sonar
Hallo, seit 2 Tagen habe ich Still- und Einschlafprobleme mit meinem Sohn. Er ist jetzt 10 Monate alt, hat sich tagsüber selbst abgestillt. Zum Einschlafen, 1-2x nachts und morgens hat er immer noch gerne getrunken. Nun aber haben wir seit 2 Tagen das Drama. Zum Einschlafen stillt er ganz normal und schläft gut ein. Gegen 1-2 Uhr wird er wach, weint, verweigert allerdings die Brust und weint noch mehr beim Anbieten. Dann fängt er an, herumzuklettern, wird aber ganz schnell müde. Dann akzeptiert er den Schnuller, braucht aber dennoch 2 Stunden, um wieder einzuschlafen. Morgens verweigert er ebenso die Brust (weint und dreht den Kopf weg). Er hat schon 7 Zähne und gestern ist der 8. durchgebrochen. Es könnte daran liegen. Was würden Sie mir raten: soll ich so weitermachen und ihm immer wieder die Brust anbieten, in der Hoffnung, daß er sie dennoch irgendwann wieder nimmt, oder versuchen, das erste Einschlafstillen auch abzugewöhnen, damit mein Sohn schlafen und trinken besser trennen kann? Eigentlich war ich zufrieden, so wie es war, und hätte es gerne noch etwas länger so gemacht. Stillt er sich jetzt ganz selbst ab? Vielen Dank für die Hilfe.
Liebe sonar, ein zehn Monate altes Kind stillt sich normalerweise nicht selbst ab, es streikt eventuell an der Brust oder es ist saugverwirrt. Sicherlich könntest Du jetzt ganz abstillen, aber wenn Du noch nicht magst, würde ich auf alle Fälle versuchen, den Streik zu überwinden. Du kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Um deine Milchproduktion aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass die Brust übervoll wird, sollte die Milch ausgestrichen oder abgepumpt werden. Die so gewonnene Milch kann dem Kind mit einer alternativen Fütterungsmethode angeboten werden, z.B. mit einem Becher. Die Flasche ist in dieser Situation nicht unproblematisch, denn es kann passieren, dass sich dein Kind dann zur Flasche hin abstillt. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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