Christina1983
Hi, wie schon in der Frage steht hat meine kleine so wie es aussieht eine Saugverwirrung. Am Anfang im Krankenhaus und danach auch noch zuhause wurde sie teilweise mit Flasche ernährt. Nach einiger Zeit habe ich dann komplett auf Brust umgestellt gehabt, doch leider kommt es immer wieder vor das sie nicht richtig saugt. Oft ist sie auch extrem gereizt auch wenn ich davor immer bei Hungeranzeichen die Brust gegeben habe und sie nur kurz gesaugt hatte (Beispiel: sie hat Hunger nimmt die Brust rein oder sucht angestrengt danach lässt sie aus beginnt zu weinen) oft versuche ich sie dann immer wieder zu beruhigen so das ich es immer wieder mit dem Anlegen versuchen kann aber oft zieht sie auch an der Brust und lässt sie dann wieder aus. Sie ist jetzt 3 Monate und es wird eigentlich immer schlechter obwohl sie nur die Brust bekommt. lg Christina
Liebe Christina1983, eine Saugverwirrung entsteht, wenn ein Kind mit dem Wechsel zwischen den Trinktechniken an Brust und künstlichem Sauger (dazu gehören Flaschensauger, Schnuller und Stillhütchen) nicht zurecht kommt und dann die Brust schlussendlich sogar verweigern kann. Das ist ein ernsthaftes Stillproblem, das schon viele Sorgen und Tränen bei Müttern und Kindern verursacht hat. Doch eine Saugverwirrung kann überwunden werden. Dabei ist es die erste Maßnahme, dass sämtliche künstlichen Sauger (auch Schnuller!) weggelassen werden. In leichteren Fällen kann dies schon ausreichen. Am besten besprechen Sie mit einer Stillberaterin in Ihrer Nähe, wie Sie vorgehen können. Die Kollegin kann Ihnen dann im persönlichen Kontakt gezielte Tipps und Hinweise geben, auch zum Thema Steigerung der Milchmenge und Wachstumsschübe. Adressen von Stillberaterinnen finden Sie im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Vorsichtshalber würde ich den Kleinen noch von der Kinderärztin/arzt anschauen lassen, nicht dass doch noch ein anderer Grund dahinter steckt. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Christina1983
Hi, Alle anderen Sauger haben wir schon lange weggeräumt vorallem weil sie kein Flascher und keinen Schnuller mehr nimmt seid kurz nach dem Krankenhaus. Heute zB ist es sehr schlimm sie hat Hunger will trinken schafft es aber nicht richtig (es entsteht kein sog und schon langsam beginnt es auch weh zu tun) Lg
Liebe Christina1983, bitte wende dich wirklich schnell an eine Kollegin vor Ort. Wichtig ist auch, dass Du in dieser Situation nicht die Geduld verlierst und versuchst so ruhig wie möglich zu bleiben. Außerdem haben sich die folgenden Dinge bei einem Stillstreik bewährt: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Um die Milchproduktion aufrecht zu erhalten bzw. wieder dem Bedarf des Babys anzupassen, solltest Du deine Milch ausstreichen oder abpumpen. Die so gewonnene Milch kannst Du deinem Kind mit einer alternativen Fütterungsmethode anbieten, z.B. mit einem Becher. Biggi
Christina1983
Eine Frage hätte ich noch was für ein Becher ist hier gemeint? Lg
Liebe Christina1983, Sie können die Milch aus einem Trinklernbecher oder einer Tasse anbieten, auch die Becherfütterung ist zu empfehlen. Zum Becherfüttern gibt es spezielle Becher, aber Sie können auch einfach einen kleinen Becher in der Größe eines Schnapsglases (oder den Verschlussbecher von Babyflaschen) verwenden. Der Vorteil der Säuglingsbecher ist, dass sie eine Maßskala haben Sie wissen also, ob Sie 30 oder 40 g hineingetan haben. Bei der Becherfütterung wird der Becher dem möglichst aufrecht im Schoß der Mutter/des Vater sitzenden Kind an die Unterlippe angelegt. Sie kippen den Becher dann langsam und vorsichtig, so dass die Milch in den Mund des Babys läuft. Achten Sie darauf, dass immer nur so viel Milch fließt, wie das Baby problemlos schlucken kann und setzen Sie immer wieder ab. Wird die Becherfütterung richtig durchgeführt verschlucken sich die Babys nicht. Bereits frühgeborene Babys können mit dem Becher gefüttert werden. Spezielle Babyfütterbecher gibt es von den Firmen Ameda und Medela und können in der Apotheke bestellt werden. Ihr Baby wird ein paar Anläufe brauchen (und ihr auch) bis es den Dreh raus hat, wie es die Milch aus dem Becherchen bekommt. Vielleicht hilft Ihnen dieses Video: http://www.youtube.com/watch?v=OAQcvHkFbdc Gerade Stillkinder verfügen über einen sehr guten Würgereflex, so dass die Gefahr, dass sie sich verschlucken relativ gering ist. Dennoch sollte ein Kind nie beim Essen alleine gelassen werden. LLLiebe Grüße, Biggi
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