najou80
Liebe Frau Welter, ich habe folgendes Problem: meine Tochter wird in vier Wochen 1 Jahr alt und dann muss ich auch wieder arbeiten gehen, Teilzeit zwar, aber ich werde mindestens sieben Stunden aus dem Haus sein. Der Papa hat dann noch zwei Monate Elternzeit, bevor es im August zur Tagesmutter geht. Ich stille nach Bedarf und das (leider) immer noch sehr viel. Am Tag sicher vier bis fünf Mal, dazu zum Einschlafen und in der Nacht. Nach einer kurzen Phase (ca. 2 Monate) des Brei-essens verweigert sie diesen jetzt komplett und isst nun Fingerfood. Aber wirklich sehr wenig, nicht zu jeder Mahlzeit (manchmal nur einmal am Tag) und auch nur sehr „ausgewählte“ Sachen: Nudeln, grüne Gurke, Banane, Apfel. Wir bieten ihr immer verschiedene Dinge an, aber sie bleibt da sehr eigen. Ich würde gern die Stillmahlzeiten reduzieren, weiß jedoch nicht, wie, da sie dann eben auch Hunger hat. Meine Frage ist: wie soll ich es machen wenn ich wieder arbeite? Ich würde gern in der Nacht weiterstillen, so lange sie möchte, so dass sie sich selber abstillt wenn die Zeit dafür gekommen ist. Wenn das nun aber so weitergeht mit dem vielen Stillen tagsüber und ich dann von einem Tag auf den anderen arbeite und sieben Stunden weg bin: wie ist das für das Kind zu verkraften oder sollte man das (irgendwie) vorbereiten und kann es dann nicht zu einem Milchstau kommen? Die Flasche nimmt sie nicht, abgepumpte und Pre-Milch verweigert sie auch. Tagsüber trinkt sie mittlerweile ab und zu Tee aus dem Becher, aber auch nur sehr wenig, max. 30 ml. Langsam bin ich wirklich etwas ratlos, da ich dachte, es wird sich von selber regeln, sie wird mit zunehmendem Alter mehr essen und weniger Brust wollen, aber davon ist bisher nichts zu merken. Haben Sie einen Rat für mich, wie ich die ganze Sache am besten angehe? Danke im Voraus für Ihre Atwort.
Liebe najou80, Ihr Baby WIRD essen, wenn sie nicht da sind und wenn es die ersten Tage etwas weniger isst, wird es nach der Arbeit umso mehr stillen ;-). Haben Sie Geduld, Ihr Baby ist flexibel und weiß genau, dass es nur bei Ihnen an die Brust kann. Für die ersten Tage können Sie auch abgepumpte Muttermilch mitgeben, die Ihr Baby mit dem Becher trinken kann. Ganz ruhig, was wird! LLLiebe Grüße Biggi
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