Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Schmerzen in der Brust aber nicht hart oder rot??

Frage: Schmerzen in der Brust aber nicht hart oder rot??

Mitglied inaktiv

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Liebe Biggie, eine Frage hab ich. Seit heute Nacht hab ich in der rechten Brust Schmerzen. Heute Nacht war die Brust auch hart aber ich glaube nur, weil sie recht voll war. Seit gestern habe ich Fieber (bzw. erhöhte Temp.) und Gliederschmerzen aber ich glaube es ist eher ein Infekt. Mein Mann hat seit heute Nacht auch Fieber, die Große hatte am Sa. erhöhte Temp. Nun war ich heute bei meiner Hebamme, sie hat sich die Brust angesehen: Urteil: weder rot noch hart. Weh tut es trotzdem. Die rechte Brust ist unterhalb und links der Brustwarze total berührungsempfindlich. Was würden Sie raten?? Ach ja, meine Tochter ist 7 Wochen alt. LG, luca


Biggi Welter

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Liebe Luca, die Übergänge zwischen Milchstau und Brustentzündung sind fließend. In beiden Fällen ist die Brust (an einer Stelle oder komplett) hart und/oder schmerzt. Es kann rote und heiße Bezirke geben. Bei einer Brustentzündung kommen dann immer noch Fieber und eventuell auch Kopf und Gliederschmerzen, wie bei einer Grippe dazu. Ob Du nun eine Grippe oder eine Brustentzündung hast, kann ich nicht beurteilen. Um eine Brustentzündung in ihren Anfängen zu überwinden oder um zu verhüten, dass sich ein Milchstau zu einer Brustentzündung entwickelt, sollte sich die Mutter ein bis zwei Tage mit ihrem Baby ins Bett legen, um sich auszuruhen und sich zu erholen. Idealerweise sollte ihr jemand während dieser Zeit die Hausarbeit ganz abnehmen. Vor jedem Stillen sollte feuchte Wärme auf die Brust einwirken. Ist das Stillen schmerzhaft, kann zuerst an der nicht betroffenen Seite und nach dem Einsetzen des Milchspendereflexes an der kranken Brust gestillt werden, und zwar solange, bis die Brust wieder weicher wird. Die Stillmahlzeit sollte dann an der ersten Brust beendet werden. Manche Frauen empfinden auch Quarkwickel als angenehm. (Bitte darauf achten die Brustwarze und den Brustwarzenhof beim Anlegen eines Quarkwickels auszusparen) Häufiges Stillen rund um die Uhr ist nötig, damit die Milch in der erkrankten Brust am Fließen gehalten wird. Außerdem sollte beim Auftreten der oben genannten Symptome ein Arzt aufgesucht werden, da unter Umständen Medikamente erforderlich sind. Eine Brustentzündung ist KEIN Grund zum Abstillen. LLLiebe Grüße, Biggi


Mitglied inaktiv

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Danke! Ich schreibe oben noch mal was zum aktuellen Stand.


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