Aylin2706
Unser erster Sohn ist jetzt 3 Wochen alt und ich habe jetzt 3-4 Tage mal ab gestillt, weil mich das Stillen psychisch etwas belastet hat und ich so Entlastung habe, weil mein Mann ihn dann nachts mal füttern kann. Jetzt habe ich ca 1 Woche nicht abgepumpt, weil ich wunde Brustwarzen hatte, und heute zum ersten Mal wieder. Nun haben wir gesehen, dass aus der rechten Brust 60ml kam und aus der anderen ca 15ml. Wie kann ich diesen Unterschied ausgleichen? Muss ich ihn überhaupt ausgleichen oder was gibt es nun für mich beim Stillen zu beachten? Ich mache mir natürlich Gedanken darüber, ob unser Sohn genug Milch bekommt, obwohl er echt gut zugenommen hat (Geburtsgewicht 3375g, Entlassungsgewicht 6. Lebenstag 3320g,18. Lebenstag 4030g). Wieviel ml müsste er denn ca pro Mahlzeit bekommen? Und wie häufig kann ich abpumpen? Wäre es besser, nur links abzupumpen oder trotzdem beide? Soo viele Fragen... Vielen Dank schon mal für die Antworten und liebe Grüße Aylin
Kristina Wrede
Liebe Aylin, ja, es ist gar nicht ungewöhnlich, dass eine Frau unterschiedlich viel Milch hat. Und nein, normalerweise muss da nichts getan werden. Die Frage ist, wie du weitermachen möchtest. Willst du in Zukunft nur noch abpumpen, oder auch stillen? Probleme mit wunden Brustwarzen kommen in der Regel von einer nicht ganz korrekten Anlegetechnik. Wird die korrigiert, dann gibt es auch keine Schmerzen beim Stillen. Beim korrekten Anlegen wartest Du, bis das Babys seinen Mund weit öffnet - wie zum Gähnen. Dann ziehst Du es rasch an die Brust. Der Mund des Babys sollte mindestens zweieinhalb Zentimeter des Brustwarzenhofes bedecken. Das Kinn und die Nasenspitze des Babys berühren die Brust während der Stillmahlzeit. Die Lippen des Babys sind „aufgeschürzt“ und entspannt. Die Zunge des Babys liegt unter der Brust. Schläfen und Ohren des Babys bewegen sich während des Saugens. Dein Baby liegt mit dir Bauch an Bauch. Es liegt auf der Seite, so dass sein ganzer Körper dir zugewandt ist. Sein Kopf ruht in deiner Ellenbeuge, sein Rücken wird von deinem Unterarm gestützt und Du hältst seinen Po oder Oberschenkel mit deiner Hand. Ohr, Schulter und Hüfte des Babys bilden eine Linie. Der Kopf sollte gerade liegen und nicht zurückgebogen oder zur Seite gedreht sein. Eine gute Beschreibung der korrekten Anlegetechnik findest Du in dem Infoblatt „Anlegen und Stillpositionen“, das du hier herunterladen kannst: https://www.lalecheliga.de/images/Infoblaetter/LLL_Anlegen_und_Stillpositionen.pdf Ist das Baby richtig angelegt und saugt es korrekt, tut das Stillen normalerweise nicht weh. Wenn beim Anlegen Schmerzen auftreten, solltest Du das Baby abnehmen (den Saugschluss vorher lösen) und es neu anlegen. Wende dich bitte wirklich an eine Stillberaterin bei dir in der Nähe. Eine Stillberaterin in deiner Nähe findest Du im Internet unter http://wwwlalecheliga.de (La Leche Liga), http://www.afs stillen.de (Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl stillen.de (Still und Laktationsberaterinnen IBCLC). Lieben GRuß, Kristina
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