Mitglied inaktiv
Liebe Fr. Welter, meine 3,5 Monate alte Tochter hat seit ein paar Tagen den Spleen an der linken Brust nicht richtig trinken zu wollen. Sie trinkt mal 5 Minuten und dann fängt das Herumziehen an der Brustwarze und das Wegziehen des Kopfes an. Ich habe schon alle möglichen Stillpositionen versucht, sogar die Liegeposition der rechten Seite, an der sie bis jetzt keine Probleme gemacht hat, für die linke Brust übernommen. Ohne Erfolg. Nach 20 Minuten breche ich dann ab, weil ich keine Geduld mehr habe und die Brustwarze schmerzt. Die schmerzt auch die Stunden danach weiter. Heute morgen, war es die "Frühstücksbrust" und da meine Tochter seit 14 Tagen von 23.00 Uhr bis 7.00 Uhr durchschläft ist die entsprechende Brust morgens prallst gefüllt. Daher denke ich mir, dass vielleicht auch zu viel Milch auf einmal kommt. Aber tagsüber geht das dann so weiter, und da habe ich dann aber nicht das Gefühl, dass soooo viel Milch da wäre, aber ich glaube, das hat eher mit dem Milchspendereflex zu tun, oder? Jedenfalls sorge ich mich, dass sie zu wenig von der so genannten Hintermilch bekommt, von der ja gesagt wird, dass das Baby diese zum Zunehmen braucht, oder? Das Stillen war für mich bis jetzt immer sehr unkompliziert, lief sehr gut, war praktisch und auch superschön, aber so langsam ist die Situation ungemütlich und ich weiß nicht, wie ich ihr richtig begegnen soll? Haben Sie vielleicht einige Tipps für mich???? Welche Gründe kann es noch geben, dass ein Kind nicht so gerne an einer bestimmten Brust angelegt wird???? Wie kann ich sicher stellen, dass sie satt genug ist? Sie beschwert sich nach dem Stillen eigentlich nie, selbst wenn sie nur 5 oder 10 Minuten getrunken hat. Davor hatten wir oft Trinkzeiten von 30 bis 40 Minuten. Aber sie muss scheinbar genug haben, wenn sie nachts nicht mehr kommt, oder? Ich stille sie das letzte Mal, wenn ich zu Bett gehe, um ca. 22.30 Uhr/23.00 Uhr - das kann ich ja so beibehalten, oder? Sie hat bis jetzt immer super zugenommen, ist bei den Großen dabei (64 cm, 6,5 kg) bei der letzten Kinderarztuntersuchung vor 2 Wochen. Danke für Ihre Zeit. LieGrü
Kristina Wrede
Liebe strickjakale, es kann durchaus sein, dass die Schmerzen davon kommen, dass Ihre Tochter so unruhig mit der Brust umgeht. Sie brauchen nicht "durchzuhalten", wenn Sie merken, dass Ihr Kind die Seite komplett verweigert ist es vielleicht schonender, wenn Sie die Brust von Hand bzw. mit einer Pumpe entlasten. Sorge, dass Sie nicht genug Hintermilch bekommt, brauchen Sie nicht zu haben. Es ist gar nicht mal mehr so sicher, ob es so große Unterschiede wirklich gibt. Und Fakt ist, dass viele Kinder in diesem Alter einfach gelernt haben, effizienter zu trinken, und daher kürzere Stillmahlzeiten absolut ausreichend sind. Beobachten Sie, wie Ihre Tochter insgesamt weiter gedeiht. Nimmt sie noch zu, hat sie genügend nasse/volle Windeln, ist sie fidel und zufrieden, dann bekommt sie genug Milch, egal, wie ihr Trinkverhalten sein mag. Herzlichen Gruß, Kristina
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