Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe ein unglaublich schlechtes Gewissen und ich will nun keine Absolution von Ihnen ;) Nur, würde ich gern wissen, wielang man im Minimum stillen sollte um den Kindern alles wichtige mitzugeben! Ich habe meine Zwillinge nun 5 Monate gestillt. Eine davon ist leider schwer krank (O2 pflichtig, Magensonde, ect..), für sie pumpe ich.. Ich kann langsam nicht mehr, da ich ja noch eine Grosse im Alter von 2 habe! Die Milch wird immer weniger, momentan schaffe ich es nicht mal mehr, eine komplette Mahlzeit (90ml) abzupumpen! Wir sind fast jeden zweiten Tag in der Klinik zwecks engmaschiger Überwachung der Kleinsten und somit muss ich mir oft auch das "abpumpen" verhalten, das wiederrum wirkt sich auf die Menge aus, klar.. Wenn ich mal Zeit hätte, also wenn alle 3 zu gleich schlafen, geb ich zu schlaf ich meist sofort ein und pumpe wieder nicht (ich weiss, meine Schuld).. Nun möchte ich gern wissen, ob es eine zeitliche Grenze gibt, wo das "gröbste" überstanden ist? Ich stille bzw pumpe natürlich solang weiter, wie es geht, aber die Gedanken über etwas mehr Zeit (Schlaf) für mich drängen sich immer öfter auf! Und gleich noch eine Frage.. ich habe einen schlimmen Neurodermitisschub, was kann ich während des stillens denn verwenden? Vielen lieben Dank für die Antwort mit freundlichen Grüssen Rahel
Liebe Rahel, ich würde dich so gerne einfach mal in den Arm nehmen und drücken, denn deine Situation ist mehr als anstrengend! Dass Du es SO LANGE geschafft hast, ist eine enorme Leistung und Du kannst stolz auf dich sein! Schlaf dich aus und setze dich nicht unter Druck, denn es wird wahrscheinlich schon wieder besser klappen, wenn Du einfach mal lös lässt und selbst etwas zur Ruhe kommst. Fünf Monate stillen sind prima und wenn Du jetzt zufütterst wird dein Kind klar kommen! Evtl. bekommt dein krankes Baby etwas mehr Muttermilch, besprich das am besten mit dem Arzt. Außerdem möchte ich dir wirklich nahe legen, einmal mit deinem Arzt zu sprechen, ob er dir eine Haushaltshilfe verschreiben kann. So hast Du etwas Luft und kannst neue Kraft sammeln. Ganz ehrlich, am liebsten würde ich mich ins Auto setzen und zu dir kommen und dir erst einmal einen Kaffee kochen ;-), ich wünsche dir von Herzen viele Freunde und Menschen, die dich auffangen. Ich bin selbst eine ehemalige Frühchenmama und ich weiß, wie sehr anstrengend es gerade ist für dich. Sei umarmt Biggi
Mitglied inaktiv
Vielen lieben Dank für deine netten Worte - ich musste direkt losheulen! Es kommt eine Kinderkrankenschwester für 2 - 3h die Woche die mich mit meinem Sorgenkind unterstützt! Aber ehrlich gesagt, kann ich noch nicht "loslassen". Die Kleine ist erst seit ein paar Wochen zu Hause! Meine Gefriertruhe ist voll mit Muttermilch, welche ich meiner Kleinsten zukommen lassen will, wenns nicht mehr so "rinnt", denn sie hat schon eine Darm OP hinter sich mit Stomaanlage und somit ist Mumi sicher das Beste! Mit den Ärzten wurde es auch so besprochen, solange es geht die Kleine mit Mumi zu versorgen ggf die Grosse und zum Glück ganz gesunde Maus abstillen! Eigentlich würde ich ja so gerne stillen, aber eben stillen und nicht mehr pumpen, leider wird meine Maus wohl noch eine Weile zu schwach dazu sein! Und die Milch reicht nicht mehr für beide.. (oder die Zeit, ich weiss es nicht) Eigentlich wollte ich nur noch schnell "Danke schreiben" und schon wieder ein Absatz. Vielen lieben Dank die für die lieben Worte! Wünsche alles Gute Rahel
Liebe Rahel, ich könnte mitheulen und bin heute wieder so dankbar, dass mein inzwischen 14-jähriges Mädchen gesund und munter neben mir sitzt. Ich kann deine Angst und Sorge mitfühlen und ich wünsche dir sehr, dass auch dein Mädchen bald gesund wird und Du es einfach genießen darfst! Bitte setze dich nicht unter Druck und wenn Du noch Milch eingefroren hast, dann nimm diese und gib sie deiner Kleinen. Du wirst sehen, die Milch wird wieder besser fließen, wenn Du gelöster bist und nicht mehr ganz so viel Stress hast. Sprich vielleicht doch einmal mit dem Arzt, ob er dir zusätzlich eine Haushaltshilfe zur Seite stellen kann, damit Du ein wenig ausruhen kannst. Er kann das machen und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass so eine Hilfe wirklich herrlich sein kann! Gerne können wir auch einmal telefonieren, ich stehe dir gerne zur Seite, wenn Du das magst! Ganz liebe und herzliche Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Hallo nochmals, gern würde ich dein Angebot annehmen. Es ist schwierig jemanden zu finden, der einen versteht, wobei ich natürlich auch niemanden belasten will. Im Bekanntenkreis gibt es zum Glück keine Frühchenmamis. Meine Tochter wird leider nie ganz gesund werden, vielleicht ist es mir deswegen so wichtig zu stillen. Ich will unbedingt etwas für sie tun! Ärzte, Pfleger, alle tun soviel für sie, nur ich als Mama mache nichts. Da sie mit 5 Monaten erst zarte 3000g hat, spielt die Nahrung natürlich eine grosse Rolle und darum hab ich auch permanent dieses schlechte Gewissen. Auch der Grossen gegenüber, die ja als Erste abgestillt wird... So, nun hab ich dich zugetextet. Sorry. Bitte nicht mitheulen - eigentlich geht es uns gut. Ich bin dankbar für meine Mädchen und auch positiv gestimmt was die Zukunft anbelangt. Das mit der Haushaltshilfe, da muss ich mich erkundigen, welche Aufgaben übernehmen die? Hier bleibt schon mal etwas auf der Strecke ;-) Danke fürs lesen und gute Nacht Rahel
Liebe Rahel, Du tust sogar VIEL für dein kleines Mädchen, denn Du nimmst es an und liebst es, genau so wie es ist. DAS ist so wichtig und richtig, denn viele würden in dieser Situation hadern! Klar kann ich es verstehen, dass Du ein schlechtes Gewissen hast, wenn Du jetzt ein Baby abstillst, aber Du hast es FÜNF lange Monate geschafft! Das ist spitzenmäßig und wirklich nicht leicht zu schaffen. Du hast dafür all meine Bewunderung, ganz ehrlich! Eine Haushaltshilfe kommt stundenlang zu Euch heim, Du entscheidest, ob sie kocht, einkauft, putzt oder die Kinder nimmt. Wir hatten während meiner Krankheit eine junge Frau da, die ein wirklicher Engel war und sie hat all das gemacht, was ich zu der Zeit nicht geschafft habe (inklusive Pudding kochen für mich, wenn es mir ganz sclecht ging ;-)). Wir haben heute (5 Jahre später) noch Kontakt….. Für uns war das damals eine wirklich große Hilfe und meine Bedenken „jemanden Fremdes“ hier zu haben, hat sich in Minuten einfach aufgelöst. Selbst wenn sie nicht so nett ist, ist das doch auch egal, dann kann sie wenigstens die Wäsche machen oder eben kochen und aufräumen. Frag den Arzt, dafür sind wir versichert und Du hast ja nun wirklich die Indikation dafür!!!! Sei umarmt und ruf an, wenn Du magst!!! Biggi
Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, ich hab auch gehadert am Anfang, inzwischen seh ich sie ja als gesund an! Wenn nur nicht diese ständigen Kliniktermine wären ;) Danke wegen dem Tipp, also diese Haushaltshilfen sind unglaublich teuer, da nicht ICH betroffen bin! Dazu kommt ja die Krankenschwester, während diese hier ist, könnte ich ja den Haushalt schmeissen! (nur dieses Loslassproblem) Aber ich bekomme eine, die mir die Grosse in die Kita bringt und abholt! Das ist schon viel wert! Leider, bin ich über die Grenze drüber und hier läuft das wohl anders.. aber danke für den Gedankenanstoss.. Vielleicht brauche ich wirklich Hilfe und weiss es gar nicht? Ich hoffe du bist wieder ganz genesen und hast nichts zurückbehalten! Vielen lieben Dank für deine Hilfe! Danke für das was du tust! Alles Gute Rahel (anrufen ist auch so eine Sache nach Germany ;D - Aber vielen lieben Dank für das Angebot.. ich behalte es im Hinterkopf!)
Liebe Rahel, oh ja, ich kann dich gut verstehen, meine Kleine war damals monitorüberwacht und wir waren ständig in der Klinik….. Ich wünsche dir wirklich, dass es bald besser wird und Ihr zur Ruhe kommt, dass Du viel Hilfe und Unterstützung bekommst und es dir einfach bald einfach gut geht! Du kannst mir jederzeit schreiben, gerne auch privat. Biggi
Ähnliche Fragen
Hallo, mein Kind wird in paar Tagen 2 Jahre alt. Ich stille immer nach Bedarf - auch nachts. Mal 1 mal nachts, mal aber auch 4 mal. Jetzt meinte die Zahnärztin ich soll schnell wie möglich nachts nicht mehr stillen. Das wäre fatal für die Zähne zwecks Karies. Habe natürlich Angst! Wie fange ich an nachts nicht mehr zu stillen. Ein ...
Hallo, ich habe nun 3 Monate voll gestillt und würde nun gerne abstillen und auf Pre umstellen. Wie gehe ich hier am Besten vor ohne einen Milchstau zu bekommen? Ist abpumpen sinnvoll? Salbeitee trinken? Würde gerne innerhalb einer Woche abstillen. vielen Dank. lg
Liebe Frau Welter, ich habe eine Frage zum Thema (Ab)Stillen: mein Sohn ist 9 Monate alt. Bis 6 Monate wurde er voll gestillt, er hat zu keiner Zeit Schnuller oder Flasche akzeptiert. Wir haben alle möglichen Sauger, Flaschen, Pulvermilch, abgepumpte Milch ausprobiert, egal ob müde, wach hungrig, Papa oder Mama, er wollte es einfach nicht. Haben wi ...
Liebe Biggi, ich bin aktuell in der 8. SSW und muss auf dringenden Rat meiner Gynäkologin abstillen, da es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt. Diese Entscheidung tut mir unglaublich weh, auch wenn ich weiß, dass sie medizinisch notwendig ist. Mein Kind ist 20 Monate alt und stillt tagsüber nur noch zum Einschlafen, abends ebenfalls zum E ...
Guten Tag, ich möchte gerne zum Thema Abstillen und Milchstaus beraten werden. Mein Kind ist jetzt 8 Monate geht und soll ab Mai in die Krippe gehen. Bis dahin würde ich gerne sukzessive abgestillt haben, da ich ab Juni auch wieder arbeiten will und nicht weiter stillen möchte. Nun ist es so, dass er bereits 3x täglich Beikost bekommt und es auc ...
Kind 20 Monate stillt noch 3 Mal: Morgens 5-6Uhr Mittags 11Uhr oder 14uhr [wenn ich Sie hinlegen um 11Uhr - wenn Sie in der Kita ist nach dem abholen 14Uhr] Abends 18:30-19Uhr Sie isst sehr schlecht. Es gibt kein essen, bei dem man sagen kann,dass isst Sie bestimmt/sicher. Gemüse isst Sie nur wenig und auch Obst geht nicht immer. ...
Liebe Biggi, ich muss so langsam abstillen, da bei mir eine chronische Borreliose festgestellt wurde und wenn ich meine eigene Gesundheit angehen möchte, muss ich gewisse Dinge einnehmen, die nicht an Stillenden erprobt sind bzw. teilweise stillunverträglich sind. Meine Tochter ist jetzt 16 Monate alt und das Einschlafen untertags ist ziemlich her ...
Liebe Biggi, ich habe soeben viele deiner Antworten auf gestellte Fragen zum Thema Abstillen gelesen und war berührt von deiner Empathie und deinem Verständnis für jede einzelne Situation der Mütter die verzweifelt, verunsichert und einfach nicht weiter wissen - so wie ich. Hier unsere Situation. Unser Sohn ist jetzt 19 Monate alt und wird fast ...
Hallo. Ich würde gerne "abstillen", habe seit Mitte Mai für unseren Sohn abgepumpt. Durch Brustentzündung im Dezember und Milchstaus etc. bin ich mittlerweile soweit, dass ich schon mitten im Abstillprozess bin, jetzt aber gerade nicht weiß wie ich es "beende". Ich pumpe nur noch morgens und abends 10 Minuten und es kommt auch nicht mehr viel raus ...
Hallo, Mein Sohn wird in sechs Wochen 3 Jahre alt. Er geht halbtags in den Kindergarten, den Rest der Zeit kümmere ich mich um ihn. Ich versuche ihn seit ca. 6 Monaten abzustillen. Zuerst haben wir es auf vier mal reduziert (morgens, Mittagsschlaf, abends und einmal nachts), dann habe ich versucht, es auf zweimal zu reduzieren, ohne nennenswert ...
Die letzten 10 Beiträge
- Stillen nach abgewöhnen stillhütchen
- Offene Wunde an Brustwarze und eitrig entzündete Drüse (?)
- Schwanger stillen
- Shampoo mit Menthol in Stillzeit
- Update schmerzende Brust und Herpes beim Kind - jetzt Fieber
- Schwierigkeiten beim Abstillen eines 3-jährigen
- Milcherhaltung Magen-Darm
- Starker Milchspendereflex
- Stillen bei Herpes Infektion des Kindes und schmerzender Brust
- Beißen