sternßßß
Hallo, meine Tochter ist 13 Monate und wird zum Schlafen und Nachts gestillt. Ich werde immer öfters komisch angeschaut wenn ich das sage. Ich sags schon fast nicht mehr.... Ich frage mich, ob ich meiner Tochter mehr zutrauen müsste. Z. B . beim Mittagsschlaf: Ich stille sie und sie schläft, ich bleibe dann meistens mit liegen und wenn sie kurz wach wird stille ich sie nochmal in den Schlaf. Mein Mann meinte, dass wenn ich ihr dann den Schnuller gebe, dann evtl. mehr Essen und Trinken würde, da es damit auch nicht so gut bestellt ist. Sie wiegt 9 Kg und 75 cm. Ich habe es noch nicht ausprobiert aus dem Grund da sie dann wenigstens Nahrung und Flüssigkeit bekommt. Sollte ich es mal probieren und ihr das auch zutrauen? Ausserdem hoffe ich darauf, das sie die Stillsache irgendwann beendet und dann auch soweit ist, wieder von sich aus einschlafen zu können. Das Thema löste in der Krabbelgruppe Diskussionen aus. Wie finden Sie das Beschriebene? Nachts ist es dann genauso. Ausserdem ist sie gerade sehr schwierig: Sie schreit beim windeln, beim Kindersitz, beim Wiederreintragen vom Spielen draussen, sie läuft mit Gehwagen, noch nicht frei, sie schreit wenn ich telefoniere, wenn wir essen ud sie schon fertig ist, kurz immer wenn sie was nicht so bekommt wie sie will. Wir geben ihr viel nach wenn wir sagen es macht ja nix, nochmal eine Runde im Hof zu drehen oder ähnliches. Nur beim Essen werde ich sauer, da ich endlich mal Essen will und nicht mit Ihr rumlaufen, spielen möchte. meinem Mann gehts genauso. Nur: Schreien lassen oder auf sie eingehen? Es ist so eine schwierige Gradwanderung!!!!!! Sie sucht auch immer wieder mal am Tag die Brust, aber nur daheim. Wenn ich sie dann anlege, dann ist sie paar Sekunden dort, trinkt nicht, geht wieder weg. Was ist das? Versicherun das noch alles da ist? Text ist lang. Hoffe verständlich. Vielen Dank
Liebe sternßßß, mach dir keine Gedanken, dein Kind verhält sich völlig normal! Die Empfehlung lautet, dass während der gesamten Stillzeit, die mindestens bis zum zweiten Geburtstag des Kindes dauern sollte, weiterhin nach Bedarf gestillt wird. Deine Tochter will dich nicht ärgern oder provozieren. Du hast auch nichts falsch gemacht. Es ist einfach die Erwartungshaltung in unserer Gesellschaft, die von unseren Kindern etwas verlangt, was viele schlicht und ergreifend noch nicht leisten können. Da wir als Eltern selbstverständlich den Erwartungen unserer Umwelt auch ausgesetzt sind, beginnen wir zu zweifeln, wenn ein Kind sich nicht so verhält, wie es (anscheinend) alle anderen Kinder tun. Nicht umsonst gibt es viele Mütter, die einfach erzählen, ihr Kind schlafe nachts zehn oder zwölf Stunden ohne aufzuwachen obwohl es gar nicht stimmt. Diese Frauen haben es einfach satt ständig in Erklärungsnot zukommen, warum denn ihr Kind nicht „funktioniert". Leider erhöhen sie dadurch den Druck auf die nächsten Mütter, die wiederum glauben, dass nur ihr Kind alleine und als einziges in der ganzen Stadt nachts aufwacht und abends schwer einschläft. Beobachte einmal euren Tagesablauf genau und schau, wann deine Tochter müde zu sein scheint. Probier aus, ob es euch beiden gut tut, einen eher gleichmäßigen Ablauf in euren Alltag zu bekommen. Viele Kinder kommen problemlos damit zu recht, wenn der Alltag sehr spontan abläuft, aber manche Kinder brauchen einen verlässlicheren Rahmen. Lass den späten Nachmittag und den Abend ruhig angehen und ausklingen. Ein festes Ritual vor dem ins Bett gehen kann deiner Tochter helfen. Falls dein Partner dich unterstützen kann, dann spanne ihn ein. Auch wenn Väter keine Brust zum Stillen haben: sie können Kleinkinder ebenfalls beruhigen, sich mit ihnen beschäftigen und sie trösten. Wir Mütter können unseren Partnern da durchaus mehr Kompetenz zugestehen als wir es oft tun. Es wird wahrscheinlich nicht so sein, dass deine Tochter nie protestiert, aber es ist ein großer Unterschied, ob sie alleine in ihrem Bett (oder Zimmer) weinen muss oder geborgen in deiner Nähe erfährt, dass es Grenzen gibt. Kinder brauchen liebevolle Führung und Anleitung und ein beständiges Eingehen auf ihre Bedürfnisse. Das heißt keineswegs „laisser faire" wie es Kritiker behaupten, sondern liebevolle und verständnisvolle Konsequenz, die sich langfristig auszahlt. Stillen ist einfach viel, viel mehr als reine Nahrungsaufnahme. Es ist Trost, Geborgenheit, sicherer Hafen und ein Weg zur Ruhe zu kommen, wenn die Wellen des Alltags so hoch geschlagen sind, dass das Kind keinen Weg mehr weiß, um mit sich selbst und der Umgebung ins Reine zu kommen. Leider verstehen manche Menschen (vor allem diejenigen, die selbst nicht oder nur sehr kurz gestillt haben) nicht, dass Stillen all das, was ich oben beschrieben habe und noch viel mehr bedeutet. Sie erkennen nicht, dass ein entsetztes, wütendes oder verletztes Kind an der Brust wieder den Weg zu sich selbst zurück findet und dabei auch noch sein Gesicht wahren kann. Es wird von der Mutter nicht bloßgestellt, sondern angenommen und kann sich in der sicheren Geborgenheit des Stillens wieder erholen und beruhigen. Lass dich nicht beirren und vertrau auf dein Gefühl. LLLiebe Grüße Biggi
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