Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Teufelskreis mit der Brust

Frage: Teufelskreis mit der Brust

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo Frau Welter, nachdem ich gestern meinen ersten Milchstau hinter mich gebracht ( und mit Erfolg behandelt!)habe, möchte ich Sie Folgendes fragen, um in Zukunft einen Stau zu vermeiden: meine rechte Brust ist erstaunlich schnell in der Milch-Produktion, 2 Stunden nach dem letzten Trinken ist schon wieder mehr als genug drin. Die linke Brust kann locker 6 Stunden unberührt bleiben ohne fest zu werden. Damit die rechte Brust nicht zu fest und prall wird, lege ich meinen Sohn dementsprechend oft an...und daraus wird ein Teufelskreis....je mehr ich ihn anlege, umso mehr bekommt die Brust doch das Gefühl *Nachschub muss her *. Und wenn ich meinen Sohn nicht anlege, staut sich die Milch.... wie komme ich da wieder raus???? Danke! LG, Therry


Biggi Welter

Biggi Welter

Beitrag melden

? Liebe Therry, zunächst einmal ist es vollkommen normal, dass eine Brust mehr Milch bildet als die andere. Da wir Menschen nicht symmetrisch sind, sind auch die Brüste einer stillenden Frau nicht gleich. Das ist also nicht ungewöhnlich. Wenn Ihre Brust zu Stauungen neigt - und leider gibt es Frauen, bei denen das so ist - dann ist es wichtig, dass die Brust entleert wird. Das bedeutet aber nun nicht, dass Sie ständig die Brust so weit wie möglich entleeren müssen, denn dann wird es wirklich zu diesem Teufelskreis kommen, dass immer mehr Milch gebildet wird und das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage vollständig aus den Fugen gerät. Sie können so vorgehen, dass Sie sobald Sie Stauungen oder ein unangenehmes Spannungsgefühl bekommen und Ihr Kind nicht hungrig ist, gerade so viel Milch mit der Hand ausstreichen (oder ganz vorsichtig abpumpen), dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr ausstreichen, sonst wird die Milchbildung weiter angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust nach dem Entleeren kühlen. Im Laufe der Zeit wird sich dann wieder ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einpendeln. Achten Sie auch darauf, dass Sie genügen Ruhe und Erholung bekommen. Ein Milchstau ist nicht selten ein Warnsignal, dass die Frau sich zuviel zumutet. LLLiebe Grüße Biggi Welter


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Also, aus dem Gefühl heraus würde ich sagen, genau das Gegenteil musst Du tun. Und damit die eine Brust nicht staut, solltest Du die Milch ausdrücken, unter der Dusche geht das ganz gut. Lg Elke


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo; Mein Baby ist 2 Monate alt und ich habe seit ca 1 Woche einseitige Schmerzen beim stillen (links). Woran kann das liegen dass ich nur einseitige Schmerzen habe? danke

Liebe Biggi,   Mein 13 Monate alter Sohn wurde (und wird) bislang nach Bedarf gestillt. „Normalerweise“ stillt er jetzt noch nach dem Aufwachen am Morgen, einmal vormittags, dann nach dem Mittagessen/l bzw. zum Einschlafen beim Mittagsschlaf, 1-2 mal zwischendurch am Nachmittag, dann nochmal abends zwischen dem Abendessen und dem Schlafengeh ...

Hallo Frau Welter, Ich weiß aktuell nicht weiter. Meine Tochter ist nun 4 Monate und seit einer Weile ist sie in einer schwierigen Phase.  Früher hat sie wirklich überall geschlafen. Stundenlang im Kinderwagen, in der Trage, im Stubenwagen etc... Seit einiger Zeit hat sich dies auf Trage und Brust beschränkt. Was ok für mich war. Daheim h ...

Liebe Fr. Welter!   Seit etwa einer Woche produziert meine linke Brust deutlich mehr Milch als zuvor und auch als die rechte Brust und mein Milchspendereflex ist stärker. Auch spukt meine Tochter häufiger. Meine Tochter ist 2 Monate alt, ich stille sie voll. Am Anfang hatten wir kleine Startschwierigkeiten, da habe ich zusätzlich abgepumpt ...

Hallo! Meine 10 Wochen alte Tochter schreit tagsüber ganz doll die Brust an und dockt dauernd an und ab. Wegen meiner vielen Milch und meines extrem starken Milchspendereflexes verschluckt sie sich dauernd und spuckt auch noch extrem (wobei sie das auch tut, wenn sie Ma ruhig trinkt). Woran kann es liegen, dass sie sich so ärgern muss und warum nur ...

Liebe Biggi, ich wende mich an dich, weil ich seit Längerem mit einem zu starken Milchspendereflex kämpfe und seit einigen Tagen das Gefühl habe, dass wir mittlerweile eher Rückschritte statt Fortschritte machen und meine Tochter bereits 11 Wochen alt ist.  Ich habe bereits einiges versucht um es unter Kontrolle zu bringen, leider mit nur mäßigem ...

Guten Tag Biggi, ich bin total aufgelöst. Ich hab seit 7 Tagen einen Ausschlag unter der Brust bei dem ich mir unsicher bin ob es durch meinen Waschzwang "Wund" ist oder es sich tatsächlich um eine Pilzinfektion handelt. Da mein Hausarzt in Pension gegangen ist, musste ich mir einen neuen suchen, bei der ich soeben war.  Die Ärztin war sehr unfreu ...

Hallo liebe Biggi!  Mein Sohn (7 Monate) hat bereits vier Zähne und mir vor einer Woche beim Stillen kräftig in die Brustwarze gebissen.  Dadurch ist eine kleine, recht tiefe Bisswunde entstanden, die höllisch schmerzt. Mit Tipps meiner Nachsorge-Hebamme und unter Einsatz eines Softlasers hat die Wunde recht gut angefangen zu heilen. Das Problem is ...

Meine Tochter ist nun 10 Monate und mag nichts essen, auch nimmt sie kein Fläschchen. Vor ca 1-2 Monaten waren wir schon bei einem halben Gläschen Brei am Abend. Dann hat sie ihre ersten 2 Zähne bekommen und aus war's. sie macht einfach den Mund nicht auf, isst maximal ein kleines Löfferl und dreht dann den Kopf weg, oder schlägt sogar mit der Hand ...

Guten Morgen Biggi, ich stille meine Tochter seit 4, fast 5, Monaten und habe seit gestern Nachmittag plötzlich einseitig eine schwere, harte Brust die punktuell auch schmerzt. Auch das Trinken bei den ersten Zügen ist schmerzhaft.  Es ist meine dritte Tochter welche ich stille aber das kenne ich nicht. Kann das ein Milchstau sein? Da die schmerz ...