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Tochter lehnt Brust ab

Frage: Tochter lehnt Brust ab

caleni

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Hallo, seit einigen Tagen kommt es immer wieder vor, dass meine Tochter (8 Monate) anfängt zu schreien, wenn ich sie anlege. Sie schreit nicht sofort, sondern erst wenn sie schon eine Weile gesaugt hat und die Milch trotzdem noch nicht gleich fließt. Das setzt mich nach ner Weile dann so unter Druck, dass wahrscheinlich erst recht nichts mehr kommt. Es ist nicht immer so, aber es kommt in letzter Zeit öfter vor, vor allem wenn ich gestresst bin. Zudem wird sie gerade mobiler (fängt an zu robben) und richtet sich beim stillen immer wieder auf, so als ob sie weg wöllte. Bei meinem großen Sohn war es damals genau so. Mit reichlich 9 Monaten war an stillen nicht mehr zu denken. Sobald ich ihn (damals nur noch früh) anlegen wollte, hat er sich weggedreht und ist auf und davon. Ich hatte nun die Hoffnung, dass es bei meiner Tochter vielleicht doch etwas länger noch möglich ist zu stillen. Ich stille derzeit noch früh 6 und 9 Uhr und nachmittags 15 Uhr, mittags und abends gibts Brei. Ich bin momentan irgendwie frustriert. Gibt es irgendwelche Möglichkeiten den Milchspendereflex schneller auszulösen? Und falls es sich doch so entwickeln sollte, dass sie nicht mehr an der Brust trinken will, wie ersetze ich dann die Stillmahlzeiten? Ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern wie es bei meinem Sohn war. Gebe ich früh einen Milchbrei und vormittags und nachmittags einen Getreideobstbrei? Oder muss ich eine Folgemilch anbieten? Können Sie da etwas empfehlen? Ich danke Ihnen sehr für Ihre Tips! LG, caleni


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Liebe caleni, du kannst mit warmen Auflagen versuchen, den Milchspendereflex zu beschleunigen, oder sie während der "Wartephase" etwas ablenken mit Blinzelspielen (Augen auf und zu) oder ähnlichem. Wichtig ist, dass du keinen "Stillstress" erzeugst, also deine Maus nicht zum Stillen drängst. Es gibt vermutlich die ein oder andere Stillzeit bei euch, die mit weniger Komplikationen verläuft (ganz früh morgens, zum Einschlafen oder in der Nacht)? Diese solltest du beibehalten und genießen, und es dann auch zulassen, dass sie tagsüber vielleicht nur kurz an die Brust geht und dann wieder "auf und davon" ist. Bei manchen Kindern ist es so, dass sich das Stillen wieder deutlich entspannt sobald sie spüren, dass Mama keinen Stress mehr hat damit. Vielleicht klappt das auch bei euch? Wenn sie noch 3 Mal etwa "normal" trinkt braucht sie keine andere Milch zusätzlich, du kannst ihr gegen den Durst tagsüber Wasser aus einem Becher anbieten. Und zum Knabbern zwischendurch eine Reiswaffel ohne Salz, ein Stückchen Apfel oder Birne, oder Kartoffel. Lieben Gruß, Kristina


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