Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Tipps zum Stillen mit einer Brust

Frage: Tipps zum Stillen mit einer Brust

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo Biggi! Ich hoffe, Du kannst mir Tipps für eine etwas kuriose Situation geben. Meine Tochter Helen hat, als sie etwa 4 Wochen alt war, begonnen, abends die linke Brust zu verweigern. Mit 8 Wochen verweigerte sie die Brust von einem Tag auf den anderen komplett. Sie wirft den Kopf in den Nacken und brüllt immer hysterischer, wenn ich versuche, ihr die linke Seite anzubieten. Zusammen mit meiner Hebamme und der Kinderärztin haben wir versucht, einen Grund dafür zu finden, zwecklos. Stillposition(en) ist ok, Milchfluss ok, ohne Verstopfungen etc., Spendereflex zügig, aber nicht stärker als an der anderen Brust, Nacken und Kiefer meiner Tochter ok. Also hat sie die eine Seite komplett abgestillt, es kommt höchstens noch ein Tröpfchen beim Stillen mitgeflossen. Sie wird satt mit einer Brust, trinkt höchstens jedoch 10 Minuten, dann Abstände zwischen 30 Minuten und 4-5 Stunden je nach Wetter und Schlafbedürfniss. Grundsätzlich habe ich kein Problem mit der Situation, solange Helen satt wird, da ich sie gerne mind. 6 Monate stillen möchte. Die eine Brust ist jetzt schon etwas praller als die andere, meine Hebamme meinte jedoch, das würde sich nach Abstillen wieder geben (?). Aber welche zwei Brüste sind schon identisch? Hast Du noch Tipps für mich, worauf ich jetzt besonders achten muß? Vielen Dank im voraus Andrea


Biggi Welter

Biggi Welter

Beitrag melden

? Liebe Andrea, so „kurios" ist deine Situation gar nicht, denn es gibt sehr viele Kinder, die eine Lieblingsbrust haben (manchmal sind es auch die Mütter). Wir Menschen sind nicht symmetrisch und das gilt auch für die Brüste einer stillenden Frau. Gelegentlich kommt es so weit, dass die Bevorzugung der einen Brust eine Verweigerung der anderen Brust nach sich zieht. Das ist aber auch nicht unbedingt ein Problem, da es auch möglich ist, ein Kind mit nur einer Brust zu stillen und die andere Seite abzustillen, falls sich das Kind nicht davon überzeugen lässt, doch wieder beide Brüste anzunehmen. Das einzige Problem, das auftauchen kann, besteht darin, dass die Brüste sehr ungleich in der Größe sein können. Doch dies ist ein eher kosmetisches Problem und nach dem Abstillen gleichen sich die Unterschiede wieder aus. Etwas Besonderes, auf das Du jetzt noch achten müsstest gibt es nicht. LLLiebe Grüße Biggi


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo; Mein Baby ist 2 Monate alt und ich habe seit ca 1 Woche einseitige Schmerzen beim stillen (links). Woran kann das liegen dass ich nur einseitige Schmerzen habe? danke

Liebe Biggi,   Mein 13 Monate alter Sohn wurde (und wird) bislang nach Bedarf gestillt. „Normalerweise“ stillt er jetzt noch nach dem Aufwachen am Morgen, einmal vormittags, dann nach dem Mittagessen/l bzw. zum Einschlafen beim Mittagsschlaf, 1-2 mal zwischendurch am Nachmittag, dann nochmal abends zwischen dem Abendessen und dem Schlafengeh ...

Hallo Frau Welter, Ich weiß aktuell nicht weiter. Meine Tochter ist nun 4 Monate und seit einer Weile ist sie in einer schwierigen Phase.  Früher hat sie wirklich überall geschlafen. Stundenlang im Kinderwagen, in der Trage, im Stubenwagen etc... Seit einiger Zeit hat sich dies auf Trage und Brust beschränkt. Was ok für mich war. Daheim h ...

Liebe Fr. Welter!   Seit etwa einer Woche produziert meine linke Brust deutlich mehr Milch als zuvor und auch als die rechte Brust und mein Milchspendereflex ist stärker. Auch spukt meine Tochter häufiger. Meine Tochter ist 2 Monate alt, ich stille sie voll. Am Anfang hatten wir kleine Startschwierigkeiten, da habe ich zusätzlich abgepumpt ...

Hallo! Meine 10 Wochen alte Tochter schreit tagsüber ganz doll die Brust an und dockt dauernd an und ab. Wegen meiner vielen Milch und meines extrem starken Milchspendereflexes verschluckt sie sich dauernd und spuckt auch noch extrem (wobei sie das auch tut, wenn sie Ma ruhig trinkt). Woran kann es liegen, dass sie sich so ärgern muss und warum nur ...

Liebe Biggi, ich wende mich an dich, weil ich seit Längerem mit einem zu starken Milchspendereflex kämpfe und seit einigen Tagen das Gefühl habe, dass wir mittlerweile eher Rückschritte statt Fortschritte machen und meine Tochter bereits 11 Wochen alt ist.  Ich habe bereits einiges versucht um es unter Kontrolle zu bringen, leider mit nur mäßigem ...

Guten Tag Biggi, ich bin total aufgelöst. Ich hab seit 7 Tagen einen Ausschlag unter der Brust bei dem ich mir unsicher bin ob es durch meinen Waschzwang "Wund" ist oder es sich tatsächlich um eine Pilzinfektion handelt. Da mein Hausarzt in Pension gegangen ist, musste ich mir einen neuen suchen, bei der ich soeben war.  Die Ärztin war sehr unfreu ...

Hallo liebe Biggi!  Mein Sohn (7 Monate) hat bereits vier Zähne und mir vor einer Woche beim Stillen kräftig in die Brustwarze gebissen.  Dadurch ist eine kleine, recht tiefe Bisswunde entstanden, die höllisch schmerzt. Mit Tipps meiner Nachsorge-Hebamme und unter Einsatz eines Softlasers hat die Wunde recht gut angefangen zu heilen. Das Problem is ...

Meine Tochter ist nun 10 Monate und mag nichts essen, auch nimmt sie kein Fläschchen. Vor ca 1-2 Monaten waren wir schon bei einem halben Gläschen Brei am Abend. Dann hat sie ihre ersten 2 Zähne bekommen und aus war's. sie macht einfach den Mund nicht auf, isst maximal ein kleines Löfferl und dreht dann den Kopf weg, oder schlägt sogar mit der Hand ...

Guten Morgen Biggi, ich stille meine Tochter seit 4, fast 5, Monaten und habe seit gestern Nachmittag plötzlich einseitig eine schwere, harte Brust die punktuell auch schmerzt. Auch das Trinken bei den ersten Zügen ist schmerzhaft.  Es ist meine dritte Tochter welche ich stille aber das kenne ich nicht. Kann das ein Milchstau sein? Da die schmerz ...