Mitglied inaktiv
Hallo, ich würde gerne vom nächtlichen Stillen wegkommen. Meine Tochter ist 19 Monate. Momentan stillen wir abends (ca. 17.00 Uhr), da hechelt sie direkt nach der Brust, nachts und morgens. Sie ißt abends nicht sooo viel, Kuhmilch mag sie nicht, Käse ißt sie sehr wenig und Joghurt mag sie auch nicht. Ich weiß auch nicht, ob Ihr das reichen würde für die Nacht, was sie ißt. Ist es dann nachts Hunger oder einfach nur schauen, ob alles in Ordnung ist? Soll ich versuchen, sie abends einfach kürzer anzulegen, daß sie mehr Brot ißt? Sie nimmt auch keinen Schnuller, der sie nachts beruhigen würde. Ich habs schon versucht, sie nachts einfach in den Arm zu nehmen, aber sie weint immer so herzzereißend und zupft selber den Schlafanzug hoch. Vielleicht könnt Ihr mir auch noch in einer medizinischen Fragen weiterhelfen: meine Tochter ist 19 Monate, sie wird derzeit noch abends, nachts zwischen 2-4 mal und in der Früh gestillt. Sie ist 81 cm groß, wiegt 10 kg. Allergien liegen bei mir vor und zwar gg. Frühblüher (Birke, Erle,Hasel). Bei mir soll im Sommer ein Schilddrüsenszintigramm durchgeführt werden. Meine Hausärztin meint, daß dieses erst durchgeführt werden kann, wenn ich abgestillt habe; wg. dem Kontrastmittel. Ich habe aber gelesen, daß diese Untersuchung auch mit einem "stillgeeigneten" Kontrastmittel durchgeführt werden kann. Könnt Ihr mir weiterhelfen? Vielen Dank.
Liebe 120908Laura, sicher, ihre kleine Tochter besteht jetzt mit 9 Monaten noch darauf, Ihre Nähe beim Einschlafen und Weiterschlafen zu haben, aber ist dies wirklich "falsch"? Ich weiß, dass es manchmal lästig ist, wenn das Einschlafzeremoniell am Abend recht lange dauert und die ohnehin schon knappe Zeit, die man als Paar zusammen hat dadurch noch weniger wird. Aber wir Erwachsenen haben erstens einen Zeitbegriff, das heißt wir wissen wie lange eine Stunde ist und dass sie nicht endlos und ewig andauern wird und zweitens sind diese ersten wenigen Jahre im Verhältnis zu unserer gesamten Lebenszeit nur ein sehr geringer Bruchteil, der für unsere Kinder und ihre Entwicklung, ihre Prägung für ihr Sozial und Bindungsverhalten ungeheuer wichtig ist. Ihre Kleine ist erst 9 Monate alt, sie ist noch ein Baby (ja Baby, nicht einmal Kleinkind), sie ist vollkommen auf die Eltern angewiesen und Menschenbabys sind nun einmal "Traglinge", das heißt sie brauchen die Nähe der Eltern, um zu überleben und zu gesunden, selbstbewussten Menschen heranzuwachsen. Ich habe kein Patentrezept, wie Sie Ihr Baby dazu bringen können alleine einzuschlafen und alleine zu schlafen, ehe sie reif dazu ist. Schlaftrainingsprogramme, wie sie zur Zeit so modern sind, lehne ich (und übrigens auch alle anderen Stillexperten) ab, zumal der Ausgang dieser Programme sowohl kurz als auch langfristig ungewiss ist. Ich kenne unzählige Kinder, die bei ihren Eltern im Bett geschlafen haben und dort ausgezogen sind, sobald sie dazu reif waren und dann wirklich bereit waren in ihrem eigenen Bett zu schlafen. Ihre Kleine will Sie nicht tyrannisieren, sondern sie braucht Sie einfach noch. Um Menschen bewusst zu manipulieren, muss ein gewisses logisches Denkvermögen und auch bereits eine vorausschauende Denkweise vorhanden sein. Über beides verfügt ein Baby oder Kleinkind noch nicht, denn es kennt noch keinen Zeitbegriff und es hat auch noch keine zielgerichteten Gedankenfolgen wie sie erforderlich sind, um den Eltern "auf der Nase herumzutanzen". Es nutzt also wahrscheinlich nichts, wenn Sie am Abend kürzer anlegen würden. Kennen Sie das Buch "Schlafen und Wachen ein Elternbuch für Kindernächte" von Dr. William Sears. Wenn nicht, wäre es sicher lesenswert für Sie. Auch "Wenn Eltern laufen lernen" von Katharina Zimmer, dürfte Ihnen einige Ideen und Gedanken für die jetzige Zeit mit auf dem Weg geben. Nun zu Ihrer Untersuchung: Als erstes sollte abgeklärt werden, ob tatsächlich ein Szintigramm geschrieben werden muss oder ob nicht zunächst einmal eine Ultraschalluntersuchung (bei der keine radioaktiven Substanzen notwendig sind) ausreichen könnte. Ist das Szintigramm unumgänglich kommt es darauf an, welches Kontrastmittel verwendet wird. Ihr behandelnder Arzt soll sich schlau machen, welches für die vorgesehene Untersuchung Mittel die kürzeste Halbwertszeit hat und wie lange dann eine Stillpause mit Abpumpen und Verwerfen der Milch notwendig ist. Erkundigen Sie sich doch auch mal, ob die Untersuchung nicht noch eine Zeit lang hinausgeschoben werden kann oder ob nicht doch andere Alternativen zur Untersuchung bestehen. Sollte der Arzt sich nicht sicher sein, kann er sich bei der Beratungsstelle für Embryonaltoxikologie in Berlin Tel.: 030-30308111 erkundigen. Das Team um Dr. Ch. Schaefer hat dort einen speziellen Beratungsdienst für Ärzte zu Medikamentenfragen und Fragen zu Diagnoseverfahren in Schwangerschaft und Stillzeit eingerichtet. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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