Mitglied inaktiv
Liebe Biggi,ich habe gestern meinen 17 Monate alten Sohn Julius abgestillt. Nach anfänglichen Problemen hat er heute überhaupt nicht mehr nach Mama- Milch gefragt und ist jetzt eben gut eingeschlafen.Wir haben die Stillzeit beide sehr gemocht,aber in der letzten Zeit wollte er dauernd an die Brust vor allem morgens und das war sehr stressig, weil wir kaum mehr pünklich zur Kita kamen.Nachts habe ich damit weniger Probleme gehabt obwohl ich bestimmt bis zu 10 mal gestillt habe.Eigentlich wollte ich solange stillen bis Julius den Zeitpunkt bestimmt,aber ich glaube es ist richtig weil der ganze Ablauf frühstücken,anziehen unsoweiter viel harmonischer ablief.Nun meine Frage da ich Julius sehr häufig gestillt habe,habe ich auch sehr viel Milch wie ich kann diese los werden ohne eine Verhärtung zubekommen.Lieben Dank im Vorraus
Liebe scampalo, sobald sich die Brust gespannt anfühlt oder schmerzt, solltest Du entweder gerade so viel Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und "nur" schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streiche wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Deine Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen., aber sie braucht etwas Zeit dazu. Es ist auch empfehlenswert, den Salzkonsum während des Abstillens einzuschränken. Es ist nicht notwendig die Flüssigkeitszufuhr einzuschränken, trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Auch solltest Du keinesfalls die Brust hochbinden. Manche Frauen empfinden einen gut sitzenden, stützenden BH, der jedoch keinesfalls einengen darf, als angenehm. Naturheilkundliche Mittel wie Salbeitee können ebenfalls helfen. Keinesfalls solltest Du jetzt jedoch "literweise" Salbeitee trinken, zwei bis drei Tassen über den Tag verteilt sind normalerweise sinnvoll. Pfefferminztee hat ebenfalls eine milchreduzierende Wirkung und schmeckt nicht so scheußlich wie Salbeitee. Falls Du dich für naturheilkundliche oder homöopathische Mittel zur Unterstützung des Abstillprozesses interessierst, wende dich bitte an einen entsprechend ausgebildeten Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße, alles Gute für Euch :-). Biggi
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