Mitglied inaktiv
Guten Morgen, unser Kleiner ist jetzt 10 Wochen alt und hat von Anfang an sehr häufig und kurz getrunken (an der Brust nuckeln tut er nie). Er hat immer sehr gut zugenommen. Allerdings ist er an der Brust häufig sehr unruhig, Blähungen hat er ebenfalls recht schlimm. Er trinkt meist alle 2 Stunden, nachts sogar teilweise noch öfter. Leider können wir nicht im Liegen stillen, so dass ich immer aufstehen muss. Nach dem Stillen schläft er auch oft nicht direkt wieder ein. Hinzu kommt, dass meine Brüste fast platzen, wenn er eine halbe Nacht stündlich gekommen ist und jeweils nur wenige Minuten getrunken hat. Weil er auch sonst sehr viel schreit und ständig getragen werden möchte (Tragetuch mag er nicht), habe ich meine Versuche, ihn mit Tee zu "strecken" wieder aufgegeben. Mittlerweile bin ich auch körperlich von dieser anstregenden Zeit angeschlagen (Magenschleimhautentzündung, Knieschmerzen). Die stillverträglichen Medikamente helfen nur sehr eingeschränkt. Aus diesem Grunde beschäftigt mich das Thema Abstillen immer wieder...Bis zu welchem Alter müsste ich unserem Kleinen noch Säuglingsnahrung mit der Flasche geben ab wann sind Brei etc. ausreichend? Und noch eine andere Frage (falls ich doch weiter stille): Werden die Stillabstände auch von alleine irgendwann länger, so dass ich wieder etwas mehr Schlaf bekomme und auch tagsüber nicht mehr so angebunden bin? Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Kristina Wrede
Liebe ballerina, wie es scheint, hast du ein "Schreibaby" erwischt. Und ohne Frage sind "Scheibabys" eine große Belastung und Sorge, und ihr solltet probieren herauszufinden, woran es liegt, dass er so viel schreit. Manchmal hat es mit der Geburt zu tun, und es lässt sich durch manuelle Therapien (z.B. Osteopathie oder Craneo-Sacral) etwas lösen. Zuweilen liegt es aber auch "nur" daran, dass das Nervensystem einfach noch (und das ist ganz normal) zu unreif ist und das Baby daher ganz schnell überreizt wird. Ich empfehle dir auf jeden Fall das Buch "Das 24-Stunden-Baby" von William Sears! Du kannst es dir in fast jeder LLL-Stillgruppe ausleihen oder auch bei La Leche Liga kaufen. Gern möchte ich dir Mut zusprechen! Es gibt so viele Gründe, warum Babys weinen oder unglücklich sind, und nur in den seltensten Fällen hat es was mit dem Stillen zu tun. Wenn du ihn nun abstillst, wird er vielleicht kein bisschen ruhiger, aber du hast obendrein noch mit Flaschen, Pulver und Saubermachen zu tun... Diese Babys brauchen meist intensiven Körperkontakt und Aufmerksamkeit, und das ist für die Eltern (in erster Linie für die Mutter) eine extreme Herausforderung. Aber nicht alles lässt sich durch Nähe, Stillen und Verständnis lösen. Versuche doch mal herauszufinden, ob es bei Euch in der Nähe eine Schreiambulanz gibt, z.B. unter http://www.gaimh.de/index.php?option=com_jaddresses&catid=13&Itemid=93) Oder schau mal unter diesem Link: http://www.trostreich.de/Start/start.html Wichtig ist, dass du so viel Entlastung wie möglich bekommst. Sprich auch ruhig einmal mit deinem Hausarzt, ob er dich krankschreiben und dir eine Haushaltshilfe verschreiben kann, damit du entlastet wirst von Aufgaben wie Putzen, Kochen, Waschen, Bügeln und mehr Zeit bekommst, dich hinzulegen, wenn auch dein Kind mal schläft... Lieben Gruß, Kristina
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