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Nach abstillen Depressionen?

Frage: Nach abstillen Depressionen?

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Hallo Biggi, meine Tochter ist 9 Monate habe vor einem Monat angefangen ihr Abends Brei zu geben anstatt zu stillen, den hat sie nicht vertragen hat total Blähungen bekommen. Habe dann angefangen ihr eine Flasche zu machen, weil ich solangsam abstille möchte bzw. wollte. Dann hat sie fast durchgeschlafen und dann habe ich sie nur noch nachts und morgens gestillt. War vor 1,5 Wochen der Meinung ganz abzustillen und habe die zwei Mahlzeiten auch durch die Flasche ersetzt. Jetzt vermisse ich das stillen schon ganz arg. Habe auch ein schlechtes Gewissen und auch glaube ich Depressionen. Der Abnahbelungsprozess fällt mir schwer. Muss gestehen, habe mich auch von der Außenwelt auch etwas beeinflußen lassen. Habe schon noch das Gefühl, das links in der Brust noch Milch ist, rechts keine Ahnung. Brüste sind zwar weich, aber in der linken habe ich innen drin ein ziehen. Mein Frauenarzt hat bei mir eine Pilzinfektion an den Schamlippen und in der Scheide festgestellt und verschreib mir Antifungol Hexal 3 Kombi. Er hat mir zwar schon gefragt ob ich noch stille und dann habe ich ihm gesagt das ich das letzte mal vor 1,5 Wochen sie angelegt habe aber troztdem warsch. noch Milch habe und wenn die Brust zieht ich schon vorhabe sie zu stillen. Kann ich trotz dem Medikament wieder stillen. Glaube ich bin echt noch nicht soweit ganz aufs stillen zu versichten. Wie bekomme ich falls doch zu wenig Milch in meinem Brüsten ist wieder Milch. Oder bringe ich meine Kleine nur durcheinander und soll ich bei der Flasche bleiben. Möchte allerdings nur noch nachts und morgens stillen, da es mir gut tut wenn sie durch die abends Flasche fast durchschläft. Sie hat unten zwei Zähne bis jetzt hat es mich nicht beim stillen gestört, habe aber angst wenn die oberen Zähne durchsind, was wahrsch. demnächst passiert das sie schon fest zubeisst und mir schmerzen bereitet. Soll ich vielleicht doch nicht mehr stillen. Ich weiss einfach nicht was ich machen soll.


Biggi Welter

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? Liebe Ivi, das genannte Medikament enthält Clotrimazol. Dazu zitiere ich aus „Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit" Spielmann, Schaefer, 6. Auflage 2001: „Lokale Antimykotika Zu den lokal wirksamen Antimykotika zählen Nystatin und Clotrimazol. Sie werden praktisch nicht resorbiert und sind enteral für den Säugling nicht verfügbar. Umfangreiche Erfahrungen mit der therapeutischen Anwendung im Säuglingsalter sprechen gegen ein toxisches Potential. Gleiches gilt für Miconazol (z.B. Daktar), das ebenfalls kaum resorbiert wird. Bofonazol (Mycospor), Croconazol (Pilzcin), Econazol (z.B. Epi-Pevaryl), Fenticonazol (z.B. Lomexin), Isoconazol (Travogen), Ketoconazol (z.B. Terzolin), Sertaconazol (z.B. Mykosert) und Tioconazol (z.B. Fungibacid) sind in der Struktur und Wirkung dem Clotrimazol verwandt aber weniger erprobt. Keine Erfahrungen liegen vor zu Amorolfin (Loceryl), Ciclopirox (Batrafen), Naftifin (Exoderil), Terbinafin (Lamisil), Tolciclat (Fungifos) und Tolnaftst (Chlorisept) sowie dem vaginal verwendeten Chlorphenesin (Soorphenesin). Empfehlung für die Praxis: Lokale Antimykotika der Wahl für die Stillzeit sind Nystatin und Clotrimazol. Auch Miconazol ist akzeptabel. Diese drei Mittel sind den anderen o.g. lokal wirksamen Antimykotika vorzuziehen. Falls tatsächlich eines der anderen Mittel zwingend indiziert ist, kann uneingeschränkt weitergestillt werden, wenn nur vorübergehend oder kleinere Flächen behandelt werden." Ob Du weiter stillst oder abstillst, kannst nur Du entscheiden, aber ich habe den Eindruck, dass Du so einige Dinge durcheinander wirfst. Warum soll dein Kind dich beißen, nur weil es Zähne hat? Unzählige Kinder mit Zähnen werden gestillt, ohne dass sie ein einziges Mal beißen. Es ist schön, dass deine Kleine jetzt eine lange Schlafphase hat, aber es gibt keine Garantie, dass das so bleibt. Es ist noch nicht einmal sicher, dass sie diese lange Schlafphase der Gabe von künstlicher Säuglingsnahrung verdankt, denn auch eine Flasche ist kein Garant für ruhige Nächte. Die Milchmenge wieder zu steigern funktiniert jetzt genau so wie auch sonst in der Stillzeit: Häufigeres Anlegen steigert die Milchbildung. Ich denke, dass Du dich einmal in aller Ruhe damit auseinander setzen solltest, was DU willst. Nicht die Meinung der anderen zählt, sondern das, was Du selbst empfindest und möchtest und deine Überlegungen sollten zu deiner Entscheidung für oder gegen das Weiterstillen führen, nicht das, was Außenstehende sagen. LLLiebe Grüße Biggi


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