sbwebmel
Hallo, ich bin in der 29. Woche schwanger und will auf jeden Fall stillen. Da ich in Kolumbien lebe und es hier kein Elterngeld gibt, bleibt mir leider nichts anderes übrig, als von Anfang an täglich mindestens 2-4 Stunden am Abend arbeiten zu gehen. Ich kann den Kleinen dann weder mitnehmen noch auf der Arbeit stillen (ich bin Lehrerin). Mein Plan ist also, tagsüber Milch abzupumpen, die der Papa dann abends, wenn ich arbeite mit der Flasche geben kann. Was bedeutet, dass das Kind von mir mit der Brust, vom Papa mit der Flasche gefüttert wird. Ich habe viel von Stillverwirrung gelesen und frage mich jetzt, wie ich das verhindern kann. Haben Sie einen Tipp? Kann ich der Stillverwirrung vorbeugen, wenn ich mit Stillhütchen stille?
Liebe sbwebmel, nein, ein Stillhütchen kann leider auch zu einer Saugverwirrung führen. Es lässt sich durchaus beides verbinden. Dabei stillt die Mutter immer dann, wenn es ihr möglich ist, und während ihrer Abwesenheit erhält das Kind abgepumpte Milch. Es gibt dabei zwei Möglichkeiten: Das Kind bekommt die Muttermilch NICHT aus einer Flasche sondern z.B. aus einem Becherchen. Hat den Vorteil, dass das Kind keine Saugverwirrung entwickeln kann. Hat den Nachteil, dass man das erst üben muss und leicht auch mal etwas daneben geht, wenn das Baby recht unruhig ist. Andererseits kann das Baby eine Flasche bekommen, und man achtet darauf, dass das Trinken aus der Flasche etwas erschwert wird. Man wählt einen Schnuller mit dem kleinstmöglichen Loch, er sollte eine breite "Basis" haben und so tief in Babys Mund eingeführt werden, dass es nicht auf dem "Nippel" des Saugers saugt, sondern wie an der Brust mit aufgeschürzten Lippen an der Basis des Saugers "angedockt" ist. Die Flasche wird möglichst waagerecht gehalten, gerade so schräg, dass Milch den Sauger füllt. Wenn das Baby beim Füttern möglichst im 45 Grad Winkel gehalten wird, dann kann die Schwerkraft nicht dazu beitragen, dass die Milch schnell aus der Flasche fließt. Das Baby muss sich dann auch etwas anstrengen und aktiv saugen, damit die Milch fließt - wie eben an der Brust. Auch eine Flaschenmahlzeit sollte gut 20 Minuten dauern! Auf diese Weise mit der Flasche gefütterte Säuglinge entwickeln viel seltener eine Saugverwirrung und akzeptieren die Brust weiterhin. Ich drücke Euch die Daumen, dass es gleich gut klappt! Alles Gute und llliebe Grüße Biggi
sbwebmel
Blöde Frage: wenn das Kind mit dem Becher gefüttert wird? Muss das dann auch 20 Minuten dauern?
Liebe sbwebmel, das kann durchaus so lange dauern. Wenn du bei Youtube die Stichworte "Cup feeding" und "baby" eingibst, kannst du viele Videos finden auf denen zu sehen ist, wie das geht. Es ist in der Regel von Fütterer und Kind wirklich schnell gelernt. Biggi
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