Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

Probleme an der Brust

Frage: Probleme an der Brust

lienchen11

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Hallo , Meine Tochter ist jetzt 20 Wochen alt ! Sie wurde letzten Do. Geimpft 2 . Impfung 6 fach und pneumokokken ! Auf diese Impfung reagierte Sie 5 stunden spaeter mit einer Schreiattacke von 1. stunde! Danach wollte Sie im sitzen mit Stillkissen nicht mehr gestillt werden! Auch im liegen im bett ging es nur noch wenn Sie kurz vorm eunschlafen war :( ! Jetzt ist es so das Ich immer alles ruhig haben muss und abwarten muss das ICH die Zeichen fuer hunger erkenne dann geht es solala im sitzen ! Ist aber ein mucks hoert sie Sofort auf und weint :( frueher hat sie die brust geliebt uns ist immer ran gegangen Ob nun hunger war oder nicht ! Was ist das nur ? Wir wollen in den urlaub Fahren ... Habe angst das sie da nicht richtig trinkt :( denn gestern bei meinen eltern im schlafzimmer wollte sie auch nicht :( ! Erst als Wir wieder daheim waren ... Wenn Wir im Urlaub sínd ist es sicher das gleiche spiel! Vor Allem das sie nicht mehr im sitzen stillen will bereitet mir sorge ... Wenn man unterwegs ist gibts kein liege platz :( habt ihr die loesung fuer mein problem ??? ICH bin so Ratlos uns traurig ...


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Liebe lienchen11, auch ich kann von hier aus nicht beurteilen, ob der Zusammenhang zur Impfung tatsächlich besteht oder nicht, aber das tut auch wenig zur Sache. Denn du brauchst ja eine Lösung für euer Stillproblem! Das wirklich aller aller wichtigste jetzt ist, dass du zurück findest zu Ruhe und Zuversicht. Denn deine Angst und Nervosität stecken dein Baby an, ob du wilst oder nicht, und machen sie nur noch unruhiger. Natürlich schreibt sich das leichter als es sich sagt, aber wenn du bedenkst, dass in der Regel kein Kind an der Brust verhungert, fällt es dir vielleicht leichter, auch ihre jetzige Situation einfach einmal anzunehmen. Natürlich ist es wichtig, dass ihr zurück findet zum ruhigen Stillen. Aber das lässt sich nicht forcieren. Wir haben ein paar Tipps auf Lager, die auch bei Stillstreiks bewährt sind, und die euch hoffentlich helfen. Zunächst aber bitte ich dich, auch wenn das ganz "komisch" klingen mag, mit deinem Kind zu sprechen und ihr zu sagen, dass alles gut ist. Dass du siehst, dass sie ein Problem hat, dass ihr beide das aber zusammen durchstehen werdet und dass du da bist um ihr zu helfen. Auch wenn es wirklich total quer klingen mag, glaub mir, das allein hat schon oft Wunder bewirkt! Denn dein Baby kann sehr wohl verstehen, welche Botschaft zu ihm gibst! die folgenden Dinge bei einem Stillstreik bewährt: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Wenn du große Sorge hast, ob deine Maus überhaupt noch genug zu trinken bekommt, mach den Windeltest, und zwar am besten über 24 Stunden. Du kannst entweder die einzelnen Windeln wiegen, oder besser noch die von 24 Stunden sammeln, wiegen, und das Gewicht mit der gleichen Anzahl trockener Windeln vergleichen. So erhalten wir über die Ausscheidungen grob Aufschluss darüber, wie viel dein Kind trinkt. Der Gewichtsunterschied frische/volle Windeln sollte gut 400 Gramm betragen, dann ist klar, dass sie trotz aller Unruhe genügend Milch bekommt. Ist es deutlich weniger, melde dich bitte sofort oder schau, ob du eine Stillberaterin per Telefon erreichen kannst, denn dann sollte deine Maus auf anderem Wege Milch erhalten parallel zum Stillen. Lieben Gruß, und nicht verzweifeln!! Kristina


NaGa

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Hallo lienchen11, Warum deine Tochter gerade nach der Impfung so auf das Stillen und die Brust reagiert, kann ich mir auch nicht erklären. Wie war denn die Impf-Situation? Mal von der Impfung abgesehen, könnte es eventuell ein Stillstreik sein? Dass sie noch trinkt, wenn sie kurz vor dem Einschlafen ist, ist ja doch schon mal ein gutes Zeichen. Das könntest du schon jedes mal ausnutzen. Ausserdem könnte es, gerade auch an einem fremden Ort im Urlaub helfen, wenn du das Zimmer abdunkelst, für Ruhe sorgst, vielleicht könnt ihr das Bonding der ersten Stunden auch noch mal wiederholen, also beide bis auf die Windel nackt ausziehen, ins Bett und schmusen. Hast du auch schon mal daran gedacht, noch andere Stillpositionen auszuprobieren? Bei manchen Kindern die streiken soll angeblich auch helfen, wenn man sie im stehen/gehen stillt, bis der Streik irgendwann vorüber ist. Liebe Grüße und alles Gute, Nathalie


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