Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Schreien beim Anlegen

Frage: Schreien beim Anlegen

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Liebe Frau Welter, ich habe einen 8 Wochen alten Sohn, den ich voll stille. Da es schwierig für ihn ist, die Brustwarze zu fassen, stille ich ihn mit Stillhütchen, was auch sehr gut funktioniert. Seit ein paar Tagen passiert es aber immer mal, dass er beim Anlegen die Brust anschreit. Das passiert immer dann, wenn er unruhig und quengelig wird und ich nicht herausfinden kann, was ihn stört. Ich versuche dann alles mögliche - Windel, herumtragen etc. Wenn nichts hilft lege ich ihn an. Dann beginnt er sehr laut zu schreien, umschließt mit seinem Mund nicht das Brusthütchen, was er wegen des Schreiens vielleicht auch dann nicht kann. Dann denke ich natürlich, dass er nicht essen möchte, aber ab da hilft gar nichts mehr. Er schreit lauthals, bis ich ihn wieder anlege, ihn einige Zeit die Brust anbrüllen lasse und dann endlich beginnt er zu trinken. Er trinkt dann meist sehr lange und schläft dann ein. Das passiert meist vormittags und abends vor dem ins Bett gehen (nicht jeden Abend). Ich habe inzwischen, wenn er so quengelig wird schon richtig Sorge ihn anzulegen, da ich befürchte, dass er dann wieder schreit. Dazwischen klappt es wunderbar mit dem Anlegen. Ich stille übrigens nach Bedarf und dabei relativ häufig, in manchen Phasen mindestens einmal in der Stunde. Vielen lieben Dank schon mal für die Antwort, übrigens auch ganz herzlichen Dank zu dem gesamten Forum. Mir hat es schon oft geholfen und viele Unsicherhieten abgebaut. Liebe Grüße, Sabine Schmidt


Biggi Welter

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? Liebe Sabine, klingt so, als ob der Kleine und Sie ein Kommunikationsproblem haben. Das passiert vielen Müttern und übrigens nicht nur beim ersten Kind. Es dauert einfach eine Weile, bis man raus hat, was das Kind denn nun genau will. Nicht jede Unruhe und jedes Quengeln bedeutet Hunger und manche Kinder mögen nur dann an die Brust, wenn sie hungrig sind. Andere Kinder hingegen mögen es gar nicht, mit verschiedenen Manövern erst abgelenkt zu werden und wenn sie dann schließlich erst einmal in entsprechender Schreistimmung sind, dann hilft die Brust auch nicht mehr. Hier gibt es kein Pauschalrezept, sondern es hilft nur das Ausprobieren und im Laufe der Zeit wird frau als Mutter sicherer und die Kommunikation wird besser. Also: Geduld und Nerven bewahren und daran denken, dass auch Mütter erst in ihre Rolle hineinwachsen müssen und noch keine Meisterin vom Himmel gefallen ist. Solange das Kind gedeiht und nicht dauerschreit, ist alles noch im grünen Bereich. LLLiebe Grüße Biggi Welter


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