Miriam1234
Hallo, ersteinmal ein großes Lob n Sie beide für die tolle Beratung hier! Heute habe ich eine Frage zum Abstillen. Bzw. inwieweit es nötig ist. Mein Sohn ist jetzt 11 Monate alt und wenige Tage nach seinem 1. Geburtstag startet die Eingewöhnung bei der Tagesmutti. Zurzeit sieht unser Stillen so aus: Frühs vor dem Aufstehen ein paar Schlucke, 10 Uhr Stillmahlzeit, 12:30 Einschlafstillen für den Mittagsschlaf, 15 oder 16 Uhr Stillmahlzeit und 19 Uhr Einschlafstillen. Nachts trinkt/nuckelt er noch so alle 2-5 Stunden. Ansonsten isst er recht gut die Beikost. Nun sagte die Tagesmutti, ich soll ihn abstillen. Zumindest für die Zeit der Betreuung, also von 8-16 Uhr. Das ist auch in meinem Sinn, denn Abpumpen möchte ich nicht und Ersatzmilch braucht er ja ab 1 Jahr nicht mehr. Wie geh ich denn da jetzt am besten vor? Ich habe versucht, die Milch um 10 Uhr wegzulassen bzw. mit Obst zu ersetzen, aber oft weint er dann und zieht solang an meinem Ausschnitt, bis ich ihm wieder die Brust gebe. Ich möchte ihm die Milch auch nicht vorenthalten, da er ja noch kein Jahr ist. Aber langsam wird die Zeit knapp bis zur Eingewöhnung. Und wie schaff ich es, ihm das Einschlafstillen zum Mittagsschlaf abzugewöhnen?? Vielen Dank für die Hilfe! Miriam
Kristina Wrede
Liebe Miriam, ja, dein Kleiner versteht natürlich nicht, warum er plötzlich das geliebte Stillen nicht mehr haben kann, darum weint er natürlich und trotz vielleicht sogar... Das ist eine völlig normale Reaktion! Es hilft nur eines: Liebevolle Konsequenz! Wenn du beschließt, dass er nicht mehr stillen kann um so und so viel Uhr, dann darf er es nicht, egal was passiert. (Sonst lernt er ja nur etwas verkehrtes: Dass er nur lang genug jammern muss, um doch zu bekommen, was er will.) Vielleicht machst du es allmählich,pro Woche 1/4 Tag etwa... Nachts kannst du ihn ruhig ganz normal, nach (seinem) Bedarf stillen. Wundere dich nicht, wenn das zunächst mehr wird... Das ist für ihn ein Weg, den Stress abzubauen, den das Abstillen tagsüber mit sich bringt. Milch solltest du ihm dann durchaus anbieten: Aus der Flasche oder einem Becher... Er wird sie zunächst ablehnen, was normal und ok ist. Wenn er dann aber doch irgendwann das Bedürfnis nach Milch hat, wird er sie auch trinken. Oder warten, bis er endlich wieder an die Brust darf... Wäre an sich auch kein Drama. Ich hoffe, das hilft dir weiter! Lieben Gruß, Kristina
Locken-Rocken
Danke für die schnelle Rückmeldung. An die Zähne habe ich auch schon gedacht. Und im Halbschlaf klappt das Stillen auch super. Ich hoffe die "Phase" gibt sich schnell wieder. Falls nicht habe ich das Glück, dass meine Nachsorge Hebamme auch Stillberaterin ist.... LG
Locken-Rocken
Sorry, falscher Post...gehört eins drunter.
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