Mitglied inaktiv
Ich muss bis Mitte August meine knapp 9 mon. Tochter abstillen, tue es im Moment auch nur noch gelgentlcih tagsüber oder wenn sie nachts mal aufwacht.-ca. 1x/T.- Da ich dann aber für längere Zeit vom Kind getrennt bin (8Wo.) müssen wir´s wohl ganz beenden. Was sollte ich tun, damit das gelegentliche trinken a) die Milchbildung nicht weiter anregt und b) sich das Kind langsam völlig entwöhnt. Ich habe hier nun gelesen, dass Salbeitee furchtbar schmeckt, habe selber allerdings noch nicht getestet, weil mein Apotheker von dieser Wirkung des Salbei noch nichts gehört hatte... (!) Und Pfefferminz vertrage ich nicht. Am liebsten wäre mir eine Hilfe per Tee, weil man eh viel trinken muss dieser Tage und ich kein ´Pillenfreund´ bin. Ist Brennesseltee in der Wikung gegensätzlich? Vielen Dank
? Liebe Carmen, eine so lange Trennung in diesem Alter dürfte in der Tat wenig Aussicht auf eine Fortführung des Stillens nach Beendigung der Trennung bieten. Zum Abstillen brauchen Sie weder Tee noch Medikamente. Abstillen ist ein natürlicher Prozess, der durch Tee oder homöopathische Mittel unterstützt werden kann, aber nicht unterstützt werden muss. Abstillende Wirkung hat Salbeitee und in geringerem Maße auch Pfefferminztee, doch das eigentliche Signal für die Brust ist der geringer werdende Bedarf. Das bedeutet, dass Sie Ihr Kind immer seltener und auch immer kürzer anlegen, so dass die Brust sich dem Prinzip von Angebot und Nachfrage folgend auf eine immer weiter abnehmende Milchproduktion einstellt, bis die Milchbildung schließlich ganz versiegt. Es ist allerdings normal, dass die Brust auch nach dem Abstillen noch „arbeitet". Es dauert einige Zeit, bis keinerlei Milch mehr gebildet wird (Wochen bis Monate) und die Brust sozusagen wieder „inaktiv" wird. Solange Sie keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. haben, besteht überhaupt kein Handlungsbedarf. Ihre Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Gewebe resorbiert werden. (Keine Sorge, die Milch in der Brust wird nicht „schlecht"). Sobald Sie jedoch Stauungen oder ein unangenehmes Spannungsgefühl bekommen, können Sie gerade so viel Milch mit der Hand ausstreichen (oder ganz vorsichtig abpumpen), dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr ausstreichen, sonst wird die Milchbildung weiter angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Sie brauchen Ihre Trinkmenge NICHT einzuschränken, sondern können und sollen weiterhin entsprechend Ihrem Durstgefühl trinken. Es hat sich allerdings als sinnvoll erwiesen, den Kochsalzkonsum in der Abstillperiode einzuschränken. Manche Frauen empfinden einen stützenden, aber in keinem Fall einengenden BH in der Abstillphase als angenehm. Zwingend notwendig ist es jedoch nicht, einen BH zu tragen. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Widerstehen Sie der Versuchung immer wieder ein bisschen an der Brust herumzudrücken, um zu sehen „ob da noch was ist". Auf diese Weise kann die Milchproduktion auf geringen Niveau weiterhin aufrecht erhalten bleiben. Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
8 Wochen ohne meine Maus, könnte ich mir nicht vorstellen, sterbe vor Sehnsucht schon nach zwei Stunden... Kannst Du sie denn nicht mitnehmen irgendwie ??? Das verstünde sie ja gar nicht so lange ohne Mama.Mein Freund war 21 Monat weg und sie hat ihn nicht mehr erkannt in Eurem Alter, tagelang nur heulen ! Nina
Mitglied inaktiv
soll es heissen, hab mich verschrieben sorry
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