Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

nächtliches stillen

Frage: nächtliches stillen

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hallo biggi und mamis ich hätte da eine frage: meine tochter ist am 16.10.01 geboren, sie ist jetzt ein bisschen mehr als 4mnt. alt.ich stille sie voll.nachts schlaft sie mit uns im bett, so kann sie am besten länger schlafen, d.h sie trinkt und schlaft wieder ein, ich dann auch. seid ein paar wochen trinkt sie aber fast jede stunde! manchmal jede 2 oder wenn ich mal glück habe nach 3 stunden, aber eher selten. tagsüber trinkt sie nicht so oft, obwohl ich es ihr anbiete.was könnte ich machen damit sie tagsüber mehr trinkt und nachts dann weniger? ich habe schon ausprobiert das sie neben uns schlaft, sie trinkt dann jede 3 stunden aber sie wird dann wach, und dann kann sie nicht mehr so schnell wider einschlafen. das gute ist das sie dann nicht weint, nur ab und zu kleine rufe und geplaudert.aber trotzdem kann ich nicht einschlafen. was habt ihr für erfahrungen diesbezüglich gemacht? vielen dank schon im voraus ! l.g patricia


Biggi Welter

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? Liebe Patricia, kann es sein, dass dein Kind tagsüber so damit beschäftigt ist, seine Welt zu entdecken, dass es keine Zeit hat zum Stillen? Babys in diesem Alter sind oft sehr leicht ablenkbar. Alles ist interessanter als das Stillen. Jedes Geräusch, jeder vorbeihuschende Schatten muss erforscht werden und nachts muss nachgeholt werden, was am Tag versäumt wurde. Außerdem müssen die Erlebnisse des aufregenden Tages in der Nacht verarbeitet werden. Versuch doch einmal, ob es euch besser geht beim Stillen, wenn Du dich mit deinem Kind zum Stillen in eine ruhige, „langweilige" vielleicht auch abgedunkelte Umgebung zurückziehst. Besonders unruhige Babys, die sich an der Brust steif machen und nach hinten überstrecken, können auch gebündelt werden. Beim Bündeln wickelst Du dein Baby gut in eine Decke ein, so dass seine Schultern nach vorne geneigt und die Arme unterhalb der Brust gekreuzt sind. So kann es den Kopf nicht zurückwerfen. Bei manchen Babys bewährt es sich, wenn die Decke unten offen bleibt, so dass die Füße frei bleiben. Wenn Du dein Kind auf diese Weise eingepackt hast, sieht es wie ein „C" aus, mit dem Kinn auf der Brust und angezogenen Beinchen. Häufig reicht diese Maßnahme aus, das Baby zu beruhigen und es trinkt dann besser an der Brust. Manche Babys brauchen Halt im wahrsten Sinne des Wortes um weniger zappelig zu sein. Vielleicht versuchst Du es ja einmal mit dem Bündeln und dem Zurückziehen in eine besonders ruhige und ablenkungsarme Umgebung. Ich kann dir nicht sagen, wie lange diese Phase dauern wird, aber sie wird wieder vorübergehen. LLLiebe Grüße Biggi


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