Mitglied inaktiv
Hallo Ich konnte leider mein erstes Kind nicht stillen - habe keine Milch bekommen warum auch immer. Jetzt bin ich wieder schwanger und möchte gerne vorab alles tun um diesmal mehr Erfolg zu haben. Ich habe nur sehr kleine Brüste und es heißt ja immer in der Schwangerschaft bereiten sich diese auf das Stillen vor und werden größer. Meine tun das biher noch nicht. An meinen Brüsten hat sich noch nichts geändert - wie in der 1. SS auch schon. Die Brustwarze ist zwar viel empfindlicher und dunkler geworden aber an der größe hat sich noch nichts getan. Woran kann das liegen - was kann ich tun? Bin jetzt in der 14. SSW.
? Liebe Windi, ich kann nun im Nachhinein und ohne genauere Einzelheiten zu kennen nicht sagen, warum das Stillen bei Ihrem ersten Kind nicht geklappt hat, doch Ihre unglückliche Stillerfahrung muss sich jedoch beim zweiten Kind keineswegs wiederholen!!! Nur wenig erkennbare Veränderungen an der Brust können ein Hinweis auf zu wenig Brustdrüsengewebe sein, aber das muss keineswegs heißen, dass dies auch bei Ihnen der Fall ist. Die wichtigsten Punkte für den Grundstein einer erfolgreichen Stillbeziehung auf die folgenden Schlagworte zusammenfassen: Bald stillen - oft stillen - uneingeschränkt stillen - keine Flüssigkeit oder andere Nahrung dazugeben außer bei medizinisch begründeten Fällen. Die wichtigste Vorbereitung für das Stillen ist INFORMATION. Sehr viele Stillprobleme lassen sich vermeiden, wenn die Frau über die richtigen Informationen verfügt und zusätzlich eine kompetente Unterstützung erfährt. Wunden Brustwarzen und anderen Stillproblemen können Sie am besten dadurch vorbeugen, dass Sie sich informieren. Wunde Brustwarzen entstehen in über 80 % der Fälle durch falsches Anlegen oder Ansaugen. Es ist extrem wichtig, korrekt anzulegen, nicht nur um wunde Brustwarzen zu vermeiden, sondern auch, damit die Brust gut stimuliert und richtig entleert wird und so die Milchbildung gut in Gang kommt bzw. aufrecht erhalten wird. Deshalb ist es entscheidend, dass Sie sich möglichst gut über das Stillen und die grundlegenden Dinge wie korrektes Anlegen und Ansaugen, das Prinzip von Angebot und Nachfrage, Stillen nach Bedarf usw. informieren. Nochmals: Ganz wichtig ist dass Sie wissen, wie korrekt angelegt ist und woran Sie erkennen, dass das Baby richtig ansaugt und effektiv an der Brust trinkt. Hierzu bietet sich neben dem Lesen der entsprechenden Literatur (z.B. „Stillen - Rat und praktische Hilfe für alle Phasen der Stillzeit" von Marta Guoth-Gumberger und Elizabeth Hormann, „Das Handbuch für die stillende Mutter" von der La Leche Liga, „Stillen - einfach nur stillen" von Gwen Gotsch, das erste bekommen Sie leider nur noch gebraucht (z.B. bei amazon), die beiden letzteren im Buchhandel, bei der La Leche Liga oder jeder LLL-Stillberaterin) der Besuch einer Stillgruppe an. In einer Stillgruppe treffen Sie nicht nur andere stillende Mütter, sondern Sie lernen auch gleich eine kompetente Ansprechpartnerin kennen, für den Fall, dass es nach der Geburt zu Stillproblemen kommen sollte. In jedem Fall würde Ihnen raten, noch während der Schwangerschaft eine Stillgruppe zu besuchen und sich dort informieren und beraten zu lassen. Dort lernen Sie auch gleich eine kompetente Ansprechpartnerin kennen, falls es nach der Geburt zu Problemen kommen sollte. Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. Eine schöne Schwangerschaft und eine gute Geburt. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Ich komme aus 96106 Heubach Wie kann man feststellen das man zu wenig Brustdrüsengewebe hat? Bei den KV Untersuchungen wird ja auch die Brust untersucht und die FÄ hat nie erwähnt das da was nicht in Ordnung sei? Ich werde sie aber sicherheitshalber bei der nächten VU darauf ansprechen
? Liebe Windi, die nächstgelegene LLL-Stillberaterin dürfte Frau Hannah Kocurek Tel.: 09548-980967 sein. Frauen mit zu wenig oder unzureichend entwickeltem Brustdrüsengewebe haben oft eine recht markante Brustform, die einen ersten Hinweis auf dieses Problem geben kann. Die genaue Abklärung ist nicht ganz einfach und kann nur durch eine gründliche Untersuchung, auch mit Ultraschall, erfolgen. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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