Mitglied inaktiv
Hallo! Zm wahrscheinlich millionsten Mal die Farage ob das Baby auch satt wird. Unsere Tochter kam vor 14 Tagen mit 4410g auf die Welt und hat nach 5 Tagen die Klinik mit 4170g verlassen mittlerweile sind wir wieder bei etwa 4400g. Sie kommt ca 6-7 mal am Tag. Ausser am Milcheinschuss und nach dauerstillen um den 10. tag hatte ich nie eine harte Brust, auch merke ich sonst fast keinen unterschied ob sie voll oder leer ist. Höchstens vorne am Warzenhof, der ist vor dem Stillen härter als hinterher. Milcht tropft nie raus, BH trage ich selten. Seit ein paar Tagen ist unsere Maus nachmittags sehr unruhig und will eigentlich die ganze Zeit auf den Arm. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und ein paar Mahlzeiten ausgewogen. Die schwanken so zwischen 110 und 70 g, wobei die menge den Tag über abnimmt. Nun bin ich mir aber gar nicht sicher ob es tatsächlich am Angebot liegt, denn wenn ich auf den Warzenhof hinter der Warze drückr spritzt die Milch aus mehreren Kanälen. Und heute habe ich ihr mal einige Spritzer in den Mung gegeben, da hat sie ganz zornig geschrien (war nach dem Stilklen) Will sie vielleicht gar nicht mehr trinken sondern nur nuckeln? und wird am Busen unruhig( sie zieht die Brustwarze lang oder drückt ihr Gesicht in den Busen, etc.) weil immer noch milch kommt die sie gar nicht mehr will. Oder ist der Busen zu leer und sie muss sich zu sehr anstrengen???? Viele Fragen und hoffentlich eine Antwort. Meine Hebamme hat für das Problem nur ein Lachen übrig und meinte nur sie trinkt ja gut, obwohl sie es nur einmal beim anlegen gesehen hat. Ich fühle mich hierbei ein bischen im Stich gelassen, vor allem weol sie weiss dass es mit meinen beiden großen auch immer Probleme gab. Der erste wollte mit 5 oder 6 Wochen nicht mehr an die Brust und der Kleine konnte trotz vorhandener Milch nicht trinken, wg. zu hohem Gaumen. Ich freue mich auf eine Antwort. Grüßle Cora.
? Liebe Cora, Deine Verunsicherung durch die Unruhe deiner Tochter kann ich nachempfinden, doch wenn ich lese, dass deine Tochter innerhalb von neun Tagen etwa 230 g zugenommen hat, stimme ich mit deiner Hebamme darin überein, dass Du dir sicher keine Sorgen machen musst, dass deine Tochter Hunger leiden würde. Bei der Gewichtszunahme bekommt sie sicher genug. Mit etwa zwei Wochen kann es gut sein, dass dein Baby gerade einen Wachstumsschub hat und deshalb so unruhig ist und viel nach der Brust verlangt. Es ist auch vollkommen normal und sehr weit verbreitet, dass die Babys am Morgen ruhiger und ausgeglichener sind als gegen Abend. Das häufig vorkommende abendliche Dauerstillen und auch die abendlichen Unruhephasen bei einem kleinen Baby werden leider oft so verstanden, als ob die Milch nicht mehr ausreiche. Doch dem ist in aller Regel nicht so. Es ist vielmehr so, dass sehr viele Kinder in diesem Alter am späten Nachmittag oder frühen Abend eine Phase starker Unruhe und Quengelig verbunden mit gehäuftem Stillverlangen haben, die absolut nicht mit mangelnder Milch zusammenhängt. Zu anderen Zeiten kann das Baby gut gelaunt sein, und es scheint keinen besonderen Grund und keine Gegenmittel (außer der Zeit) für diese Unruhephasen zu geben. Das Baby scheint sich nicht so unbehaglich wie bei Koliken zu fühlen, ist aber unzufrieden. Ist das bei euch auch so? Im Volksmund wird das die „Omastunde" genannt, d.h. dass jetzt eine liebevolle Großmutter gebraucht wird, die nichts Dringenderes vorhat, als das Baby zu wiegen und im Arm zu halten, bis seine Unruhe vorbei ist. Leider ist so eine Großmutter nicht immer verfügbar und der Vater des Babys ist auch nicht unbedingt zu diesen Zeiten zuhause. Doch es kann für dich und das Baby eine große Erleichterung bedeuten, wenn jemand anderes dann einspringt. Der Wechsel in andere liebevolle Arme, die ausgeruht sind und eine andere liebevolle Stimme bewirken oft, dass sich ein aufgebrachtes Baby beruhigt. Vielleicht kannst Du dann in Ruhe unter die Dusche gehen, einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft machen oder sonst etwas für dich tun. Anschließend, wenn Du etwas „Luft" für dich hattest, kannst Du mit „neuer Kraft" in die nächste Runde des abendlichen „Marathonstillens" gehen. Denk auch daran, dass durch dieses gehäufte Stillen am Abend, die Prolaktinausschüttung angeregt wird und damit deine Milchmenge gut aufrecht erhalten bleibt. Der Alltag mit Baby und zwei weiteren Kindern kann sehr anstrengend sein, deshalb solltest Du wirklich versuchen, dir so viel Ruhe wie irgendmöglich zu gönnen. Nimm alle Unterstützung an, die Du bekommen kannst, so lange diese „Unterstützung" nicht bedeutet, dass dir jemand das Baby abnehmen und ihm eine Flasche geben will. Glaub mir, deine Kleine wird nicht ewig so anstrengend bleiben, bald werdet ihr euch aneinander gewöhnt haben und Du wirst sicherer im Umgang mit der kleinen Erdenbürgerin und auch beim Stillen sein. Auch wenn es dir jetzt vielleicht sehr viel Aufwand erscheint, ist es sicher eine gute Idee, wenn Du einmal ein Stillgruppentreffen besuchen würdest. Der Austausch mit den anderen stillenden Frauen kann enorm hilfreich sein und bei konkreten Problemen hast Du gleich eine kompetente Ansprechpartnerin an der Hand. Wenn Du mir deinen Wohnort mit Postleitzahl angibst, suche ich dir gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. LLLiebe Grüße Biggi
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