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Liebe Biggi, meine Tochter ist jetzt zwölf wochen alt und wird voll gestillt. Seit vier Wochen schläft sie durch, mindestens sieben Stunden am Stück. So entsteht manchmal eine Trinkpause von bis zu neun Stunden. Tagsüber trinkt sie alle drei bis vier Stunden. Nun bereiten mir meine Brüste Nachts extreme Probleme - nach fünf Stunden kann ich nicht mehr schlafen, da meine Brüste hart und voll sind. Ich habe immer etwas ausgestrichen und Phytolacca Globuli genommen, außerdem trinke ich ein bis zwei Liter Pfefferminztee täglich. Was kann ich machen, daß ich endlich mal schlafen kann ohne von schmerzenden Brüsten geweckt zu werden? Vielen Dank schon mal im Voraus. Liebe Grüße Susi
? Liebe Susi, die Brust ist ein recht träges Organ, das sich nur langsam an Veränderungen gewöhnt, aber es ist tatsächlich möglich, dass sie sich auf unterschiedlich lange Stillintervalle einstellt. In der ersten Zeit wirst Du wohl nicht darum herumkommen noch aufzuwachen und dich um deine Brust zu kümmern, aber langfristig wirst Du ohne auskommen können. Wie lange es dauert, bis sich das bei einer einzelnen Frau eingependelt hat, ist jedoch von Frau zu Frau unterschiedlich. Du kannst ein wenig unterstützend eingreifen, indem Du die Brust immer dann, wenn sie unangenehm voll wird, gerade so weit ausstreichst, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Aber nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Wenn Du ein homöopathisches Präparat einsetzt, solltest Du den Pfefferminztee weglassen. Homöopathie und Pfefferminze vertragen sich nicht. Hab ein wenig Geduld, deine Brust braucht einfach etwas Zeit. LLLiebe Grüße Biggi
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o. T.
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