Mitglied inaktiv
Hallo Kristina! Meine Tochter ist jetzt 9,5 Monate und ich würde eigentlich gerne abstillen. Sie hat jetzt 1 Woche lang schon nachts wieder durchgeschlafen und ich habe ihr dann morgens die Brust gegeben wenn sie früh wach war, mal halb 6 oder so gegen 7. Letzte Nacht ist sie wieder gekommen so um halb 4 da habe ich ihr die Brust gegeben und danach hat sie gleich wieder geschlafen. Aber wenn ich jetzt abstillen würde, was mache ich dann nachts wenn sie kommt??? Morgens habe ich ja dann früh auch noch gestillt da ich um 6 noch keinen Brei machen wollte, den bekommt sie dann so zwischen 8 und 9. Von meiner Milch wird sie auch nicht satt,habe bestimmt total wenig und die Brüste sind auch voll schlapp und kleiner geworden :-( Liebe Grüße Vanessa
Kristina Wrede
Liebe Vanessa, dass die Brüste nicht mehr prall und fest werden vor Milch ist KEIN Zeichen dafür, dass nicht mehr genug Milch da ist. Deine Kleine isst ja sicher auch schon andere Nahrung, so dass es auch gar nicht darauf ankommt, dass sie von Milch allein satt wird. Wenn du tatsächlich jetzt abstillen willst und nicht noch 2 oder 3 Monaten warten magst, dann wirst du aufs Fläschchen abstillen, d.h. statt zu stillen bekommt deine Kleine eine Flasche. Pre-Milch ist die beste Alternative zur Muttermilch. Es ist oft so, dass die Kleinen eine Weile brauchen, um wirklich auf die Brust zu verzichten, also könnte es sein, dass deine Tochter nachts nicht gleich wieder einschläft sondern Trost braucht. Lieben Gruß, Kristina
Mitglied inaktiv
Hallo Kristina! Danke für deine liebe Antwort, ich werde also noch 2-3 Monate abwarten und dann hat es sich vielleicht von selbst geregelt. Letzte Nacht hat Eileen wieder durchgeschlafen und hat sie erst nächsten morgen so um 7:15 gemeldet. Habe ihr dann nach 8 Brei gegeben gar nicht mehr gestillt. Mittags bekommt sie ja Gemüse und Kartoffeln (Gläschen) nachmittags GOB und abends wieder Milchbrei. Wie lange bleibt denn noch Mumi in der Brust? Falls ich jetzt evt. von der Zeit her morgens und nachts her nicht stillen muss und sie dann doch irgendwann wieder nachts kommt? Ist dann noch was in der Brust zum Troststillen?? Habe jetzt auch eine andere Pille da ich ja von der Cerazette Dauerblutungen hatte und das machte mich nervlich auch voll fertig. Meine FÄ hat mir die Pille Miranova verschrieben zwar ungern wegen dem Stillen, aber bei mir ist ja das Stillen nur noch zum Trost und da meinte sie dann daß wir es versuchen. Bin jetzt schon erleichtert und hoffe das es klappt. Liebe Grüße Vanessa
Mitglied inaktiv
Hallo Kristina! Danke für deine liebe Antwort, ich werde also noch 2-3 Monate abwarten und dann hat es sich vielleicht von selbst geregelt. Letzte Nacht hat Eileen wieder durchgeschlafen und hat sie erst nächsten morgen so um 7:15 gemeldet. Habe ihr dann nach 8 Brei gegeben gar nicht mehr gestillt. Mittags bekommt sie ja Gemüse und Kartoffeln (Gläschen) nachmittags GOB und abends wieder Milchbrei. Wie lange bleibt denn noch Mumi in der Brust? Falls ich jetzt evt. von der Zeit her morgens und nachts her nicht stillen muss und sie dann doch irgendwann wieder nachts kommt? Ist dann noch was in der Brust zum Troststillen?? Habe jetzt auch eine andere Pille da ich ja von der Cerazette Dauerblutungen hatte und das machte mich nervlich auch voll fertig. Meine FÄ hat mir die Pille Miranova verschrieben zwar ungern wegen dem Stillen, aber bei mir ist ja das Stillen nur noch zum Trost und da meinte sie dann daß wir es versuchen. Bin jetzt schon erleichtert und hoffe das es klappt. Liebe Grüße Vanessa
Kristina Wrede
Liebe Vanessa, die Brust stellt sich nur langsam um und darum wirst du auch Monate nach dem Abstillen noch Milch aus der Brust streichen können. Natürlich gewöhnt sich die Brust innerhalb einiger Tage an den neuen Stillrhythmus, aber Milch wird gebildet, wenn an der Brustwarze gesaugt wird, und darum wird auch in der Nacht Milch vorhanden sein, wenn dein Kind plötzlich doch wieder seine Gewohnheiten ändert. Miranova enthält als Wirkstoffe Ethinylestradiol und Levonorgestrel. Dazu zitiere ich dir aus "Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit" Spielmann, Schaefer, 6. Auflage, 2001: "Östrogene, Gestagene und hormonale Kontrazeptiva Gestagene (Novethisteron, Levonogestrel, Medroxyprogesteron) als Bestandteil einer Mini oder Kombipille oder eines Depotpräparates beeinträchtigen die Milchmenge kaum und haben wenn überhaupt nur einen sehr geringen Einfluss auf die Zusammensetzung. Manche Untersucher beobachteten sogar eine längere Stillperiode unter Depot Medroxyprogesteron gegenüber Müttern ohne hormonale Kontrazeption (Übersicht in Bennett 1996). ... Bei täglicher Einnahme von 0,05 mg ist Ethinylestradiol in der Muttermilch nicht nachweisbar. ... Die Gestagenaufnahme des Säuglings liegt zwischen 1 und 2 % der gewichtsbezogenen mütterlichen Dosis kontrazeptiver Zubereitungen. ... ... Empfehlung für die Praxis: Reine Gestagenmonopräparate (Minipille) sind in der Stillzeit die oralen Kontrazeptiva der ersten Wahl. Verträgt die Mutter diese nicht, sind auch die heute üblichen, niedrigdosierten Kombination" Lieben Gruß, Kristina
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