Katha321
Hallo, mein Sohn ist 17 Monate alt und ich Stille ihn Abends zum einschlafen und in der Nacht. Manchmal auch zum Mittagsschlaf wenn er nicht im Kindergarten ist. Jetzt hat er seit einer Woche einen Magen und Darm Virus der ihm sehr zusetzt. Inzwischen trinkt er wieder wasser und tee und isst er auch salzstangen und Toast und bananen. Nudeln und Kartoffeln hat er aber bisher immer wieder erbrochen. Jetzt fängt er seit vorgestern an abends und mittags stundenlang Muttermilch zu trinken und wird furchtbar wütend wenn ich ihn abdocken will. Er trinkt dann solange bis er alles erbricht und dann will er weiter trinken und schläft irgendwann ein. Das kann doch so nicht weitergehen. Ich fühle mich schon immer richtig mies ihm meine Milch zu geben. Wirkt als wenn ich ihm schade...
Liebe Katha321, ganz und gar nicht! Ein krankes Baby, das sich erbricht, profitiert davon, wenn es weiterhin gestillt wird. Ist das Baby in der Lage, irgendeine Nahrung oder Flüssigkeit zu sich zu nehmen, dann sollte es Muttermilch sein. Da Muttermilch schnell verdaut wird, nimmt selbst ein Baby, das sich erbricht, einige der Nährstoffe und etwas von der Flüssigkeit der Milch auf, bevor sie wieder hoch kommt. Andere Getränke, die gemeinhin empfohlen werden, Tee zum Beispiel, bieten nur einen geringen Nährwert und keinerlei Antikörper, wie sie in der Muttermilch zu finden sind. Ist der Magen des Babys sehr in Aufruhr und erbricht es sich nach jeder Mahlzeit, dann kannst du versuchen, den größten Teil deiner Milch auszustreichen und dem Kind die weniger volle Brust zum Trösten anzubieten. Wenn die Milchmenge pro Mahlzeit verringert wird - bei gleichzeitigem häufigerem Anlegen -, verringert sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind alles sofort wieder erbricht. Ist das Kind mit den kleineren Milchmengen über einige Stunden hinweg zurechtgekommen, kann es vielleicht auch wieder größere Mengen tolerieren. Ich wünsche Deinem Baby schnelle gute Besserung, liebe Grüße Biggi
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