Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Nächtliches Stillen

Frage: Nächtliches Stillen

Mitglied inaktiv

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Hallo Biggi, ich hoffe Du kannst uns auch diesmal helfen. Bei uns hat sich das nächtliche Stillen so eingefahren das Bennet tagsüber fast nichts mehr trinkt!! Jedenfalls kommt es mir so vor. Seine Mahlzeiten holt er sich so: 21h, 0h, 3h, 6h, 7h, 8h, 10h, 14h, 18h, ( so um und bei) und die Mahlzeiten tagsüber nimmt er irgendwie nur halbherzig, meckert, würgt. Ich werde das Gefühl nicht los das er sich nachts und morgens pappensatt trinkt und tagsüber allenfalls mal seinen Durst stillt. Das wäre ja alles kein Problemm wenn ich nicht noch eine Tochter hätte die tags ihre Mami voll fordert!!! Was tun? Nächtliche Mahlzeiten streichen? Nur wie? Oder abwarten bis er von alleine alles umstellt? LG Jessine P.S: Ich hatte dir ja schonmal geschrieben, jetzt ist mir klar das er nicht abgelenkt ist beim Trinken, oder ich ihn einfach zu früh angelegt habe sondern das er sich nachts satt trinkt. Jessine


Biggi Welter

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? Liebe Jessine, bei den von dir angegebenen Zeiten trinkt dein Kind nachts zwei Mal (21.00 Uhr kannst Du nicht als nächtliche Mahlzeit bezeichnen und auch 6.00 Uhr früh ist keine Nachtmahlzeit mehr). Ich fürchte, dass deine Vorstellung vom Verhalten eines so kleinen Babys nicht ganz der Realität entsprechen. Insgesamt ist das Stillverhalten sowohl was die Zahl der Stillzeiten als auch was die Abstände und die Verteilung betrifft für ein Kind im Alter deines Sohnes absolut normal. Dein Kind ist gerade mal elf Wochen alt und in diesem Alter sind durchschnittlich acht bis zwölf Stillzeiten innerhalb von 24 Stunden die Regel. Wo schläft dein Baby denn? Die Nächte können sehr viel einfacher werden, wenn das Baby in unmittelbarer Nähe der Mutter schlafen kann. Für die Mutter ist es sehr viel praktischer, wenn das Baby mit im eigenen Bett liegt (was weltweit bei Mehrzahl aller Kinder und in unserer Kultur sehr viel mehr als von den Eltern zugegeben wird der Fall ist) oder auf einer Matratze oder in einem Kinderbett direkt neben ihrem Bett. Die Mutter muss nachts nicht aufstehen, muss nicht erst richtig wach werden, sondern kann im Liegen stillen und unmittelbar danach weiterschlafen. Auch das Kind muss gar nicht erst richtig wach werden und zu schreien beginnen und kann somit auch schneller wieder einschlafen. Auf diese Weise kann viel Kraft gespart werden und die Nächte verlaufen für alle Beteiligten ruhiger. Sicher ist die Zeit mit einem Baby oft anstrengend, doch letztlich ist es doch nur eine recht kurze Zeitspanne in unserem Leben und es wird nicht ewig so bleiben. Gönne dir auch etwas für dich und mach den Alltag so einfach und bequem wie möglich. Ob deine Fenster geputzt werden oder nicht, wird dich nächstes Jahr niemand mehr fragen, aber für dich ist es wichtig, dass es dir gut geht und Du dich an die Babyzeit und Kleinkinderzeit deines Kindes nicht nur als eine Zeit voller Stress und Erschöpfung erinnern wirst. LLLiebe Grüße Biggi


Mitglied inaktiv

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Noch ein Problem ist das sich meine Brust jetzt schon so drauf eingestellt hat das die Hauptproduktion eben nachts stattfindet, abends wird sie voll und hart und tagsüber eben nicht, hm....


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