Mitglied inaktiv
liebe biggi, ich muss mich schon wieder an dich wenden, weil ich einfach auf keinen grünen zweig komme mit meiner kleinen und dem abstillen.. ich habe dir schon zweimal geschrieben und du hast mir schon viele tips gegeben.. leider verweigert unsere Maus (14 Wochen) immer noch jegliche Flasche, Becher usw., und so langsam glaube ich nicht mehr dass ich sie jemals an die Flasceh gewöhnen kann... Braucht es einfach nur Zeit oder ist es aussichtslos? Das Problem ist, dass ich so langsam einfach keine Nerven fürs Stillen mehr habe, ich fühle mich immer mehr eingeengt und je mehr Leute mir sagen, dass ich einfach keine andere Chance als weiterstillen habe, desto mehr entwickle ich eine Abneigung dagegen.. Kann ich nicht selber entscheiden, wenn ich nicht mehr will? Mache ich deswegen alles falsch? Aber was soll ich tun, wenn die Kleine nur vom Busen trinken will. Ich weiß nur, dass ich so nicht mehr weitermachen will, da ich wirklich darunter leide. Und die Kleine so langsam auch.. Jeden Tag "üben" wir die Flasche, außerdem trinkt sie am Busen eh so unruhig und verschluckt sich... GIbt es keine Möglichkeit ein 14 Wochen altes Baby abzustillen? Schade ich ihr damit so sehr? Was hältst du davon, mit stillhütchen zu stillen, dass sie sich an plastik gewöhnt?? oder muss ich enfach nur weiter versuchen? nur mit jedem fehlversuch setze ich mich weiter unter druck... Ich möchte nicht nerven, aber ich fühle mich momentan so schlecht.. liebe grüße claudia
? Liebe Claudia, „Kann ich nicht selber entscheiden, wenn ich nicht mehr will?“ prinzipiell kann eine Mutter schon entscheiden, wenn sie nicht mehr will, aber ein Teil des „Vertrags“, den wir mit der Geburt eines Kindes unterschrieben haben, sagt einfach: Das Leben wird nicht mehr so sein wie zuvor und es wird immer Situationen geben, in denen wir nicht mehr uneingeschränkt entscheiden können, was wir tun oder nicht tun. Es hat keinen Sinn, wenn Du dich selbst unter Druck setzt und damit eine angespannte Situation entstehen lässt, die sich zu einem Teufelskreislauf entwickelt. Denn den Eindruck habe ich: Ihr seid in einem verhängnisvollen Kreislauf gefangen. Was empfindest Du beim Stillen als einengend? Mach dir doch mal eine Liste der Punkte, von denen Du denkst, dass sie dich einengen und dann schau objektiv, wie viel sich daran tatsächlich ändert, wenn du abstillst. Sei dabei aber ehrlich zu dir selbst und idealisiere nichts. Vielleicht hilft es dir, wenn Du schriftlich vor dir hast, was sich denn wirklich verändern lässt und was nicht. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Du bist genervt, wenn dir jeder sagt, dass du weiter stillen musst. Dein Kind ist genervt, dass du ihm ständig die Flasche in den Mund stecken willst. Stillen ist das natürlichste der Welt. Warum möchtest du sie mit Attrappen groß werden lassen und ihr nie das Sichere Gefühl geben, was sie an deiner Brust bekommt. Klar, sie ist unruhig an deiner Brust, aber ihr müsst euch beide erstmal an die neue Situation gewöhnen. Dein Kind spürt deinen Druck und es ist einfach noch nicht so weit, die Brust aufgeben zu können. Die Brust stillt weitaus mehr Bedürfnisse als nur Nahrung - das kann KEINE Flasche ersetzen. Warum hast du ein Baby, wenn es dich deiner Meinung nach in deiner Freiheit einengt. Sicher muss man die Bedürfnisse des Kindes immer berücksichtigen, aber später erntet man auch einiges dafür.
Mitglied inaktiv
hallo, ich verstehe dich auch nicht, tut mir leid. aber du reagierst meiner meinung nach sehr egoistisch und trotzig. hast du schon mal ueberlegt, was du deinem kind zu nehmen versuchst? sein ureigentliches glück als säugling. denk mal anders. wenn du dich so eingeengt fühlst, dann wirst du merken, dass auch in anderen situation mit baby dieses gefühl der einengung kommt. warum hast du also ein baby?? ein kind braucht dich eben 100%, das ist so gesehen einengung zu 100%. aber das ist eben so, das ist Mutter-sein. und überlege mal, die flasche engt dich noch mehr ein. ständig künstliche milch kaufen, fläschchen machen und sterilisieren, krankheiten in kauf nehmen, die die künstliche milch fördern. womöglich trinkt es nur teile davon, dann musst du den rest wegschütten. nachts musst du aufstehen, fläschchen machen usw....also einengung pur. ich verstehe dich nicht.
Mitglied inaktiv
Hallo, ich kann verstehen, dass ihr mich nicht versteht, allerdings finde ich schade, dass ihr es auch nicht versucht.. Ich werde mir eure Worte zu Herzen nehmen, auch wenn einige davon treffend sind. So glaube ich nicht dass jemand das Recht hat zu fragen, warum ich "dann" ein Kind habe. Ich liebe mein Kind über alles (und noch viel mehr) und das hat niemand anzuzweifeln! Mir ist auch klar, dass ich nun 100% Mutter bin, aber auch Mütter haben Bedürfnisse, außerdem können ich und mein Partner es uns nicht erlauben, dass ich mich zu Hause ausruhe und nur für das Kind da bin, daher sollte ich auf der einen Seite arbeiten gehen und auf der anderen Seite mein Studium beenden. Ich werde die Kleine auch nicht zu etwas zwingen, aber ich hoffte einfach, dass es vielleicht jemanden gibt, der mir von ähnlichen Situationen berichten kann und mir Mut zusprechen oder Tips geben kann. Gute Nacht Claudia
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