Ninella A.
Liebe Frau Welter, unser Sohn ist 9,5 Monate alt. er ist ein absoluter Tragling und hat seine derzeit zwei Schläfchen von 1 - 1 1/2h immer in der Trage gemacht und abends beim Einschlafstillen im Bett. dezeit steht der Schlaf irgendwie Kopf. Ich vermute die Regression/Trennungsangstphase sind ein Part davon. seit einer Woche möchte er tagsüber wieder an die Brust und schläft dabei sehr schnell und entspannt ein. Ablegen haben ich noch nicht versucht. abends braucht er gerade lange um tief einzuschlafen, sobald ich aus dem Zimmer gehen oder wenn ich es aus dem Zimmer schaffe ist er nach 10-30 Minuten wieder wach. Die Nacht ist so naja. Er weint oder schreit nicht, fängt aber an im Halbschlaf zu mackern. Manchmal reicht eine Hand auf dem Rücken, ansonsten muss es die Brust sein. nun zu meinen Fragen: ich bin der Meinung die Zwerge lernen mit der Zeit anders zu schlafen und ich möchte ihn nicht "trainieren" müssen, jedoch steht sein Wohl ganz oben und natürlich würde ich etwas ändern, wenn eine Fachkraft wie sie es sind, Handlungsbedarf sehen. er wird ab April in die Kita gehen. Kann er unterscheiden, dass Einschlafen bei Mama etwas anderes ist wie bei einer Betreuerin? wir sind dabei tagsüber abzustillen, eigentlich waren wir bei nur noch einmal am Tag(abgesehen von dem abendlichen Stillen), ist nun kontraproduktiv wenn er wieder an Brust am Tag einschläft? das abendliche Stillen würde ich gerne erst ausschleichen, wenn er gut in der Kita angekommen ist und er auf eine andere Art und Weise Nähe von mir annehmen kann. vielen lieben Dank für Ihre Zeit und Mühe viele Grüße ninella
Liebe ninella, ich bin völlig bei dir und denke, dass dein Baby es ganz alleine schaffen wird, ohne Stillen in den Schlaf zu finden. Vielleicht braucht es einfach gerade mehr Nähe und das Abstillen ist doch nicht ganz so einfach, es ist nicht schlimm, wenn dein Baby gerade wieder mehr Nähe braucht. Deine Sorge um die Kita ist natürlich total nachvollziehbar, aber glaube mir, unsere Kinder können sehr gut unterscheiden! Deshalb möchte ich dich einladen, deinem Baby die verbleibende Zeit einfach zu "schenken". Nimm jeden Druck raus, der momentan zwischen euch steht. So merkwürdig es klingen mag: Oft hilft genau dieses Verhalten, das "Loslassen und Annehmen" der Mütter den Kindern dabei, das gleiche zu tun. Für dein Kind wird die Umstellung sowieso groß sein und es weiß ab dem ersten Tag, dass es nur bei DIR Milch bekommt. Unsere Kinder sind flexibel und dein Sohn wird lernen, zu warten, bis du wieder da bist. Es kann gut sein, dass dein Kleiner sich die ersten Tage auf dich stürzen wird, aber auch das ist ok :-). Lass dir nicht jetzt schon Druck machen und genieße die Zeit, die du dein Baby jetzt noch für dich alleine hast ;-). Gerade jetzt ist es wichtig, dass zu Hause nicht auch noch Veränderungen kommen, dein Kind braucht Sicherheit! Es ist immer gut, sich auch seine eigenen Gedanken zu machen und aufs Mutterherz zu hören... tatsächlich macht es keinen Sinn, dein Baby abzustillen, denn es tut ihm wirklich gut, in der Zeit, die ihr zusammen seid, "Normalität" tanken zu können. Vertrau deinem Kind, ihr werdet das alles gut meistern. Lieben Gruß Biggi
Ninella A.
Ganz lieben Dank für die aufmunternde und bestärkende Nachricht 🙏 so fällt es leichter dem Weg treu zu bleiben. viele Grüße ninella
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