sabrina.pa
Liebes Team, ich habe vor 4 Tagen meinen Sohn nun nach 10 Monaten abgestillt. (Er ist dank Ihrer Tipps mittlerweile ein guter "Beikostesser".) Ich hatte zuletzt noch abends vorm Schlagengehen einmal beide Seiten 5 Minuten gestillt, dann nur noch eine Seite 5-6 Minuten ( z.B.montags links, dienstags rechts usw), dann die Zeit auf 3 Minuten verringert und dann gar nicht mehr angeboten. Mein Sohn wollte zwar aus Gewohnheit noch trinken, hat aber letztendlich keinen Stress gemacht und ist gut eingeschlafen. Ich habe dann mit einem Tag Pause unter der Dusche ein wenig die Brust ausgestrichen und danach gekühlt (erst nur die eine Seite, am nächsten Tag die andere Seite), da sich noch leichte Knubbel gebildet haben. Sollte man da noch weiterhin ausstreichen? (Rechts hat sich das, glaube ich erledigt, links noch nicht. Die linke Brust war auch immer mal mein "Sorgenkind" (3x Milchstau)). Was kann ich noch tun? Oder lässt man es so und es "regelt" sich von alleine? Helfen Salbei- und Pfefferminztee? Vielen Dank für eine Antwort! Gruß, Sabrina
Kristina Wrede
Liebe Sabrina, es freut mich, dass unsere Tipps geholfen haben :-) Sobald sich die Brust gespannt anfühlt oder schmerzt, solltest Du jetzt entweder gerade so viel Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und "nur" schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streiche wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Deine Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen., aber sie braucht etwas Zeit dazu. Salbei- und Pfefferminztees können helfen, ja. Es ist auch empfehlenswert, den Salzkonsum während des Abstillens einzuschränken. Es ist nicht nötig, dass du die Flüssigkeitszufuhr einzuschränkst, also trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Falls Du dich für naturheilkundliche oder homöopathische Mittel zur Unterstützung des Abstillprozesses interessierst, wende dich bitte an einen entsprechend ausgebildeten Arzt oder eine Hebamme. Lieben Gruß, Kristina
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