möglich wieder verheilen? ich schmiere momentan lanisoh rauf und lasse viel luft ran. wenn ich schon mal schreibe, meine maus wird in 3 tagen 10 monate alt. ich stille nachts 2-3 mal. einmal davon ist sicher mehr nuckeln als trinken.ansonsten siehts folgendermaßen aus: 5:00 uhr stillen zw. 8:00 uhr und 9:00 uhr gob u bisl brötchen knabbern o dinkelstange 10:00 stillen zum einschlafen zw. 13:00 uhr u 13:30 uhr mittagsbrei ca: 100 g 14:00 stillen zum schlafen 16:30 uhr gob 19:00 gob mit wenig obst 20 Uhr stillen zum einschlafen von der menge her, isst sie nicht viel, was aber nicht schlimm ist, da BEIkost oder? sie beißt auch mal 2-3 mal an einer banane hab oder mampft 2-3 kleine häppchen brot mit butter o mandelmus. ist das ok so, oder würdest du was ändern? hat sie vlt um 13:00 uhr noch kein richtigen appetit, weil sie erst um 10:00 uhr gestillt wurde? auch wenn ich ihr den brei mit stückchen ( hat neun zähne) später gebe, mag sie auch nicht mehr essen. vielen dank schon mal. was sie wiegt weiß ich nicht. darüber mach ich mir eher weniger gedanken. danke schon mal kathy
Liebe Kathy, ja, Du hast völlig recht, es ist BEI-Kost und wenn dein Kind gedeiht, besteht kein Grund, es zum Essen zu zwingen. Es gibt Babys, die es geradezu hassen und hysterisch reagieren, wenn man ihnen etwas in den Mund stecken will. Diese Kinder essen aber recht gut, wenn sie selber essen dürfen. Das Geschmiere, das es dabei gibt, ist weniger schlimm, als das Theater mit einem Kind, dass sich mit allen Kräften wehrt und außerdem lernen die Kinder recht schnell gut zu essen. Es gibt eine ganze Menge, was als fingergerechte Nahrung angeboten werden kann. Banane zum Beispiel kann ein Kind gut in die Hand nehmen, sie ist weich und es kann sie alleine essen. Auch ein Stück von einer gekochten Kartoffel geht gut. Gekochte Erbsen können einzeln aufgepickt werden (ist gleichzeitig eine gute Übung für die Feinmotorik), alle Gemüse und Obstarten, die einigermaßen weich sind und dann in kleine Stücke geschnitten werden, können gegeben werden. Probier es einfach einmal aus. Du musst jetzt an zwei Fronten arbeiten. Erstens muss deine Tochter lernen, dass sie dich nicht beißen darf und zweitens muss Du den Heilungsprozess deiner Brust unterstützen. Ich gebe dir jetzt ein paar Tipps, die sich bei bissigen Kindern bewährt haben. Einige davon wirst Du vielleicht schon kennen und einige sind vielleicht in eurer Situation nicht praktikabel, das musst Du einfach ausprobieren. das Baby ohne großes Aufheben von der Brust nehmen, damit es nicht versucht ist zu probieren, ob es die Mutter nochmals zusammenzucken lassen kann. etwas Angemessenes zum Beißen anbieten. Sobald es zu einem Biss oder einem Beinahe Biss kommt, bietest Du dem Baby einen Beißring oder ein Spielzeug an, damit es weiß, wo es seine Zähne einsetzen darf. das Baby schnell auf den Boden legen. Einige Mütter wollen auf das Beißen strenger reagieren. Nach ein paar Schrecksekunden für das Baby, die dem Ablegen folgen, sollte es beruhigt werden und die Rückmeldung bekommen, dass Beißen unangenehme Folgen hat. einen Finger in die Nähe des Mundes des Babys legen, um den Saugschluss schnell zu unterbrechen, wenn es seinen Kopf dreht. Manche Babys lieben es, die Brustwarze nicht loszulassen, wenn sie abgelenkt werden und ihren Kopf drehen. Dies kann verhindert werden, wenn die Mutter einen Finger bereit hält, um den Saugschluss zu unterbrechen. Es wird nicht lange dauern, bis das Baby gelernt hat, dass sich wegdrehen bedeutet, die Brustwarze zu verlieren. mit dem Baby reden und ihm erklären, dass Du das Beißen nicht lustig findest (klingt vielleicht noch verfrüht bei einem Baby, aber es funktioniert vielfach tatsächlich). Möglicherweise kannst Du deiner Kleinen bereits vor dem Anlegen einen gekühlten Beißring anbieten, damit sich ihr durch das Zahnen empfindlicher Gaumen beruhigt. Vorsichtshalber solltest Du auch den Kinderarzt in ihren Mund schauen lassen, um auszuschließen, dass sie einen Soor oder eine andere Infektion hat, die sie juckt oder sonst wie unangenehm im Mund ist, so dass sie sich durch das Beißen und Reiben an deiner Brust Erleichterung verschaffen will. Falls es Soor ist, müsst ihr beide behandelt werden. • Du kannst vor dem Stillen etwas Milch ausstreichen, um den Milchspendereflex auszulösen bevor Du das Baby an die Brust anlegst. Beginne das Stillen an der weniger wunden Seite (falls es eine gibt) bis der Milchspendereflex einsetzt und wechsele dann vorsichtig zu der schlimmer betroffenen Seite überwechseln. Beim Seitenwechsel sollte sorgfältig auf eine gute Stillhaltung und korrektes Anlegen geachtet werden; • nach dem Stillen kannst Du etwas Muttermilch ausstreichen und auf den Brustwarzen trocknen lassen (dies wird nicht empfohlen, wenn das Wundsein durch eine Soorinfektion verursacht wird, da Soor auf Milch gute Wachstumsbedingungen findet); • Du kannst Lansinoh© für stillende Mütter oder Purelan (gibt es in der Apotheke) auf die Brustwarze auftragen, um sie zwischen den Stillmahlzeiten feucht zu halten. Es hat sich herausgestellt, dass dadurch der Heilungsprozess bei wunden, offenen und blutenden Brustwarzen beschleunigt wird, wenn diese durch schlechte Stillhaltung, falsche Anlegetechnik oder Saugprobleme entstanden sind (Spangler und Hildebrandt 1993); • sind deine Brustwarzen so wund, dass Du den Druck durch Kleidung oder den Büstenhalter nicht ertragen kannst und es dir Schmerzen bereitet, wenn Du dein Baby hältst, kannst Du nach dem Stillen Lansinoh auftragen und anschließend Brustwarzenschoner (nicht zu verwechseln mit Stillhütchen!) mit großen Öffnungen und Löchern zur Luftzirkulation in deinem Büstenhalter tragen, um deine Brustwarzen zu schützen. Den gleichen Zweck wie Brustwarzenschoner können Plastikteesiebe erfüllen, bei denen die Griffe entfernt wurden; Brustwarzenschoner sind in der Apotheke oder auch bei La Leche Liga erhältlich. Wechsele immer wieder die Stillhaltung, damit nicht immer wieder die gleiche Stelle beansprucht wird. Wenn das Stillen zu schmerzhaft ist, dann streiche an dieser Seite vorsichtig aus und gib die Milch auf andere Weise (z.B. mit dem Becher). Wenn die Schmerzen zu stark werden, kannst Du auch deinen Arzt um ein mildes Schmerzmittel fragen. Ich hoffe, es geht dir bald besser! LLLiebe Grüße, Biggi
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