JanaM92
Hallo Stillberaterinnen, meine 19 Monate alte Tochter wird tagsüber noch 3 mal und nachts ca. alle drei Stunden gestillt. Seit ca. 4 Wochen möchte sie tagsüber noch häufiger an die Brust und bekommt einen riesigen Trotzanfall wenn sie nicht sofort ihre ,,Mimi‘‘ bekommt. Ein wirklich guter Esser ist sie erst seit ihrem 1.Geburtstag, wobei sie heute immer noch sehr wählerisch ist. Ich weiß bei diesen Still-Trotzanfällen wirklich nicht wie ich mich verhalten soll. Hunger kann sie tagsüber eigentlich nicht haben aber ich möchte ihr die Brust auch nicht verweigern. Soll ihrem Wunsch nachgehen oder auch mal nein sagen zum Stillen? Ich hoffe sie haben einen Rat für mich. Vielen Dank! Viele Grüße JanaM92
Kristina Wrede
Liebe JanaM92, es wäre nichts verkehrt daran, auch mal NEIN zu sagen, wenn du der Meinung bist, dass gerade nicht gestillt werden sollte. Denk daran: DU bist die "Chefin", du bist der Leuchtturm, an dem dein Kind sich orientiert. Du machst die Vorgaben, dein Kind darf protestieren, doch das muss nicht bedeuten, dass du gleich wieder einknickst. Was ist schlimm an einem Trotzanfall? Es ist eine Chance für dein Kind zu lernen, dass es nicht immer bekommen kann, was es will, und dass das keine Lebenskrise sein muss. Insofern ist es sogar gut, wenn du Nein sagst und dann auch selbst dazu stehst. Damit signalisierst du deinem Kind, dass es sich auf dein Wort verlassen kann, dass du weißt, was du tust, dass zu zuverlässig und ein starker Halt bist. :-) Lieben Gruß, Kristina
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