Umm Abdullah
Hallo Biggi, mein Sohn ist fast 2,5 Jahre und seit 5 Wochen schläft er fast jede Nacht so schlecht. Aufgrund des Schlafmangels bin ich nur am Heulen gerade. Jede Stunde steht er auf, wenn ich Glück habe, trinkt eine halbe Stunde und dann nächste Stunde geht es wieder los bis ich 5 Uhr nicht mehr kann und aufstehe und mein Sohn schreit auch die ganze Zeit, weil er natürlich müde ist nach nur 5 Stunden Schlaf und stündlichem Aufwachen. Tagsüber schläft er nicht besser, sondern genauso jede Stunde aufstehen. Bekomme immer mehr schlechte Gefühle ihm gegenüber, ich will das nicht, aber es geht nicht. Er mag kein kuscheln und streicheln und hab somit keine Alternative zum ständigem Einschlafstillen nachts. Wie kann ich ihn sanft nur nachts Abstillen? Zum Einschlafen und Aufwachen möchte ich ihn noch stillen, nur nachts - das geht für mich nicht mehr
Liebe Umm Abdullah, die Einschlafgewohnheiten sowie das gesamte Schlafverhalten deines Kindes belasten dich verständlicherweise (und ich nehme an auch deinen Mann), dennoch wirst Du jetzt kaum eine plötzliche Änderung quasi mit der Brechstange durchsetzen können. Möglicherweise wäre es ein Ansatz, dass Du zunächst einmal versuchst deine Tage einigermaßen zu strukturieren, damit dein Kind und auch Du einen gewissen Halt bekommt. Es gibt Kinder, die besser zurechtkommen, wenn sie klare Strukturen haben. Versuche die Tage einigermaßen ruhig zu gestalten und gewöhne deinen Sohn liebevoll und langsam an ein anderes Einschlafritual. Gib deinem Kind viel Körperkontakt. Hast Du ein Tragetuch? Es kann wahre Wunder bei überaktiven Kindern wirken, denn es gibt ihnen Halt, Körperkontakt und sie können die Welt aus der sicheren Position am Körper der Mutter mit entdecken. Suche aber auch für dich eine Möglichkeit zum entspannen und abschalten. Gönne DIR etwas. Wenn es dir besser geht, wird es auch deinem Kind besser gehen. Wenn diese Maßnahmen nicht helfen, solltest Du dich nicht scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich weiß nicht, ob es bei dir in der Umgebung zum Beispiel eine Erziehungsberatungsstelle gibt. Das Wort "Erziehungsberatungsstelle" klingt für dich jetzt möglicherweise erschreckend, muss es aber nicht. Dort arbeiten Fachleute der unterschiedlichsten Disziplinen, die mit dir zusammen nach einem Weg suchen können, wie Du ganz individuell auf dein Kind eingehen kannst und wie ihr euer Zusammenleben möglichst gut gestalten könnt. Ich hoffe, dir ein Stück weitergeholfen zu haben und wünsche dir von ganzem Herzen, dass es dir und deiner Familie bald besser geht. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir in einiger Zeit noch einmal schreibst! LLLiebe Grüße Biggi
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