Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Wie gestalte ich das langsame "Abstillen" am besten?

Frage: Wie gestalte ich das langsame "Abstillen" am besten?

Mari12

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Liebes Experten-Team, erstmal vielen Dank für die guten Ratschläge! Meine Tochter ist 7 Monate alt, bekommt seit 5 Wochen Mittagsbrei und wir haben nun mit dem Abendbrei begonnen. Das klappt auch ganz gut. Ab Mittag will sie nun kaum mehr gestillt werden, dafür nachts umso häufiger. Im Februar muss ich leider wieder arbeiten und meine Tochter geht vormittags für ein paar Stunden in die Krippe. Im Moment macht mich das sehr traurig, aber leider geht es finanziell nicht anders. Abends, nachts und früh möchte ich aber auch dann noch ein Weilchen weiterstillen. Jetzt habe ich überlegt, dass ich Ende Oktober den Nachmittagsbrei einführen könnte und Ende Dezember dann den Frühstücksbrei (oder Brot, je nachdem was sie dann so mag). Ist das vom zeitlichen Rahmen so in Ordnung? Ab wann müsste ich ihr Wasser geben (vor allem, da sie jetzt tagsüber so wenig trinkt) und wie viel gibt man da so im ersten Jahr? Viele Grüße, Mari


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Mari, das kannst Du sehr gut so machen und Ihr könnt noch eine ganze lange Zeit weiterstillen, wenn Ihr das wollt :-). Im gesamten ersten Lebensjahr kann der Flüssigkeitsbedarf eines Babys vollständig über die Muttermilch gedeckt werden, vorausgesetzt, es wird weiterhin nach Bedarf gestillt. Dennoch ist es sinnvoll parallel zur Einführung der Beikost auch den Becher mit Wasser einzuführen. Tee oder Saft sind nicht notwendig. Deine Kleine kann langsam lernen, wie sie aus einer Tasse oder einem Becher trinken kann und bei diesem Lernvorgang ist es ganz normal, dass eine Zeitlang der größte Teil am Kinn herunterläuft und irgendwo nur nicht im Magen landet. Manche Kinder trinken übrigens sehr gern und gut mit einem Strohhalm aus einem Becher (die dicken, biegsamen Halme eignen sich recht gut). LLLiebe Grüße Biggi


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